Vollständige Version anzeigen: Sonstige Gedichte - Gedichte - SvenjÄforum



Sam
11.04.2004, 19:39
Laufe alleine,
Straßen ohne Ende,
weiß nicht wohin!
Oft habe ich Angst,
was wird passieren,
wenn sie mich finden?
Ich musste weg,
ich wusste es!
War es richtig?
Tage-Wochen-Monate-Jahre
Wie lange bin ich nun fort?
Habe immer und überall Angst!
Angst ist das einsigste was ich je spührte!
Wie könnte ich jemanden lieben,
wenn ich nie geliebt wurde?
Angst zu Verzweifeln,
Angst um Alles und doch weiß ich,
das ich nichts habe!
Was ist los mit mir?
Todes Angst!
Sam
11.04.2004, 19:42
Stumme Schreie

Ich will nur, dass du mich verstehst.
Ich will nur, dass du mit mir gehst.
Ich gebe und gebe, aber nichts kommt zurück
Gehe mit mir, nur ein Stück.

Warum hörst du meine Schreie nicht?
Meine Stimme gibt es in deinen Ohren nicht.
Wenn sich meine Augen mit Tränen füllen,
kannst du dich nur in Isolationen hüllen.

Mich einfach ignorieren,
einfach das Interesse verlieren.
Und ich verliere meine einsame Seele.
Immer weniger Laute dringen aus meiner Kehle.
Ach, wie gerne wäre ich frei,
immer leiser wird mein Schrei.

Schliesslich ist er stumm,
doch du drehst dich nicht um.
Schaust nur nach vorn, nie nach hinten,
fragst nicht nach mir, nach meinem Befinden.

Ich bin jetzt nicht mehr stark, nein, ich bin klein,
und es ist verstummt, das Schreien.
Also warum weiterkämpfen?
Wirst du jemals wieder an mich denken?
Ihr werdet weiter euren Weg gehen
und im Gewühle bleib´ ich stehen.
Sam
11.04.2004, 19:42
du scheinst in mein zimmer
mit deinem goldenen schimmer
auf meinen körper nieder
der aufsteht nie wieder
er liegt in deinem schein
im bette ganz allein
eine glücksträne kullert über meine wange
und tropft auf die eiserne bettstange

am himmel trest du deine runde
in meiner schwersten stunde
doch dein schein ist hir
bei mir
und nimmt mich mit zu dir
dann bin ich fort von hir

ich bin nicht einsam
denn du gehst den weg mit mir gemeinsam
zwar aus der ferne
wie die sterne
doch du bist hir
bei mir
Sam
11.04.2004, 19:45
Ich war ein glücklicher Mensch, doch das ist mir jetzt unbekannt,
gezeichnet von Trauer weil ich diese aussichtslose Liebe fand.
Gebt mir eure Schmerzen, nur ich will sie sehn,
Ich wünschte ich würde endlich ganz daran zu grunde gehn.
Ist das meine Hoofnung die da liegt verbitter?
Das ist meine Seele wie sie auseinander splittert?
Blut fließt, mein Herz scheint erstochen,
all das Glück ist für immer zerbrochen.
Lieber Gott sieh doch meine Welt liegt in Scherben,
ich wünschter mir nur ohne Schmerzen zu sterben.
Angst hab ich davor, doch soll ich es tun?
Ich schaff es nicht mehr in diesem Leben zu ruhn.
Lass mich bitte gehen von dieser unverstandenen Welt,
die von Tag zu Tag mehr meine Gefühle entstellt.
Halkte mich nicht auf, bitte lass mich ziehn,
nur durch den Tod kann ich allem entfliehn.
Lass mich hinauf zu dir, will nicht bleiben hier auf Erden,
ich will für dich, nur ein sorgloser Engel werden.
Nimm mich doch im Himmel an,
weil ich nirgendwo sonst hingehen kann.
Kann ich jetzt oder zu dir kommen wann ich will?
Keiner wird es merken, ich werde gehn ganz still.
Es kommt kein neier Abend, es kommt kein neuer Morgen
du sagtst einst ich vergesse all die sorgen.
Niemand hörte den Hilfeschrei in der Dunkelheit,
Ich will einfach nur weinen in dieser erbarmungslosen zeit.
Keiner von euch beiden wird es woihl sein,
denn ich werde sterben, unerwartet und allein.
Keiner von euch ist Schuld daran,
nur der, der es nicht verstehen kann.
Ich falle, weil ich das nämlich bin,
egal, mein Leben machte noch niemals einen Sinn.
Sehe alll meine Gedichte wie sie entflammen,
sehe meine Tränen sie fließen zusammen.
Es bildet sich ein großer roter see,
und ich weiß es tut für immer weh.
Egal was ich fühlte ich war immer leise,
die Qualen zerfrassen mich auf innerliche weise.
Ein Hauch war es desn ich nur von all dem zeoigte,
der Druck meines Herzens war es, der mich zu solchen Worten neigte.
Die Sehnsucht nach dem Tod war schon lange groß,
bin an sie gebunden, werd sie nicht mehr los!
Sam
11.04.2004, 19:47
Der Tod, der Tod - er lauert überall
das Leben endet mit ihm in einem großen Knall
er ist dunkel und hell zugleich
er trifft jeden - ob arm, ob reich

Er beschäftigt unsere Köpfe auf perverser Weise
Er kommt und geht ganz leise
Ihn gibt es in vielen Arten
Der Tod, der tod - er kann nicht warten

Er kann kommen zu jeder Zeit
Bald, bald ist es soweit
Es ist ein Kreislauf - Leben und Tod
Der Tod, der Tod - bei ihm seh' ich nur noch rot
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