Vollständige Version anzeigen: noch kein titel - FF's about LP - SvenjÄforum



mikesgirl
17.07.2004, 17:15
Verträumt verließ ich die Hamburger Docks. Ich hatte gerade ein Linkin Park Konzert hinter mir und war super glücklich. Langsam schlenderte ich richtung Bahnhof. Ich hatte noch Zeit bis mein Zug kam. Es war halb eins und mein Zug würde erst um 2:02 Uhr fahren. Ich hatte gerade mal 100m hinter mir, als mich das Gefühl überkam, dass ich verfolgt würde. Ich drehte mich um und sah eine männliche Gestalt in einen schwarzen Mantel eingehüllt. Natürlich dachte ich mir nets dabei, denn Nachts laufen auf der Reeperbahn immer komische Leute rum. Ich ging weiter. Aber das Gefühl lies mich nicht los. Wieder blickte ich über meine Schulter nach hinten. Der Mann war immer noch hinter mir. Diesmal blickte ich auf seine rechte Hand. Und was ich da sah, lies mich schlucken. Er hielt ein langes Messer in der Hand. Ich bekam Panik und rannte los. Hinter mir hörte ich laute Fusstritte. Ich wusste er würde mich verfolgen. Ich hatte panische Angst und bekam nicht mehr mit wo ich langlief. Inzwischen hatte ich riesige Seitenstiche und konnte nicht mehr. Wieder drehte ich mich um und sah, dass der Mann mir dicht auf den Fersen war. Ca. 100 Meter vor mir sah ich einen schwarzen Bus stehen indem Licht brannte. Ich zwung mich, bis dorthin durchzuhalten, denn ich sah ihn als letzte Hoffnung. Ich schlug mit den Fäusten gegen die Bustür und rief: "Macht die Tür auf, bitte!!!!"..... Es tat sich nichts. Ich guckte wieder nach hinten und sah dass der Mann nun langsam mit erhobenen Messer auf mich zukam. Ich stellte mich mit den Rücken an die Ausenwand des Buses. Ich schrie und hörte nicht auf. Aber der Mann ließ sich nicht beirren dadurch. Er kam immer weiter auf mich zu. Ich guckte wieder zur Bustür in der Hoffnung dass sie sich öffnen würde. Sie tat es aber nicht. Ich schrie weiter. Ich schrie so lange bis ich keine Luft mehr bekam und ich in Ohnmacht viel vor Anstrengung.
Als ich wieder zu mir kam hörte ich, dass jemand auf einer Play Station spielte. Ich zog mir die Decke, mit der ich zugedeckt war, über den Kopf. Denn ich wollte noch weiterschlafen, so ko war ich immer noch.
Mir war es auch scheiß egal, wo ich war. Das einzigste was mich interessierte war, das es schön warm und gemütlich war, wo auch immer ich lag.
Ich hörte wie der Ton der Play Station verstummte. Ich schloß die Augen unter der Decke. Ich hörte, dass jemand auf mich zukam und sich neben mich setzte. Allerdings ließ ich die Augen immer noch geschlossen. Diese Person zog jetzt vorsichtig die Decke weg von meinem Gesicht. Langsam öffnete ich meine Augen.........und guckte in das Gesicht von Mike! Ich starrte ihn an. "Gehts dir ein bischen besser?", fragte er mich. Ich nickte. Dann fragte ich ihn: "Wie komm ich hier her?" Mike lächelte mich an und meinte: "Du hast wie ne Bekloppte gegen die Bustür geschlagen." Jetzt kamen die Erinnerungen zurück. "Jaaa", sagte ich langsam, "aber ihr habt nich aufgemacht." "Doch haben wir. Aber da warst du schon ohnmächtig. Wir konnten dich gerade noch so retten vor so eine komischen Typ mit nem Messer." "Und was is dann passiert?" "Wir ham dich reingetragen und dich hier auf die Coach gelegt, wo du jetzt auch noch liegst." "Danke..." "Kein Problem." Er zwinkerte mir zu.Mike fragte:"Wie heißt du eigentlich?" "Sarah"; antwortete ich. Mein Magen knurrte. Auch Mike hörte es. "Hunger?", fragte er mich. Ich nickte. "Ich hol dir was zu essen. Magst du Brot? Mehr ham wir leider net mehr." "Is okay, danke." Mike stand auf und ging in den vorderen Teil des Buses. Es dauerte nicht lange und Mike kam wieder mit 2 Scheiben Brot die mit Nutella beschmiert waren und einem Glas Orangensaft. Er stellte es auf den Tisch, der neben der Coach stand und setzte sich wieder aufs Sofa. Ich setzte mich hin, bedankte mich noch einmal bei Mike und fing an zu essen. Es tat richtig gut nach fast 24 Stunden wieder etwas zu essen. Jetzt kamen auch die anderen 5 von Linkin Park und setzten sich auf die Coach. Als ich fertig war mit essen guckte ich einen nach den anderen der Reihe nach fragend an. "Was is?", fragte Brad mich. Ich fragte: "Was wird eigentlich jetzt aus mir?" Chester antwortete: "Wenn du willst könn wir dich nach Hause bring. Sind denn deine Eltern da?" "Nein", sagte ich, "die sind im Urlaub." "Ich glaub das is net so gut, wenn du jetzt alleine zu Hause bleibst. Wie lange sind die denn noch im Urlaub?", sagte Rob. "2 Wochen", meinte ich. "Du könntest doch so lange hier bei uns bleiben!?", fragte Mike. Ich zögerte dann sagte ich: "Ich weiß nich....aber nur wenn ihr das wirklich wollt und ich euch net stör!" Alle meinten, dass sie nichts dagegen hätten, also stimmte ich zu. Ich gähnte. Phoenix fragte mich: "Du willst bestimmt noch schlafen, oder?" Ich nickte. Phoenix meinte: "Dann lassen wir dich mal schlafen." Er und der Rest standen auf und gingen nach vorne. Mike deckte mich vorher aber noch zu. Sofort schlief ich wieder ein.
Ich träumte von Mike. Dabei redete ich im Schlaf. Leider war Mike gerade hinten bei mir um zu gucken, ob ich noch schlafe. Ich nuschelte im Schlaf: "Mike....pass auf...der hat´n Messer...Mike geh nich..." Mike konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Als ich wieder aufwachte, ging die Sonne gerade unter. Rob war gerade hinten bei mir. "Gut geschlafen?", fragte er mich. Ich reckte mich und antwortete. "Ja....Wo schlaf ich eigentlich? Hier auf´n Sofa?" "Wir ham noch ein freies Bett. Wir dachten eigentlich, dass du da schläfst!?" "Ja, is okay." Mike kam nach hinten. Als er sah, dass ich wach war, meinte er: "Soll ich dir ma den Rest vom Bus zeigen?" Ich nickte und stand auf.Zusamm ging wir durch den Bus. Er zeigte mir auch mein Bett. Vor mir lag Phoenix, hinter mir Chester und gegenüber von mir Mike. Im vorderen Teil waren die Restlichen, auch Rob mittlerweile. Joe rief: "Wir wolln heut abend essen gehn. Du kommst doch auch mit, oder Sarah?" "Ich weiß nich..", sagte ich, "meine Klamotten stinken so...!" Mike meinte: "Du kannst ne Hose und´n Pullover von mir ham." Ich stimmte etwas zögernd zu. Mike gab mir seine kleinste Baggy, die er hatte, und seinen kleinsten Pulli. Der Pulli ging mir bis zu den Knien und die Baggy musste ich festhalten. Chester gab mir einen Nietengürtel von sich. Ich band ihn um und die Hose hielt. Eigentlich standen mir die Sachen ganz gut. Dann gingen wir los. Unterwegs fiel mir ein, dass ich garkein Geld hatte. Ich blieb stehn und sagte: "Aber ich hab kein Geld." "Wir laden dich ein", sagte Brad. Etwas zögernd stimmte ich zu. Ich hoffte, dass es nicht so ein teures Restaurant war. Es stellte sich raus, das es ein normals Restaurant war. Ich saß neben Mike und Chester. Als wir bestellt hatten, kam ein kleines Mädchen angelaufen und kreischte: "Oh mein Gott!!! LINKIN PARK!!!" Ich fing Phoenix´s Blick auf und er rollte mit den Augen. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Das Mädchen fing an zu reden: "Ich bin ja so ein großer Fan von euch" Und so weiter und so weiter. Sie wollte von jedem ein Autogramm. Angenervt unterschrieben alle auf einer Servierte. Dann entdeckte sie mich. Ich hatte mich hinter Mike versteckt. Sie funkelte mich böse an und sagte: "Wer bist du überhaupt?" Was sollte ich sagen wer ich war? Mike sagte: "Sie is meine Schwester." Ich guckte Mike an, denn er hatte mich unterm Tisch ins Bein gekniffen. Ich kapierte und sagte: "Ja, stimmt." Sie fing wieder von neuen an zu reden. Ich stand auf und ging auf das Mädchen zu. Ich beugte mich zu ihr runter und sagte mit zuckersüßer Stimme: "Wie wärs, wenn du die 6 jetzt mal in Ruhe lässt? Die wolln doch auch nur in Ruhe etwas essen." Sie funkelte mich wieder böse an. Dann rief zum Glück eine Frau: "Anastacia, kommst du? wir wollen los!" Sie lief weg ohne noch ein Wort zu sagen. Ich setzte mich wieder zwischen Mike und Chester."Danke", sagte Brad. "Kein Problem. Irgendwie muss ich mich doch bedanken", sagte ich. "So welche Fans hasse ich ja!", stöhnte Joe. Ich fragte: "Sind viele Fans so die ihr trefft?" Brad antwortete: "Ein paar. Aber viele sind auch so zu uns wie du." Ich nickte. Da ich Mike sehr mochte, setzte ich mich unauffällig weiter zu ihn. Ganz zufällig stieß mein Knie gegen Mike´s Bein. "Sorry!", nuschelte ich. "Nich schlimm", sagte er. Dann kam das Essen. Es schmeckte wirklich supi. Nach dem essen redeten wir noch einige Zeit. Mike legte dabei seine Hand auf mein Oberschenkel. Ich legte meine Hand auf seine. Seine Hand war schön warm. Inzwischen war es schon halb elf und Joe fragte: "Wolln wir mal langsam los? Ich bin voll müde." Brad bezahlte die Rechnung und wir gingen hinaus. Mittlerweile war es schon dunkel. Die Erinnerungen von letzter Nacht kamen wieder. Ich bekam panische Angst und klammerte mich den ganzen Weg bis zum Bus an Mike´s Arm fest. Allerdings drückte ich ein bischen zu fest, denn Mike meinte: "Könntest du vielleicht ein ganz bischen weniger drücken?" Ich öffnetet meine Hand ein klein wenig. Erst als wir im Bus standen, ließ ich Mike´s Arm ganz los. Rob gähnte und sagte: "Ich glaub, wir sollten ins Bett gehn. Es is schon spät." Alle waren einverstanden. Als Joe, der als letztes ins Bett ging, das Licht ausmachte überkam mich wieder die Angst im dunklen. Ich wälzte mich stundenlang hin und her und konnte net einschlafen.Irgendwann schlief ich dann doch ein. Und das war ein Fehler.In meinem Traum erlebte ich alles noch einmal. Doch diesmal war es noch schlimmer. Die Bustür öffnete sich nicht....
