Vollständige Version anzeigen: Entspannung mit meinem Pferd - Lorenas Pflegeberichte - Forum / Hengststall Tequila



Lorena
03.07.2004, 16:50
Entspannung mit meinem Pferd

Da ich mich in der letzten Zeit hauptsächlich mit Tacosso beschäftigt hatte und Khazam nur longiert oder kurz geritten wurde, nahm ich mir heute mal viel Zeit für meinen Schatz. Ich ging in den Stall und holte sein Halfter. Als ich den Stall verlassen wollte bat Sabrina mich ihr ihren Cali auch mit zu bringen. Ich holte auch noch Calis Halfter und ging dann zur Koppel. Khazam kam freudig brummelnd auf mich zu und begrüßte mich mit einem leichten Stubs. Ich zog ihm sein Halfter auf und führte ihn dann in Richtung Cali. Der hob den Kopf und trabte ein Stück weg. Ich legte Khazam den Strick um den Hals und ging dann auf Cali zu. Er kannte mich nicht und war deshalb etwas scheu. Ich redete lange mit ihm und dann kam er zu mir. Ich zog ihm sein Halfter über und führte ihn zu Khazam, der wie angewurzelt immer noch am gleichen Fleck stand.
Beide führte ich dann in den Stall. Sabrina bedankte sich und führte ihren Cali in seine Box. Ich brachte Khazam in seine Box und begann ihn zu putzen. Er war nicht dreckig und ich ging sofort mit der Glanzbürste über sein Fell. Anschließend nahm ich mir für seine Mähne und seinen Schweif viel Zeit und verlas sie sorgfältig. Nun stand Khazam blitzblank geputzt da und schaute mich neugierig an.
Ich ging in die Sattelkammer und holte den Freizeitsattel und die Trense. Dann ging ich zurück zu meinem Schatz. Schnell war er gesattelt und ich führte ihn auf den Hof.

Heute wollte ich das erste mal richtig mit ihm ins Gelände gehen und stieg in den Sattel. Ich hatte mich für einen Strandritt entschieden. Ich ritt vom Hof weg. Durch einen Nadelwald mit sandigen Boden. Dort trabte ich an. Khazam ging gut und ich ließ mich sanft von seinen Bewegungen tragen. Ich verließ den Wald und kam in die Dünen. Einen Kilometer war es noch bis zum Strand und ich trabte wieder an. Locker ließ ich ihn vorwärtsgehen und lobte ihn zwischendurch. Nun war ich am Strand. Es war bewölkt und ein sanfter Wind wehte.
Ich ritt ein bisschen Schritt und hatte dann totale Lust auf einen langen Galopp. Ich gab Khazam Schenkeldruck und schon galoppierte er an. Ich feuerte ihn an und er preschte los. Das machte so viel Spaß und ich genoss es mit meinem Pferd zusammen zu sein. So konnte ich mal wieder richtig abschalten. Ich galoppierte ca. 5 km weit und Khazam hätte noch viel länger galoppieren können, doch ich wollte durch die Dünen und dann durch die Felder zurück zum Hof reiten. Ich trabte noch ein paar mal und galoppierte noch mal an. Kurz vor dem Hof kam mir eine Idee. Ich ritt in einen Wald rein, indem sich die leichte Geländestrecke des Hofes befand.
Ich galoppierte an und ritt auf das erste Hindernis zu. Ein Baumstamm. Locker sprang er drüber. Dann verringerte ich sein Tempo und ritt einen Wassergraben an. Locker nahm er den Sprung. Dann kamen eine Tripplebarre und ein weiterer Wassergraben. Zufrieden parierte ich ihn nach den Hindernissen zum Schritt durch und ritt zurück zum Hof.

Khazam war sehr geschwitzt als ich dort ankam und ich sattelte ihn ab und brachte ihn noch mal in die Führmaschine, wo er langsam trocknen konnte ohne stehen zu bleiben.
Während er sich noch etwas bewegte machte ich mich an die Stallarbeit. Ich nahm mir die Schubkarre und die Mistgabel und begann seine Box auszumisten. Ich machte die Box ganz leer und brachte den Mist auf den Misthaufen. Dann streute ich die Box mit frischer Späne ein und breitete sein Futter vor. Sabrina war gerade dabei die anderen Pferde zu füttern.
Ich ging dann raus und holte Khazam rein. Zufrieden machte er sich über sein Futter her.
Anschließend wollte ich mich auf mein Fahrrad schwingen und heim fahren, da fing es plötzlich an zu schütten und zu stürmen. Zusammen mit Sabrina ging ich ins Reiterstübchen. Wir erzählten stundenlang und als es aufgehört hatte fuhr ich dann endlich nach Hause.
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