Mike kam gerade wieder vom Klo. Er wollte gerade wieder sich ins Bett legen, als er bemerkte, dass ich im Schlaf murmelte. Er ging zu mir rüber um zu gucken ob alles in Ordnung wäre. Ich wälzte mich hin und her und mein Gesicht war nass vom Schweiß. Mike überlegte kurz, dann packte er mich an meinen Schultern und rüttelte mich wach. Dabei sagte er: "Sarah, aufwachen! Ey, wach auf!" Als ich die Augen öffnete, schloß ich Mike in die Arme, so froh war ich jemanden zu sehen. Auch er nahm mich in den Arm. Tränen liefen mir die Wangen hinunter und ich schluchzte: "Mike, ich hab so ne Angst." Er sagte leise: "Es is alles gut. Komm wir gehn nach hinten." Ich ließ ihn los und stand auf. Zusamm ging wir nach hinten. Mike gab mir ein Glas mit Wasser. Immer noch liefen mir Tränen übers Gesicht. Mike wischte sie mir weg. Es war still, sehr still. Ich zitterte vor Angst. Mike überlegte fieberhaft, was er sagen sollte. Nach einigen Minuten stellte ich das Glas auf den Tisch und starrte mit einen leeren Blick auf den Fernseher, der mir gegenüber stand. "Gehts wieder ein bischen?", fragte Mike vorsichtig und streichelte mir über den Rücken. Ich nickte. "Ich glaub, du kannst bestimmt nicht wieder schlafen heute Nacht, oder?", fragte er mich. Erneut nickte ich. "Wenn du willst kannst du hier schlafen auf dem Sofa", erzählte Mike, "und ich bleib auch hier. Hier is genug Platz." Wieder nickte ich. Mike sagte: "Gut, ich hol die Decken und Kissen." Er stand auf. Es dauerte nich ma 5 Minuten und er kam wieder mit 2 Kissen und 2 Decken beladen. Ich half Mike das Sofa bequem zu machen. Als Mike dann schließlich das Licht ausmachte, kuschelte ich mich an ihn, denn bei ihm fühlte ich mich sicher. Er nahm mich in den Arm und wir schliefen beide ein.
Als ich am nächsten morgen aufwachte, war Mike schon auf. Ich stand auch auf und reckte mich. Dann watschelte ich langsam nach vorne. Da saßen dann auch schon die anderen 6 und frühstückten. Als Phiphi mich sah rief er: "Morgen Sarah. Komm, setzt dich und ess was." "Morgen", nuschelte ich verschlafen. Ich setzte mich zwischen Mike und Rob. Beim Fühstücken sagte Joe zu mir: "In was für Klamotten willst du eigentlich die 2 Wochen rumlaufen? Du kannst doch nich die ganze Zeit in den gleichen Sachen rumlaufen." Ich zuckte mit den Schultern. "Wie wärs wenn wir heute einkaufen gehn?", schlug Brad vor. "Ich weiß nich", nuschelte ich. Alle sechs guckten mich mit ihrem niedlichsten Hundeblick an und schließlich sagte ich: "Na gut." Chester meinte: "Wir sollten vielleicht nicht alle gehn, sonst gibt das wieder ein riesiges Chaos wenn irgendwer uns erkennt. Ich denke 2 von uns reichen.""Ja, glaub ich auch", sagte Rob, "wer soll denn mitkomm?" Ich überlegte kurz, dann sagte ich: "Mike und Phoenix." Die beiden waren sofort einverstanden. Nach dem wir fertig waren, ging ich mich waschen. Als ich im Waschraum stand, fielen mir zum ersten Mal die Rasierklingen auf, die auf einem Regal lagen. Schnell steckte ich mir eine in die Hosentasche.
Da es draußen kalt war bekam ich noch ne Jacke von Mike. Bevor ich, Mike und Phoenix den Bus verließen meinte Rob: "Aber vergesst net, ihr müsst um spätestens 15 Uhr wieder hier sein. Um 16 Uhr haben wir ja noch diesen Termin mit der Bravo." "Das vergessen wir schon net", meinte Phoenix. Dann gingen wir los. Mike fragte mich unterwegs: "Liesst du eigentlich auch die Bravo?" Ich schüttelte mit dem Kopf. "Ich dachte, dass wär die Jugendzeitschrift Nummer eins hier!?", fuhr er fort. Ich sagte: "Die schreim nur Lügen über Künstler. Wenn ihr wüsstet was die schon über eich geschrieben haben..." Ich schüttelte mich. Mike und Phoenix lachten. Mein Blick fiel auch Phiphi´s Schuhe. Ich dachte erst ich hätte mich verguckt. Denn er hatte 2 verschiedene Schuhe an. Das eine ware ein weißer Nike-Schuh, das andere ein schwarzer Puma-Schuh. Ich fragte ihn: "Trägst du immer verschiedene Paar Schuhe?" Mike rief wütend: "Hast du schon wieder 2 verschiedene an?" Er guckte auf Phoenix Füße und sah aus, als würde er ihn im nächsten Moment erwürgen. Phoenix lächelte verschmitzt und sagte: "Ich zieh nachher andere Schuhe an." "Hoff ich auch für dich!", sagte Mike leise. Ich musste grinsen. In der Kölner Innenstadt gab es genug Läden. Als erstes ging ich mit den beiden bei Orsay rein. Es dauerte nicht lange und ich verschwand mit einer Hose und einem T-Shirt inner Kabine. Als ich wieder rauskam meinte Mike: "Das sieht gut aus!" Auch Phoenix war der Meinung. Also gingen wir das beides bezahlen. Als nöchstes ging es zu New Yorker. Auch hier fanden wir was: 2 Hosen, 2 Pullover und ein 1 T-shirt. Zum Schluß ging es noch zu H&M. Hier kauften wir ne Jacke und Unterwäsche. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß. Als wirklich allerletztes gingen wir zu Roßmann Schmincke kaufen. Als wir aus Roßmann rauskamen meinte Phoenix: "Guckt ma, da is ein Pizzastand! Lasst uns noch ne Pizza essen!" Phoenix Augen leuchteten wie die eines kleinen Kindes bei Weihnachten. Die Pizza schmeckte wirklich supi. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß. Mike und Phoenix waren fast nur am rumblödeln und ich nur am lachen. Inzwischen war es viertel vor drei. Und wir beschloßen zurück zum Bus zugehn.
Die anderen vier waren gerade dabei an neuen Stücken zu arbeiten. Rob rief uns entgegen: "Wars schön?" Ich, Mike und Phoenix nickten. Wir warfen die Taschen erst mal vorne aufn Tisch und gingen zu den andren. Ich guckte ihnen zu wie sie an einem Stück rumbastelten. Chester fragte mich: "Willst du mitkommen zur Redaktion von dieser Bravo?" "Klar wenn ich darf!", antwortete ich. Alle waren sofort einverstanden. Um halb vier machten wir uns fertig. Mike fragte Phoenix: "Hast du jetzt 2 gleiche Schuhe an?" Phiphi meinte: "Ich will keine gleichen Schuhe anziehen!" Das hätte er allerdings net sagen dürfen. Die 5 Parker stürzten sich auf ihn. Rob und Brad hielten jeweils ein Arm fest, Chester und Mike jeweils ein Bein und Joe zog ihm die Schuhe an. Allerdings waren die 5 ein wenig zu hart. Phoenix werte sich so sehr, dass Joe ihm aus Versehen den rechten Fuß umknickte. Als sie von Phiphi schließlich abließen, humpelte er durch den Bus und nuschelte etwas was sich anhörte wie: "Euch zeig ichs noch!" Chester rief ihm hinterher: "Mensch Dave, jetzt zieh net so ne Show ab. So doll kann das net wehtun." Als Antwort bekam er Phoenix Mittelfinger zu sehen. Chester schüttlete den Kopf und sagte zu mir: "Das läuft jedes Mal so ab. Wunder dich net." Ich nickte nur.
Um vier hielt der Bus vor der Bravo-Redaktion. Wir stiegen aus. Mike öffnete mir die Eingangstür und verbeugte sich wie ein Battler. Ich sagte: "Danke, James!" Die anderen mussten lachen. Die Frau, die Chester und Co. interviewen sollte wartete schon. Als die 6 vor ihr standen sagte sie: "Ich habe Sie schon erwartet! Ich bin Frau Schlüpfer..." Als ich den Namen hörte musste ich mir ein Lachen unterdrücken. Mike, der neben mir stand, guckte mich fragend an. Denn "Schlüpfer" war für ihn ein ganz normaler Name. Ich fing Mike´s Blick auf und schüttelte nur mit dem Kopf. Die Frau erzählte weiter: "Wir haben einen Raum für sie hergerichtet. Kommen Sie doch mit." Die sechs setzten sich in Bewegung. Ich hielt mich dicht hinter Mike. Als Frau Schlüpfer mich sah, guckte sie mich missbilligt an und sagte: "Für dich ist leider kein Platz mehr auf dem Sofa, das in dem Raum steht..." Brad unterbrach sie: "Das passt schon. Machen Sie sich ma keine Sorgen." Er legte seine Hände auf meine Schultern und drückte mich weiter. Rob und so setzten sich zuerst hin und es war wirklich kein Platz mehr. Mike meinte: "Komm, du kannst auf meinem Schoß sitzen." Ich zögerte kurz, dann setzte ich mich. Frau Schlüpfer guckte mich wieder böse an und fragte: "Wer bist du überhaupt?" Mike antwortete: "Sie is meine Schwester." Mir war klar dass das kommt, weil er das gestern abend ja schon mal gesagt hatte. Frau Schlüpfer meinte: "Sie sehen sich aber garnicht ähnlich!" Mike kniff mich in die Seite und sagte: "Sie is ja auch nur meine Halbschwester." Ich nickte. Die Frau guckte mich noch einmal an und dann fing sie an mit ihren Fragen. Ich fand es eher langweilig. Ich gähnte hinter vorgehaltener Hand und war kurz davor einzuschlafen. Ich legte meinen Kopf auf Mike´s Schulter und guckte seinen Hals an. Mike bekam eine Gänsehaut von meinem kalten Atem. Vor langerweile pullte ich an meinen Fingern rum. Mike allerdings schien das ein wenig zu nerven, denn er nahm meine Hände und hielt sie fest. Nach ungefähr einer Stunde war Frau Schlüpfer fertig. Wir standen alle auf und sie sagte: "Ich bringe sie jetzt zum Fotoshooting. Du kleine solltest aber nicht mit gehen, denn du sollst ja nicht mit auf die Fotos. Ich kann dir solange die Redaktion zeigen." Ich war einverstanden. Vor der Tür zum Studio verabschiedete ich mich von den 6 Parkern und ging mit Frau Schlüpfer mit. Diese Führung war um einiges Interessanter als das Interview vorhin. Ich und Frau Schlüpfer waren eher fertig als die 6 Jungs, also ließ sie mich ins Fotostudio. Ich machte die Tür auf und Chester bekam sie gegen den Kopf, denn Rob&Co wollten auch gerade gehen. Mit tat das schrecklich leid und ich entschuldigte mich ununterbrochen bei Chaz: "Chester, das tut mir so leid, wirklich..." Er rieb sich den Kopf und sagte: "Is schon in Ordnung. Du kannst ja nicht durch Türen gucken." Ich sagte: "Ich hätte die Tür aba net so aufhauen dürfen, es tut..." "Sarah, es is net deine Schuld ja? Es hätte genauso gut Rob oder so sein könn, der mir die Tür gegen den Kopf haut." "Ja, aber..." "Nichts aber!" "Okay, ich sag schon nichts mehr." Chester grinste mich an. "Lasst uns in den Bus gehen. Wir müssen weiter. Immerhin müssen wir morgen in München sein.", sagte Brad.
Wir gingen in den Bus. Kaum waren wir eingestiegen, fuhr der Fahrer des Tourbuses los. Es war lab sieben und alle hatten Hunger. Rob fragte: "Wer kocht heute Abend?" Phiphi sagte: "Joe nicht. Wenn der kocht bleibt nicht viel für uns übrig." Dafür kassierte er einen Stoß in die Seite von Joe. Phiphi fuhr fort: "Brad? Nee, dann sieht die Küche nachher wieder aus, asl hätte ien Bombe eingeschlagen." Brad nahm´s gelassen. Bevor Phoenix noch mehr sagen konnte meinte Chester: "Wenn du kochst ist alles verwürzt." Ich wollte mir die Diskusion nicht mehr mit anhören, also sagte ich: "Ich koch. Wenn ich darf." Alle guckten mich an. "Okay, wenn du willst", sagte Rob. "Ich helf dir", sagte Mike. Rob, Brad, Chester, Joe und Phoenix gingen nach hinten und ich und Mike blieben vorne inner Küche. "Was wolln wir denn Kochen?", fragte ich Mike. Mike überlegte kurz, dann sagte er: "Wie wärs mit Fisch mit Kartoffeln?" Ich war einverstanden. Während ich die Kartoffeln schällte holte Mike den Fisch aus dem Kühlfach. Das Messer war scharf, ganz schön scharf. Und ich Trottel hatte net aufgepasst und hatte mir schön tief in den Finger geschnitten. Ich setzte mich dicht neben Mike, der die Wunde säuberte und ein Pflaster draufklebte. Als er fertig war sagte ich: "Danke!" "Kein Problem", sagte er und schaute mir in die Augen. Auch ich schaute ihn in die Augen. Unsere Gesichter kamen sich immer näher. Unsere Lippen waren nur noch ein paar Milimeter voneinander entfernt, da hörten wir das jemand den Gang hinauf kam. Schnell standen wir auf und machten weiter das Essen fertig. Ein paar Sekunden später kam Chester und fragte: "Is das Essen gleich fertig?" "Ja gleich, sagte Mike, "du kannst ja schon mal den Tisch aufdecken, Chaz!" Chester nahm Teller, Besteck und Gläser und ging zum Tisch. Mike und ich brachten den Fisch und die Kartoffeln hinterher. Kurze Zeit später saßen wir alle am Tisch und aßen. Es schmeckte wirklich supi. Als alle ferig waren erklärte Rob sich dazu bereit abzuräumen und wir anderen gingen schlafen. Mike fragte mich vorher aber noch: "Meinst du, du kannst heut nacht schlafen?" Ich nickte. Kaum lag ich im Bett, schlief ich auch ein.
Diese Nacht hatte ich kein Alptraum.
Am nächsten Morgen wurde ich von Mike gewegt. "Morgen!", sagte er. "Morgen!", nuschelte ich, "wie spät is es denn?" "Es ist halb zwölf. Wir sind in München. Gleich komm wir an dem Hotel an, wo wir nächste Nacht schlafen und du solltest deine Sachen zusammen suchen die du mitnehmen willst." "Ja okay". Ich schlüpfte aus dem Bett. Im Bus herrschte das reinste Chaos. Alle suchten ihre Sachen zusammen, die überall im Bus verteilt lagen. Auch ich hatte meine Probleme alles zu finden. Als wir endlich alle unsere Sachen in unseren Rucksäcken verstaut hatten guckte Mike aus dem Fenster. Vor dem Hotel standen viele Fans die auf Linkin Park warteten. Mike sagte: "Es is glaub ich net so gut, wenn du da durchgehst. Es wäre besser wenn du durch den Hintereingang gehn würdest und wir uns in der Lobby wieder treffen würden." Ich war einverstanden. Chester&Co stiegen zuerst aus. Als sie dabei waren fleißig Autogramme zu schreiben, schlüpfte ich schnell und unauffällig aus den Bus und rannte zum Hintereingang.
In der Lobby angekommen setzte ich mich auf ein Sofa, das da stand. Es dauerte noch etwas 10 Minuten dann kamen die sechs. Ich gesellte mich wieder zu ihnen. Wir gingen zur Rezeption, wo wir die Zimmerschlüssel bekamen. Im Fahrstuhl meinte Rob: "Wo soll eigentlich Sarah schlafen? Da sind doch garnet genug Betten." "Ich kann auf´m Sofa schlafen", meinte ich. Brad sagte: "Lasst uns die Zimmer erst ma angucken bevor wir entscheiden." Die Fahrstuhltür ging auf und wir gingen den Flur runter bis zu der Suite 75. Joe schloß die Tür auf und wir guckten uns um. Es gab einen großen Raum in dem die Küche und das Wohnzimmer waren. Dann ein Badezimmer mit Whirlpool. Und dann noch 3 Zimmer in denen jeweils ein Doppelbett stand. Mike sagte: "Ich penn mit Rob in einem Zimmer und wir machen uns beide ja net so breit. Du kannst dann bei uns mit penn." Ich war einverstanden. Wir aßen schnell etwas und verstauten unsere Rucksäcke im Schrank. Dann mussten die Jungs in die Olympia-Halle, wo sie heute abend spielen würden, zum Soundcheck. Ich durfte mit, wie sollte es auch anders sein.
Die Halle war riesig. Wenn ich mir vorstellte, dass sie heut abend ausverkauft is, wurde mir mullmig. Ich saß auf´m Bühnenrand während die Jungs ihre Instrumente spielten. Mike kam zu mir und fragte mich: "Hast du schon ma Keyboard gespielt?" Ich schüttelte mit dem Kopf. "Komm, ich zeigs dir!" Wir beide gingen zum Keyboard das mitten auf der Bühne stand. Der Stuhl vor dem Keyboard war groß genug, dass ich und Mike drauf sitzen konnten. Mike nahm mit seiner linken Hand meine linke. Sein rechten Arm legte er um mich und mit der rechten Hand nahm er dann meine rechte Hand. Er führte meine Hände über die Tasten und zeigte mir die Töne für "Numb". Chester, der gerade bei Phoenix stand, sah uns und sagte zu Phiphi: "Guck ma, Mike und Sarah. Ich glaub Mike hat´s son bisschen erwischt." Dabei grinste er. Auch Phoenix grinste und sagte: "Ja, du könntest recht haben." "Lass uns hoffen, das sie auch so viel für ihn empfindet wie er für sie, damit er später net unter Liebeskummer leidet!" "Ja." Nach etwa 5 Minuten konnte ich den Anfang von "Numb". Dann spielte Mike einmal den ganzen Song durch. Danach fuhren wir wieder ins Hotel. Ich simste mit einer Freundin und die Jungs zogen sich um für heute Abend. Meine Freundin übermittelte mir eine schrecklich Nachricht: mein Pony sei letzte Nacht gestorben. Ich konnte nicht weinen, denn alles kam mir wie ein Traum vor....
Es war kurz nach neun und wir saßen im Backstage Bereich. Die Jungs dehnten sich, denn gleich würden sie auf die Bühnen müssen. Die Leute in der Ausverkauften Halle warteten schon. Endlich war es soweit und alle gingen auf ihre Plätze. Ich ging mit Rob, denn von seinem Platz aus konnte ich alles überblicken.Dann ging das Konzert los. Die Menge rockte mit ab. Wenn man es von der Bühne aus sieht, sieht es noch besser aus, als aus´m Publikum. Nach fast 100 Minuten war das Konzert dann zuende.
Mike und Chester lagen auf dem Boden, Brad und Phoenix saßen auf´n Sofa mit hoch gelegten Beinen, Joe war am essen, Rob lehnte an der Wand und ich saß mitten zwischen ihnen im Schneidersitz auf dem Boden. Die Crew kam rein in den Backstageraum und brachte Phoenix Eiswürfel, die er auf sein rechten Fuss legte. Er war umgeknickt und nach der Attacke von Joe gestern nun entgültig dick angeschwoln. Nachdem sich allein ein wenig ausgeruht hatten ging es zurück ins Hotel. Kaum waren wir inner Suite, war das Licht auch schon aus und alle schliefen ein. Alle, außer ich. Ich lag zwischen Mike und Rob. Mike hatte einen Arm um mich gelegt im Schlaf. Die Nacht war warm und ich nahm die Hitze als Grund dafür, dass ich nicht schlafen konnte außerdem war mein Pony noch ein Grund. Vorsichtig schlüpfte ich unter Mike´s Arm raus und schlüpfte aus dem Bett. Leise verließ ich das Zimmer. Ich schlüpfte in meine Schuhe, die vor der Tür standen und verlies die Suite. Mit dem Fahrstuhl fuhr ich nach unten und ging hinaus in den Park. Dort setzte ich mich auf eine Bank und umschlung mit den Armen meine Knie und sang leise "Crawling".

"There´s something inside me that pulls beneath the surface
Consuming/ Confusing
This lack of self-control I fear is never ending
Controlling/ I can´t seem"


Mike wachte auf weil sein Arm nur noch Luft umhüllte. Er setzte sich auf und guckte. Er sah Rob im Bett liegen aber nicht mich. Leise stand Mike auf und verließ ebenfalls das Zimmer. Er sah das meine Schuhe fehlten. Ohne groß zu überlegen zog er sich seine Schuhe an und fuhr ebenfalls mit dem Fahrstuhl nach unten. Er guckte sich in der Lobby um. Als er mich nicht entdeckte überlegte er. "Vielleicht ist sie hinaus gegangen bei der Wärme", dachte Mike. Er durchquerte die Lobby und trat hinaus in die klare warme Nacht. Draußen überlegte er, wo ich hin gegang sein könnte. Er entschied sich für den Park. Leise ging er die Wege ab. Mike erkannte eine Gestalt die auf einer Bank saß. Langsam kam er näher und erkannte mich. Beim Näherkommen hörte Mike dass ich leise "Crawling" sang.

"Discomfort endlessly has pulled itself upon me
Distracting/ Reactign
Against my will I stand beside my own reflection
It´s haunting how I can´t seem"

Er blieb im Schatten eines Ahorns stehn. "Sarah?", fragte er vorsichtig. Ich hörte auf zu singen und blickte zum Ahorn hin. Mike trat hervor. "Mike", sagte ich leise. Mike kam nun auf mich zu und setzte sich neben mich. Ich ließ meine Beine los. "Was machst du hier?", fragte er mich. "Ich konnte nicht schlafen. Und du?" "Ich hab dich gesucht. Du wirkst so nachdenklich. Is alles in Ordnung?" Ich nickte und wendete mein Gesicht von Mike weg, denn Tränen liefen mir übers Gesicht. Mike zog mein Kopf vorsichtig in seinen Blick. Er sah die Tränen. "Ey, was is denn?", fragte Mike mitfühlsam. "Nichts", sagte ich und guckte weg. "Und wieso weinst du dann? Du musst doch was haben. Du bist seit wir vom Soundcheck wieder gekommen sind eh so komsich!" "Meine Freundin hat mir eine SMS geschrieben, dass...dass...dass..." Ich konnte den Satz nicht vollenden. "Was ist passiert?" "Mein Pony...es ist...es ist...gestorben!" Nun liefen mir Tränen wie ien Wasserfall runter. Mike nahm mich in den Arm und versuchte mir die Tränen wegzuwischen. Es war still. Man hörte nur den Wind in den Bäumen rauschen un ab und zu mein schluchtzen. Mike wusste nicht was er sagen oder tun sollte. Er guckte in meine vom Weinen roten Augen. Ich bemerkte dass er mich anguckte und ich guckte ihn auch an. Bevor ich reagieren konnte küsste er mich. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, ich genoß es einfach.
Leider verging der Kuss viel zu schnell. Ich guckte Mike mit meinen hellen blaue Augen an. Er sagte: "Ich...ich...liebe dich." Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte. Ich sagte: "Ich dich auch." Diesmal küsste ich ihn, was mich verdammt viel überwindung gekostet hatte. Mike gab mir einen langen Zungenkuss. Danach sagte er: "Wir sollten wieder reingehen. Es ist schon halb vier." Wir standen auf und gingen Hand in Hand zurück ins Hotel.
Leise legten wir uns wieder ins Bett zu Rob. Ich schlüpfte mit unter Mike´s Decke und er legte einen Arm um mich. Ich spürte seinen Atem im Nacken.
Am nächsten Morgen wurden wir durch die andren 5 Parker gewegt. Sie akzeptierten sofort was zwischen mir und Mike war. Wir beide waren wirklich total verliebt. Jede Minute die wir konnten hielten wir unsre Hand oder küssten uns.
Leider vergingen die rstlichen Tage viel zu schnell und die Boys mussten mich nach Hause bringen und flogen zurück in die USA. Mike und ich telefonieren oft und schreiben uns seitenlange Emails. Leider sehe ich ihn erst am ersten Weihnachtstag wieder, denn da flieg ich zu ihm nach Los Angeles. Das is noch über ein halbes Jahr, aber vielleicht kommen LP ja noch mal nach Deutschland!? Ich zähle jetzt schon die Tage ab bis ich in die Staaten fliege.

*7 Monate später*
Endlich war esa so weit! Heut is der 25. Dezember! Meine Mutter is zwar net gerade begeistert davon, dass ich alleine nach LA flieg, hat aber doch zu gestimmt. Die ganze Autofahrt über grinste ich wie ein Honigkuchenpferd. Sie begleitete mich noch bis zur Schleuse, wo sie sich dann verabschiedetet. Sie umarmte mich und sagte: "Viel Spaß in AMerika! ABer benehm dich auch ja?" "Klar, Mum!" Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange, drehte sich um und ging. Ich guckte ihr noch kurz hinterher, dann ging ich durch die Schleuse ins Flugzeug. Auf meinem Platz angekommen, kramte ich meinen Discman aus meinem Rucksack und hörte Musik. Nein, kein Linkin Park, sondern Die Ärzte. Ich liebe es zu fliegen und freute mich noch mehr. Während des Fluges gab es noch lecker Essen (*schmatz*). Ich war schon halb weggenickt, als das Flugzeug plötzlich nach unten kippte. "Legen sie sich die Rettungsweste an! Wir stürzen ab! Ich wünsche Ihnen allen viel Glück!", sagte der Kapitän durch. Ich bekam Angst und erstarrte. Eine Stewardess erweckte mich aus meiner Starre und drückte mir eine Weste in die Hand. Ich legte sie an und betete, dass ich am Leben bleiben würde. Dann ertönte ein lauter Knall. "Mike, ich werde dich ewig leben!", das waren meine letzten Gedanken bevor mir schwarz vor Augen wurde....

Mikes Pov
Auf diesen Tag hatte ich mich so gefreut! Endlich konnte ich Sarah wieder in die Arme schließen. Gut gelaunt fuhr ich in Richtung Flughafen in Los Angeles. Dabei hörte ich Deftones und summte leise mit. "So ein Mist", sagte ich leise, "jetz auch noch Stau! Na supi!" Ich wurde ungeduldig, denn ich wollte sie nicht warten lassen. Nachher denkt Sarah noch, ich hätte sie vergessen. Endlich löste sich der Stau auf, wurde auch endlich Zeit. Schnell suchte ich mir einen Parkplatz und rannte in die Empfangshalle. Ich schaute mich um, aber ich entdeckte Sarah nirgendswo. Dann wanderte mein Blick auf die Anzeigetafel wo die Flieger draufstanden die landen sollte, abfliegen sollten, gerade gelandet sind und so weiter. Panik überkam mich und ich lass die Tafel noch ein zweites, drittes, viertes und fünftes Mal durch. Ihr Flieger stand nicht drauf. Ich schluckte. Der Flieger wird doch woll nicht...? Nach kurzen Überlegen lief ich zum Informationsschalter. "Entschuldigen Sie, aber was ist mit dem Flieger der aus Hamburg, Deutschland kommt? Ist der schon gelandet oder wird der noch landen?", fragte ich völlig auser Atem. "Sind sie ein Angehöriger einer Person die mit dem Flieger kommen sollte?", fragte die Frau. "Nein..." "Tut mir Leid, dann darf ich Ihnen darüber keine Auskunft geben!" "Mensch, meine Freundin sitzt darin! Jetzt sagen Sie es mir endlich!" Ich schrie schon fast. "Achso, sagen sie das doch gleich. Kommen Sie bitte kur mit!" Ich ging mit der Frau in einen kleinen Raum, wo wir alleine waren. "Es tut mir Leid Ihnen sagen zu müssen, dass der Flieger über dem Atlantik abgestürzt ist." Ich starrte sie an. Meine Augen füllten sich mit Tränen. "Und...und...gibt es überleben?" "Ein paar. Sie wurden ins LA-County Krankenhaus gebracht. Erkundigen Sie sich da!" Ich nickte nur und lief ohne mich zu bedanken raus. Aus dem Auto aus rief ich Brad an, meinen besten Kumpel. "Ey Mike, is Sarah schon da?" "Nein. Brad, es ist was schreckliches passiert..." "Was?" "Ihr Flugzeig is abgestürzt..." "Lebt sie noch?" "Das weiß ich nicht! Alle Überlebenden wurden ins County Krankenhaus gebracht!" "Mike, pass ma auf! Ich fahr jetzt auch ins Krankenhaus und wir treffen uns vorm Haupteingang. Du gehst da nicht alleine rein, ja?!" "Ja. Bis gleich." "Bis gleich und gib die Hoffnung nicht auf!" Ich legte auf. Ein paar Tränen liefen mir über die Wange. Es is alles meine Schuld! Ich hab sie eingeladen! Was soll ich nur machen, wenn sie Tod ist? Nein, daran mag ich garnicht denken. Endlich kam ich an. Vor dem Haupteingang sah ich chon Brad stehn. Schnell lief ich auf ihn zu. Wir redeten nicht lang sondern liefen gleich rein zum Informationsschalter. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte eine Krankenschwester. "Ja! Bei ihnen wurden doch Opfer eines Fluzeugsabsturzes eingeliefert, oder?" "Ja, das ist richtig. Sind Sie Angehörige eines Insaßen?" "Ich bin der Freund eines Mädchens und er is mein bester Freund", ich zeigte auf Brad. "Gut, passen Sie auf. Sie gehen jetzt auf Station 7 im 3.Stock. Dort fragen Sie nach Schwester Linda. Sie hat die Namen der Überlebenden." Ich und Brad bedankten uns und fuhren mit dem Fahrstuhl hoch. Unterwegs schwiegen wir. Auf Staion 7 angekommen, fragte Brad eine Schwester nach Schwester Linda. Sie zeigte auf eine mittelgroße schlanke Frau, die gerade versuchte eine junge Frau zu trösten. Vermutlich hat ein bekannter von ihr nicht überlebt, wie es aussieht. "Entschuldigen Sie, ich bin der Freund einer Passagierin des Fliegers." "Wie heißt den Ihre Freundin?" "Sarah Baros." Sie ging die Liste durch. "Jaaaaaaa....ihr Name steht auf der Liste. Allerdings wird sie gerade operiert. Sie können vor dem OP warten, da entlang." Linda zeigte einen Gang hinunter. Vor dem OP-Saal setzten ich und Brad uns hin. Nun hieß es warten, warten, warten. "Mensch Brad, es ist alles meine Schuld das Sarah jetzt dadrin liegt", sagte ich verzweifelt. Brad legte einen Arm um mich. "Es ist nicht deine Schuld..." "Ich hab sie aber eingeladen nach LA zu komm!" "Du konntest ja nicht wissen, dass der Flieger abstürzt!" "Was soll ich nur machen, wenn sie nicht überlebt?!" "Sag sowas nicht! Du darfst die Hoffnung nie aufgeben, Mike! Egal wie schlimm es aussieht. Außerdem wird Sarah kämpfen. Immerhin liebt sie dich ja über alles!" Ein Arzt kam aus dem OP. "Warten Sie! Ich bin der Freund von Sarah! Wie geht es ihr?" Ich sprang auf. "Nun, Mr.??" "Shinoda." "Mr. Shinoda, ich will ehrlich zu ihnen sein. Ich dachte schon, wir würden sie verlieren, aber die kleine hat gekämpft. Allerdings liegt Sarah im Koma. Ob sie je wieder aufwachen wird, ist ungewiss." "Kann ich zu ihr?" "Aber nur einer von ihnen!" "Geh du, Mike!", sagte Brad. Ich nickte. Der Arzt führte mich zu ihr. Brad wartete vor der Tür. Es war ein schrecklicher Anblick wie sie da lag mit den ganzen Schläuchen und Kabeln. Ich setzte mich auf einen Stuhl und nahm ihre Hand. "Ich weiß nicht, ob du mich hörst, aber du darfst mich nicht verlassen! Dein Verlust würde ich nicht verkraften! Bitte wach wieder auf, Sarah!" flüsterte ich leise. Ich hoffte, dass sie ihre Augen öffnen würde oder wenigstens meine Hand drücken würde, als Zeichen das sie mich versteht. Ich saß einfach nur da, streichelte ihre Hand und schaute auf ihre Augen.

Brads Pov
So ein Mist! Mike tut mir so schrecklich Leid! Hoffentlich kommt Sarah wenigstens durch. Wie gerne würde ich auch darein gehn und sie sehn. Aber Mike is ihr Freund, also musste ich ihm ja den Vortritt lassen. Naja....ich werd bestimmt noch ne Gelegenheit bekomm auch zu Sarah zu gehn. Hoffe ich mal! Sie darf einfach nicht sterben! Wenn Mike sie verlieren würde, ich weiß nicht, was er dann machen würde. Ich glaube sogar, er würde sich dann selbst was antun oder vielleicht sogar LP verlassen aus trauer! Bradfort Philipp Delson! Hör auf sowas zu denken! Sie wird durchkomm! Und Mike und Sarah werden dann glücklich und heiraten irgendwann und werden Kinder bekommen....Aber wenn sie wirklich??? Delson!!!! Hör auf so zu denken!

Mikes Pov
Tränen liefen mir wieder übers Gesicht. Ich würde es nicht verkraften sie zu verlieren. Dazu liebe ich Sarah zu sehr. Vielleicht würde ich Sarah nie wieder lächeln sehn, dabei liebe ich doch grade das bei ihr so sehr. Nein, Michael Kenji Shinoda, hör auf so zu denken! Sie wird wieder aufwachen! Ich bin davon fest überzeugt! Der Arzt kam wieder rein und meinte: "Es tut mir Leid, aber sie müssen jetzt leider gehen. Sie können aber morgen wieder kommen!" Ich nickte, küsste Sarah auf die Wange (auf den Mund ging ja nicht, da steckte ein Schlauch drin), ließ ihre Hand los und stand auf. Bevor ich die Tür schloß, drehte ich mich noch mal wieder um und schaute sie an. Brad stand auf und begleitete mich raus. Unterwegs sagte ich: "Es sieht so schrecklich aus, wie sie da liegt mit den ganzen Schläuchen und Kabeln. Und dann immer dieses Piepen von diesem komischen Ding wo man die Herzschläge sieht." "Ich kann es mir vorstelln. Wenn du willst, bring ich dich nach Hause und leiste dir noch Gesellschaft." "Das is nett gemeint Brad, wirklich! Aber ich möchte lieber alleine sein, ja?" "Is in Ordnung. Du rufst mich an, wenn es was neues gibt?!" Ich nickte und verabschiedete mich. Auf der Fahrt nach Hause waren meine Gedanken nur bei Sarah. Ein paar stumme Tränen liefen wieder über meine Wange. Ich schaltete die Deftones aus und schaltete aufs Radio, es lief gerade "Funeral Song" von irgend so einer komischen Band aus Finnland. Ich sang leise mit:
"I died in my dreams
What that supposed to mean
Got lost in the fire
I died in my dreams
Reaching out for your hand
My fatal desire"
Ich machte das Radio aus. Ein <Beerdigungs Lied> wollte ich nicht hören, nicht jetzt wo das mit Sarah passiert ist... Zu Hause wurf ich meinen Schlüssel wütend auf den Tisch. Ich war wütend auf mich selbst, weil ich sie fliegen lassen habe. Aber Brad hat schon recht, ich konnte ja nicht wissen das der Flieger abstürzt. Ich ließ mich auf die Coach fallen und schaute mich im Wohnzimmer um. Mein Blick fiel auf ein Bild von Sarah, das auf einem Regal stand. Ich stand auf, nahm es und setzte mich wieder. Auf dem Foto lächelte sie glücklich und ihre Augen hatten das mir schon gewohnte leuchten. Mit der Hand streifte ich übers Foto. Ich war im Gedanken versunken und erinnerte mich daran, wie wir uns kennen gelernt hatten. Es hat schon lange gedauert, bis wir endlich zusamm waren.... Das Klingeln meines Handys ries mich aus den Gedanken. Auf dem Discplay stand <Sarah´s Mum ruft an>. "Ja?", meldete ich mich. "Mike, was is mit meiner Tochter?" Sie klang völlig verzweifelt. "Sarah liegt im Koma. Die Ärzte wissen nich ob sie wieder aufwachen wird." "Das is schrecklich" "Es tut mir Leid dass ich Sarah eingeladen habe." "Hör auf dir einzureden dass du sie Schuld hast. Ich mache dir keinen Vorwurf und auch kein anderer!" "Kommst du hierher?" "Ich würde so gerne, aber ich muss arbeiten und kann mir nicht mehr Urlaub nehmen. Du sagst mir doch bescheid wenn es was neues gibt, oder?" "Natürlich!" "Danke. Ich muss aufhörn, das Gespräch kostet so viel. Und Mike, kümmere dich bitte um sie, auch wenn sie im Koma liegt!" "Ja klar, ich liebe Sarah!" "Gut. Bye!" "Bye!" Ich ließ mich wieder zurücksinken auf die Coach. Mein Blick fiel auf die Uhr, die anzeigte, dass es 23:38 Uhr war. Ich wollte versuchen zu schlafen. Als ich im Bett lag, dachte ich wieder an Sarah. Eigentlich sollte sie jetzt bei mir liegen. Wie gerne würde ich sie wieder küssen, streicheln...und jetzt? Ich lieg hier alleine, Sarah liegt im Koma und wird wahrscheinlich nie wieder aufwachen. Das ist so gemein. Am liebsten würde ich jetzt schreien! Ich biss ins Kissen um nicht loszuschreien. Irgendwann schlief ich dann in einen unruhigen schlaf. Ich träumte von Sarah. ....Die Ärzte zogen die Stecker raus da es keine Hoffnung mehr für sie gab. Brad und Phoenix mussten mich an den Armen festhalten da ich die Stecker wieder reinstecken wollte. Ich schrie und zapelte, doch sie liesen mich nicht los. Ich stand alleine an ihrem Grab und weinte..... Schweiß gebadet wachte ich auf. Ich musste meine Gedanken erst ordnen. Ich wollte den Traum vergessen. Er durfte nicht wahr werden. Mein Wecker verriet mir, dass es 10:03 Uhr war. Schnell machte ich mich fertig und fuhr ins Krankenhaus, ohne noch vorher zu frühstücken. Im Krankenhaus lief ich gleich wieder in Sarahs Zimmer. Ich setzte mich wieder neben ihr Bett und hielt ihre Hand. Eine Krankenschwester kam rein um die Werte zu überprüfen. Sie schaute mich mitfühlsam an. "Wollen Sie was trinken?", fragte sie mich. Ich schüttelte den Kopf. Sie verlies wieder das Zimmer. Sarah war ganz blass im Gesicht. Irgendwann nickte ich dann ein, denn in Sarahs Nähe fühle ich mich wohler. Ich wurde von Rob aufgeweckt. "Hi!", sagte er und setzte sich neben. "Hi!" "Brad hat mir alles erzählt. Es tut mir Leid!" Ich nickte nur. "Siehts immer noch so schlecht aus?" Erneut nickte ich. Ich schaute auf in Robs Augen. "Rob, ich will Sarah nicht verlieren!" "Ey, sag nicht immer so was! Du musst positiv denken!" "Aber guck sie doch ma an, wie sie aussieht!" "Mike, ich denke du liebst sie!?" "Tu ich ja auch!" "Dann denk...." Rob wurde von einen langen Piepen unterbrochen. Ich schaute erschrocken auf. Sarah hatte keinen Herzschlag mehr. Ärzte stürmten in den Raum. Rob zog mich aus dem Zimmer. Ich schrie ihn an: "MENSCH ROB! LASS MICH LOS! ICH MUSS ZU SARAH!" "Mike, wenn du da jetzt reingehst, stehst du denn Ärzten nur im Weg! Wir setzten uns jetzt hier hin und warten!" Rob drückte mich auf einen Stuhl und setzte sich neben mich. Ich fing an zu weinen. Rob legte ein Arm um mich. "Shhhhhhhh....Sie übersteht das bestimmt. Sarah ist doch eine Kämpfernatur." Ich versteckte mein Gesicht in meinen Händen. Es verging einige Zeit. Als die Ärzte das Zimmer verliesen, standen ich und Rob auf. "Was ist mit Sarah?", fragte ich sofort. "Sie hat es überstanden, liegt aber nachwievor im Koma." "Kann ich wieder zu ihr?". Ein Arzt nickte. Rob verabschiedete sich, denn er wollte noch zu seiner Freundin Susan. Ich setzte mich wieder auf meinen Platz und nahm wieder Sarahs Hand. Ich saß den ganzen Tag neben ihrem Bett und bewegte nur meine Augen und meine Hand. Gegen Abend kamen Joe, Chester, Sam, Brad, Rob und Phoenix vorbei. "Hast du heute eigentlich schon irgendetwas gegessen?", fragte Chaz besorgt. Ich schüttelte mit dem Kopf. Sam schaute sich Sarah ganz genau an. Es war das erste Mal, dass sie Sarah sieht, außer auf Fotos. "Ich mach dir jetzt mal ein Vorschlag! Wir gehen jetzt erstmal was essen zusammen und danach kannst du ja gleich wieder herkommen!?", meinte Sam. "Ich kann sie aber nicht alleine lassen!" "Ich bleib so lange hier. Ich war grad schon mit Susan essen, okay?", schlug Rob vor. Zögernd stimmte ich zu: "Aber du musst mich sofort anrufen wenn es irgendetwas neus gibt!" "Klar!" Ich stand auf und Rob nahm mein Platz ein. Sam und Phoenix legten jeweils ein Arm um mich und führten mich raus. Die anderen folgten.

Robs Pov
Sarah sieht wirklich schlimm aus. Ich kann Mike schon verstehen. Wenn sie meine Freundin wär würde ich auch den ganzen Tag bei ihr sitzen. Mike muss sich wirklich schreckliche Sorgen machen. Ich mache ehrlich gesagt auch schreckliche Sorgen. Und die anderen bestimmt auch alle. Immerhin haben wir Sarah alle ins Herz geschloßen. Ich hoffe mal, dass die anderen Mike wenigstens ein bischen aufmuntern könn. Ich redete leise mit ihr: "Ey Sarah, du musst wieder gesund werden! Mike hängt so sehr an dir! Ich glaub, wenn er dich verlieren würde, würde er sich nie wieder verlieben! Und das wolln wir alle nicht! Erinnere dich nur mal, wie wir dich kennen gelernt haben. Und die 2 Wochen im Tourbus! Bitte, wach wieder auf!" An meinem inneren Auge zogen die ganzen Bilder von der Vergangenheit vorbei...

Mikes Pov
Na super! Wieso bin ich bloß mitgekomm. Jetzt sitz ich hier zwischen Brad und Joe und stochere in meinem Sushi rum. Die anderen sind extra in ein japanisches Restaurant gefahrn weil ich dieses japanische Zeugs so liebe. Normalerweise liebe ich ja dieses Zeug und könnte mich den ganzen Tag davon ernähren, aber jetzt hab ich kein Hunger auf Sushi . Auch nicht auf was anderes. Ich möchte einfach wieder zurück neben Sarah, ihre Hand halten. "Mike, jetzt hör mal auf in deinem Sushi rumzustochern und ess!", meinte Chester. "Ich hab aber kein Hunger." "Dann ess ich das auf!", grinste Joe. Sam rief wütend: "Joseph Hahn! Du rürst nichts von Mikes Essen an. Wir warten so lange, bis er fertig ist!" Joe streckte ihr die Zunge raus. Na supi! Jetz muss ich das auch noch in mich reinstopfen! Nachdem Sam das gesagte hatte, aß ich so schnell ich konnte, damit ich wieder zu Sarah konnte. Sam grinste mich zufrieden an als sie sah dass mein Teller leer war. "Siehste! Hast doch Hunger gehabt!", sagte sie zufrieden. Ich nickte nur. Mir war kotzübel und ich fühlte mich, als würde ich gleich platzen. "Könn wir jetzt wieder gehen?", fragte ich. Phoenix nickte und bezahlte. Danach verabschiedeten wir uns. Joe brachte mich noch wieder zum Krankenhaus. Ich klopfte gar nicht erst an der Zimmertür, denn ich wusste ja dass nur Rob bei Sarah war. Als ich das Zimmer betrat, sah ich dass Rob über Sarahs Hand streichelte. Es machte mich schon etwas eifersüchtig. Immerhin war sie meine Freundin und Rob war ja auch vergeben. Aber ich wusste auch, dass Rob nicht sonderlich glücklich mit Susan ist und am überlegen ist, sich von ihr zu trennen. Auch weiß ich, dass Sarah ihm auf eine gewisse Weise gefällt. Aber sie ist ja meine Freundin. Als Rob mich bemerkte, stand er auf und sagte: "Hast du wenigstens ein wenig gegessen?" Aus seiner Stimme hörte ich Sorge raus. Ich nickte. Wir schwiegen uns an. "Ja....ich geh dann mal wieder...", sagte Rob nach ein paar Minuten. Ich nickte wieder nur. "Bis morgen oder so. Und vergiss nicht, was zu essen!" Dann verlies er das Zimmer. Ich setzte mich wieder auf den Stuhl. Sarah war immer noch genauso blass. Ich beobachtete sie einige Zeit, dann legte ich meinen Kopf auf die Bettkante und schlief ein....

Robs Pov
Hätten sie Mike nicht noch ein bischen länger aufhalten können?! Ich wär so gerne noch etwas länger mit Sarah alleine gewesen. Ich weiß, Susan ist meine Freundin, aber ich steh halt nun mal auch auf Sarah. Aber sie wiederum ist ja Mikes Freundin. Wenn ich mich jetzt von Susan trennen würde, würden Chaz und so fragen wieso und ich kann doch dann nicht sagen <weil ich auf Sarah steh>. Nicht jetzt wo sie im Koma liegt und Mike sich so Sorgen macht. Ich wäre dann nur eine Sorge mehr in seinen Kopf. Aber irgendwann werde ich es ihm erzählen müssen, denke ich. Mein Handy klingelt. <Susan ruft an> blinkt auf. Ich hab keinen Bock jetzt mit ihr zu sprechen und drücke sie weg. Dann mache ich das Handy aus.

Mikes Pov
Am nächsten Morgen wurde ich von dem Oberarzt geweckt, der auf Visite war: "Wollen Sie nicht mal für ein paar Stunden nach Hause gehen? Ihre Freundin ist hier doch in sicheren Händen! Außerdem müssen Sie sich ja auch mal andere Klamotten anziehn, duschen und etwas essen!" Ich zögerte. Soll ich wirklich für ein paar Stunden nach Hause gehn und mich duschen? Aber wenn Sarah in dieser Zeit sterben würde, würde ich mir ewig Vorwürfe machen, weil ich sie alleine gelassen habe. Der Arzt sah mein Gesichtsausdruck und fügte hinzu: "Wir werden Sie sofort anrufen wenn es irgendetwas neues gibt!" "Na gut, aber nur für ein, zwei Stunden!" Dann lief ich schnell raus aus dem Krankenhaus, denn ich wollte mich beeilen. Zu Hause holte ich mir Klamotten aus dem Schrank und sprang schnell unter die Dusche. Ich brauchte eine viertel Stunde bis ich fertig war. Das war für mich eine Rekordzeit. Normalerweise brache ich immer ca. ne halbe Stunde. In der Küche nahm ich mir einen Apfel, der aufm Tisch lag und wollte gerade wieder das Haus verlassen, als mein Handy, dass aufn Wohnzimmertisch lag, piepte. <1 Kurzmitteilung erhalten> stand drauf. Ich öffnete sie. Sie war von Sarahs Mutter: "Hat sich schon irgendetwas getan?" "Nein, leider nich." Schrieb ich schnell zurück. Das Handy machte ich dann aus und ließ es in meine Hosentasche sinken. Auf dem Boden lag mein Block und mein Bleistift. Auf dem Block schrieb ich Songtexte, wenn mir welche einfielen. Nach kurzen Überlegen nahm ich auch ihn mit. Unterwegs im Auto kam ein Lied im Radio, dass ich mochte; Hoobastank "The Reason":
I´m not a perfect person
There are many things I wish I didn´t do
But I could to any you learning
I never meant those things to you
And so I have to say before I go
That I just wanted to know
I found a reason for me
To change who I just to be
A reason to stop over me
And the reason is you
I´m sorry that I hurt you
It´s something I must life with every day..."
Leise summte ich mit. Endlich wieder am Krankenhaus angekommen, rannte ich sofort wieder hoch in Sarahs Zimmer. Sie lag noch genauso da, wie vor knapp 70 Minuten. Ich setzte mich wieder auf meinen Platz und nahm wieder ihre Hand. Ein paar stumme Tränen liefen mir übers Gesicht. Nach einiger Zeit nahm ich meinen Block und fing an zu schreiben. Aber irgendwie gefiel mir das nicht was ich schrieb und ich zerknüllte ein Blatt nach dem anderen. Irgendwann gab ich es dann auf und begann zu malen. Ich malte Sarah wie sie lächelte. Daneben malte ich mich, wie ich auch lächelte. Als ich das fertige Bild betrachtete huschte das erste Mal seit dem Absturz ein Lächeln über meine Lippen. Ich saß wieder den ganzen Tag am Bett und abends schlief ich wieder ein.
Am nächsten Morgen wurde ich von Phoenix beweckt. "Was isn los?", nuschelte ich ver schlafen. Phoenix ließ sich neben mir auf einen Stuhl nieder und drückte mir eine Zeitschrift in die Hand: "Seite 26." Ich schlug Seite 26 auf und blickte auf mehrer Bilder von mir die dort abgedruckt waren. Auf welchen war ich zu sehen wie ich schnell ins Krankenhaus lief oder rauslief. Dann war da auch ein Bild wie ich lustlos in meinem Sushi rumstocherte. Ein Bild wo Rob ein Arm um mich gelegt hatte und ich mein Gesicht in meine Hände gestützt hatte und weinte und eins wie ich mit Brad vorm OP-Sall saß. Ich starrte Phoenix an. "Ließ mal den Text!", sagte er. Als große Überschrift stand: <HAT LINKIN PARKS MC MIKE SHINODA EINE HEIMLICHE FREUNDIN AUS DEUTSCHLAND?> Dann laß ich den Text. <Nach dem Flugzeugabsturz am 25.Dezember wurde der MC auffallend häufig im County-Krankenhaus in LA gesichtet, wo die Überlebenden behandelt werden.Dadurch treten jetzt fiele Fragen bei den Fans auf. Verheimlicht er etwas? Was für Angehörige von ihm saßen im Flieger? War es überhaupt ein Angehöriger oder vielleicht doch seine heimliche Freundin? Jane Smith, Mitarbeiterin am Flughafen (Informationschalter), berichtet: "Mike Shinoda kam am Tag des Absturz völlig verzweifelt zu mir an den Informationsschalter und wollte wissen, wo der Flieger aus Deuschland bleibt. Als ich ihn dann Informationen verweigerte, sagte er zu mir, seine Freundin säße darin." Auf die Aussage der Frau hin fragten wir im Krankenhaus nach. Oberarzt Dr. Will Estrin: "Es ist richtig das Mike Shinoda öfters hier ist. Weiter Informationen darf ich ihnen aber nicht geben." Auf der Straße fingen wir Chester Bennington, Frontman von Linkin Park, ab und sprachen ihn darauf an. Chester meinte dazu nur: "Dazu sag ich nichts!" und ließ uns stehen. Es wurde zwar nicht bestätigt, dass Mike Shinoda heimlich eine Freundin hat, aber auch NICHT verneint. Wir warten auf ein Statement des MC und halten euch wieterhin auf den Laufenden.> Dann laß ich noch den Text unter den Bildern. Unter den Bildern wo ich schnell ins Krankenhaus lief oder verließ stand: <Diese Bilder sind nicht unhäufig. Täglich verlässt Mike S. das Krankenhaus nur für ein-zwie Stunden.> Unter dem Bild im Restaurant: <Lustlos und im Gedanken bei seiner Freundin stochert Mike Shinoda in seinem Essen rum während die 4 anderen Parker und Samantha B., Frau von Chester, versuchten ihn aufzumuntern.Allerdings fehtl Rob B. auf dem Bild. Er war wahrscheinlich im Krankenhaus.> Unter dem Bild mit Rob stand: <Völlig verzweifelt heult Mike sich bei seinen Bandkollegen und Drummer Rob Bourdon aus.> Und unter dem mit Brad: <Brad Delson, Gitarrist, versucht Mike Shinoda Hoffnung zu machen währedn sie auf einen Arzt warten der aus dem OP kommt.> Ich schaute wieder hoch zu Phoenix und sagte: "So ein Mist!" "Was willst du jetzt machen?" "Wie meinst du das?" "Naja, willst du ein Statement abgeben, was der Wahrheit entspricht oder nicht der Wahrheit entspricht oder garnichts dazu sagen?!" "Ich weiß nicht....Was denkst du denn, mit was wäre Sarah einverstanden?" "Du kannst nicht immer auf sie rücksicht nehmen! Du musst jetzt machen was du für richtig hälst!" "Ich weiß es aber nicht!" Verzweifelt schaute ich Phoenix an. Phoenix überlegte kurz dann meinte er: "Am besten wär, du erzählst die Wahrheit. Auch wenn es dir im Moment schwer fällt." "Und wie soll ich das machen? Soll ich zu irgendeinen Reporter laufen und ihn die Story erzähln, oder was?" "Nein, ich dachte er an die MTVNews. Wir könnten einen Termin ausmachen, wann wir zusammen hin fahren..." "Zusammen?" "Meinst du etwa wir lassen dich alleine? Ne, Mike, wir kleben dir an den Füßen!" Ein leichtes Lächeln umspielte meine Lippen und Phoenix grinste mich zufrieden an. "Also, wenn du nichts dagegen hast, geh ich kurz raus und telefonier mit den anderen, ja?" Ich nickte. Phoenix war gerade an der Tür, da sagte ich: "Danke Dave!" Er lächelte mich an und verschwand.

Phoenix Pov
Ich hoffe mal, dass ich Mike keinen falschen Ratschlag gegeben hab. Am besten ist, ich schaue mich erstmal um, dass auch wirklich kein Paparazi in der Nähe ist. Die müssen das nicht so unbedingt mitkriegen. Am besten ruf ich als erstes Chester an. "Tut...tut...tut...tut...ey Phiphi was gibts?", meldete sich Chaz. "Du hast dohc bestimmt auch schon den Artikel über Mike gelesen, oder?" "Ja, der arme Kerl! Dass ihm immer so was passieren muss." "Ich hab mit Mike eben drüber geredet und will jetzt ein Statement abgeben." "Wo den?" "Bei den MTVNews." "Das hät ich auch gemacht." "Und ich dachte, wir sollten ihn begleiten!" "Hast Recht. Wann denn?" "Am besten noch heute. Ich würd sagen, heut Nachmittag." "Okay, treffen wir uns um drei vorm Krankenhaus und dann fahren wir zusammen hin?" "Jo. Sagst du denn anderen bescheid?" "Ja mach ich. Bis nacher! Bye!" "Bye!" Ich lief wieder zurück zu Mike.

Mikes Pov
Ob das richtig ist was ich tue? Was is wenn Sarah sauer is, wenn ich ihr das erzähle wenn sie wieder aufgewacht ist? Oder was soll ich der Presse erzähln wenn sie wirklich sterben sollte? Ich sollte mir nicht so viele Sorgen um die Zukunft machen. Na gut, was mit Sarah in der Zukunft ist schon, aber nicht mit der Presse. Ich hoffe mal, dass die anderen auch alle mitkommen.
Phoenix kommt wieder und setzt sich wieder neben mich. "Die anderen kommen mit! Heute Nachmittag um drei treffen wir uns vor dem Krankenhaus." "Was soll ich denn erzählen?" "Naja, dass das deine Freundin ist die hier im Krankenhaus liegt." Phoenix und ich saßen schweigend nebeneinander. Um zehn vor drei brach Phoenix das schweigen: "Wir sollten los. Ich weiß, du lässt Sarah ungern alleine, aber das dauert bestimmt nicht lange." Phoenix zog mich am Arm hoch und machte sich mit mir auf dem Weg nach unten. Er musste mich schon hinter sich herziehen, denn ich wollte nicht so richtig mit. Unten warteten schon Rob, Chester, Brad und Joe. "Kanns los gehn?", fragte Chaz. Phi nickte und wir gingen zu Joes Auto. Joe hatte einen VW-Bus wo wir alle reinpassten. Unterwegs herrschte schweigen. Nur Brad erzählte kurz: "Ich hab schon bei MTV abgerufen und bescheid gesagte dass du was zu der Sache sagen willst." Ich nickte. Es dauerte nicht lange und wir parkten vor dem Hauptgebäude von MTV. Wir wurden schon vor der Tür erwartet: "Guten Tag! Mein Name ist Mr.Kingston. Ich werde das Statement aufnehmen. Kommen Sie doch bitte mit!" Lustlos schlenderten wir hinter Mr. Kigston hinterher. Ich war den anderen 5 echt dankbar dass sie mitgekommen sind. Besonders erstaunt bin ich das Joe mitgekommen ist, immerhin hasst er Interviews! Wir gingen in so einen Raum, wo wir uns auf ein Sofa setzen mussten. Neben mir saßen Phoenix und Brad. Mr.Kingston drückte mir ein Microfon in die Hand, setzte sich gegenüber von uns und machte die Kamera an. Er fing an: "Mr.Shinoda, was ist an den Gerüchten dran dass Sie eine heimliche Freundin hätten?" Ich antwortete unsicher: "Da is was dran. Ich hab eine Freundin, die jetzt auch im Krankenhaus liegt." "Wie geht es ihr?" Musste der Typ so ne Frage stelln? Ich überlegte kurz und sagte dann: "Sie liegt im Koma. Ob sie wieder aufwachen wird ist ungewiss." Meine Augen füllten sich bei den Worten mit Tränen. Ich blintzelte ein paar Mal, damit sie wieder weggingen. "Das tut mir Leid.Wo haben Sie sie denn kennengelernt?" "Auf unserer letzten Tour in Deutschland." "Das geht also schon über ein halbes Jahr?" "Ja genau." "Ich danke Ihnen für das Interview und wünsche Ihnen und ihrer Freundin alles gute." Dann machte Mr. Kingston die Kamera aus und nahm mir wieder das Microfon ab. "Das wars. Sie können wieder gehen! Ich denke heute Abend wird es gesendet." Wir verabschiedeten uns von Mr. Kingston und wir fuhren wieder zurück. Die Jungs ließen mich wieder am Krankenhaus raus. Ich setzte mich wieder an den für mich mittlerweile üblichen Platz. Ich erzählte Sarah von heute: "Weißt du, die Presse hat das mit dir irgendwie mitbekomm. Ich hab heute ein Statement dazu abgegeben und die Wahrheit erzählt. Ich hoffe, dass ist okay für dich?!" Ich hoffte das Sarah vielleicht meine Hand drücken würde als Zeichen, dass sie mich hören kann und einverstanden ist...
Ich saß die nächsten Tage,Wochen und Monate nur an ihrem Bett, aber es tat sich nichts. Ihr Zustand besserte sich nicht und verschlechterte sich nicht. Rob und die anderen schauten auch ab und zu mal vorbei, arbeiteten sonst an neuen Songs. Ich schrieb welche im Krankenhaus. Auf Tour zu gehn kam für keinen in den Sinn.
*4 Monate später*
Heute kommt Sarahs Mutter nach LA. Ich holte sie vom Flighafen warten. Auf dem Weg zum Flughafen zogen die Erinnerungen an das letztes Mal, als ich Sarah abholen sollte, an meinem inneren Auge vorbei. In der Empfangshalle musste ich nicht lange auf ihre Mutter warten. Sie hat mich zwar bis jetzt nur auf Postern gesehn, erkannte mich aber gleich und kam auf mich zu. "Du musst Mike sein, nicht?", fragte sie. "Ja. Willkomm inner USA! Ich hoffe, Sie haben den Flug einigermaßen genießen können?!" Mittlerweile konnte ich schon wieder lächeln und lächelte sie an. Ich sah, wie ein kleines lächeln ihre Lippen umspielte. "Ja, Danke. Aber du brauchst mich nicht zu sietzen. Ich bin Elke." Ich nickte und gab Elke die Hand. Während wir die Empfangshalle verliesen und auf mein Auto zu gingen, fragte Elke: "Wir fahren doch jetzt gleich isn Krankenhaus, oder?" "Klar." Während der Autofahrt schwiegen wir. Aus den Lautsprechern kam diesmal Metallica. "Hörst du privat etwa auch dieses ganze harte Zeug?", fragte Elke mich. Was war das für ne Frage? Ich bin doch nich in einer Rockband und hör dann zu Hause nur Klassik oder so! "Ja, aber ich hör eigentlich fast alles.... Wir sind da." Elke staunte nicht schlecht, denn das County-Krankenhaus war wirklich riesig und man konnte sich schnell verlaufen. "Das is ja riesig!" Ich nickte. Wir parlten im Parkhaus und machten uns dann auf den Weg. In Sarahs Zimmer stürzte Elke sich gleich zu ihrer Tochter und sagte verzweifelt: "Schatz, was hast du nur schon wieder angestellt? Wach doch wieder auf!" Sie setzte sich auf meinen sonst üblichen Stuhl. Ich zog mir einen anderen Stuhl daneben und setzte mich neben Elke. "Sarah sieht ja wirklich schrecklich aus!", sagte sie leise. Ich nickte nur. Ich hatte jetzt, wo ich sah, wie Sarahs Mutter darunter leidet, wieder ein schlechtes Gewissen bekomm. Am Liebsten wäre ich jetzt rausgerannt. Aber wie würde das aussehn? Ich musste wohl oder übel aushalten....
Elke blieb 2 Wochen, dann musste sie wieder zurück nach Deutschland. Ich brachte sie wieder zum Flughafen. An der Schleuse zu ihrem Flieger verabschiedeten wir uns: "Pass bitte auf meine Tochter auf, Mike!" Ein paar Tränen liefen ihr die Wange hinunter. "Klar! Ich werd jeden Tag bei ihr sein."

gegenfrage
02.08.2004, 11:42
Sehr schöne Idee, aber nicht sehr schön umgesetzt.
Zum Beispiel fällt sie nicht in Ohnmacht, sonder ihr wird schwarz vorAugen, das währe viel besser.
mikesgirl
03.08.2004, 15:24
Ein paar Tränen liefen ihr die Wange hinunter. "Klar! Ich werd jeden Tag bei ihr sein." "Und ruf mich unbedingt an wenn es etwas neues gibt,ja?" "Klar!" Ein kleines Lächeln huschte über ihre Lippen. Elke ging durch die Schleuse in ihren Flieger und ich machte mich auf den Weg zurück zu meinem Auto.

Elkes Pov
Am liebsten würde ich ja noch länger hierbleiben, aber diese scheiß Arbeit. Naja,es tat gut meine Tochter zu sehen. Auch wenn sie schrecklich aussah mit den ganzen Käbeln und Schläuchen. Mike scheint ja auch ganz nett zu sein. Hätte ich garnicht gedacht. Man sollte Menschen halt nicht immer vom äußeren aus bewerten. Und die anderen auch, auch dieser, ich glaub Chester hieß der, der früher mit Drogen zu tun hatte. Seine Frau hat mir ja auch noch fest versichert, dass Chester nichts mehr mit Drogen zu tun hat.

Mikes Pov
Sarahs Mutter ist doch eigentlich ganz nett. Zu erst hatte sie zwar eine kleine abneigung gegen Chester. Sarah hatte mir mal erzählt, dass ihre Mutter wohl was gegen Chaz hat, weil er früher ja Drogen genommen hatte. Aber ich glaube, jetzt, nachdem sie ihn kennengelernt hat, hat sie keine abneigung mehr. Sam hat Elke ja auch versichert das er keine Drogen mehr nimmt. Ich hatte vor jetzt wieder ins Krankenhaus zu fahren. Im Auto machte ich mein Handy wieder an, was die letzten Tage aus war. Auf dem Weg rief Rob mich an. "Was los, Rob?" "Ich hatte die ganzen letzten Tage versucht dich zu erreichen, aber dein Handy war immer aus!" "Sorry, ich hatte es immer aus!" "Hab ich gemerkt!" "Was ist denn so dringend?" "Wir wollen heute mit den Aufnahmen beginnen fürs neue Album." "Muss das sein?" "Ja muss es! Außerdem lenkt dich das bestimmt ein bischen von Sarah ab." "Nagut, ich komme. Bis gleich!" Ich legte auf. Na supi, da hab ich jetzt wirklich null Bock drauf. Naja, das is halt mein Job. Am Studio angekomm wurde ich erstmal von haufenweise Sicherheitsleuten kontrolliert. Als ich endlich im Studio war, stürzte Joe sich auf mich und schire: "Mike is da! Mike is da! Mike is da! Mike is..." "JOE!", schrie Chaz, "wir könn das auch selber sehen! Mike ist nicht unsichtbar oder so!" Joe ließ von mir ab und streckte Chester die Zunge entgegen. Chaz kam auf mich zu und sagte: "Schön das du gekomm bist!" Er grinste mich mit einen breiten grinsen an. "Muss ich ja woll." Ich ließ mich neben Rob auf die Coach fallen. Chaz setzte sich neben mich. Joe stand jetzt in einer Ecke und spielte auf Beleidigt. Brad saß auf einem Stuhl und stimmte seine Gitarre. Phiphi nahm gerade seine Bass-Parts auf. "Du bist gleich nach Dave dran", sagte Rob. Ich nickte. Hoffentlich war ich überhaupt in der Lage meine Parts aufzu nehmen und versaue es nicht. Es dauerte nicht lange und Phoenix war fertig. Er ließ sich mit einer Wasserflasche auf den Boden nieder und begrüßte mich. Der Aufnahmeleiter rief: "Ist Mike jetzte da?" Ich stand auf und ging. Am Anfang war es garnicht so einfach sich aufs Rappen zu konzentrieren. Aber nach und nach funktionierte es immer besser. Es lenkte mich sogar ein bischen ab. "So, das reicht für heute", sagte er Aufnahmeleiter, "den Rest machen wir morgen." Ich nickte, nahm die Kopfhörer ab, nahm mir eine Flasche Wasser und setzte mich wieder zu den anderen. Jetzt musste nur noch Rob ein Teil seiner Aufnahmen erledigen.

Chesters Pov
Mike nimmt grad ein Teil seiner Parts auf. Hoffentlich kriegt er das auch auf die Reihe. "Wir sind ja bals fertig mit dem Album, oder?", fragte Brad. "Ich denke schon!", meinte Rob. "Ihr wisst was das heitß, oder?", fragte Brad uns. Wir sahen ihn fragend an. Er verdrehte die Augen und sagte: "Das wir auf Tour gehen sollten!" "Ja stimmt! Wir sollten uns endlich Gedanken machen über die Tour", meinte ich. Phoenix sagte: "Und was ist mit Mike? Ich glaub kaum, dass er auf Tour gehn will wennSarah im Koma liegt!" "Dann müssen wir ihn überreden. Wir können nicht ohne ihn auf Tour gehn und das weiß Mike auch!", sagte Rob. "Aber wenn Mike einverstanden ist mit der Tour und auch mitkommt, denkt ihr wirklich, er würde Bestleistungen bringen? Ich glaube nicht!", meinte Phiphi. "Irgendwer muss mal mit Mike spreche in Ruhe", war meine Meinung dazu, "am besten Brad. Du bist sein wirklich allerbester Kumpel!" "Okay, mach ich heute Abend!" Mike kam wieder und setzte sich auf Robs Platz, der jetzt zur Aufnahme ging.

Mikes Pov
"Sagt ma, habt ihr was dagegen wenn ich schon wieder fahre? Ich bin fertig für heute!", sagte ich nach kurzem Schweigen. "Nö, eigentlich nicht, oder?", meinte Joe. Die anderen nickten ihm alle zustimmend zu. Phoenix rief mir hinterher: "Aber vergiss nicht, morgen um zwei Uhr!" "ja", sagte ich nur kurz. Irgendwie waren die ben komisch. Brad und die andren verheimlichen mir doch irgendetwas! Aber was? Naja, is jetzt auch egal. Bei Sarah angekomm setzte ich mich wieder auf meinen üblichen Platz. Gegen Abend kam Brad vorbei. "Hi!", sagte er und setzte sich neben mich. "Brad, ihr verheimlicht mir doch schon wieder irengetwas, oder?", stellte ich ihn gleich zur rede. "Deswegen bin ich ja hier. Ich muss da was mit dir besprechen." "Und was?" "Naja....das neue Album ist fast fertig....und....wir müssten uns mal überlegen....wieder auf...auf....Tour zugehn und das Album promoten.!" Brad sah mich an. Ich schaute auf und blickte in seine Augen.

Brads Pov
Wieso muss ich immer so was machen? Mike tut mir Leid. Hoffentlich wird er nicht wütend. Mal gucken wie er mich anguckt. Puh....er guckt traurig. "Muss das sein?", fragte er leise. "Ich weiß Mike. Aber das ist unser Job!" "Ich kann Sarah doch nicht alleine lassen und 4 Monate oder so auf Tour gehn!" "Wir könn aber auch nicht ohne dich gehn! Dann würde etwas fehlen!" "Aber... aber....Sarah..." "Pass mal auf, ich geh jetzt mal fragen, wie lange es dauern könnte, bis sie wiederaufwachen könnte, ja? Und danach sehen wir weiter." Bevor Mike was erwiedern konnte stand ich auf und verließ das Zimmer.

Mikes Pov
Wieso muss ich bloß in einer weltberühmten Band sein? Jetzt muss ich auch noch auf Tour und Sarah hier ganz alleine lassen. Was ist wenn Sarah aufwacht wenn ich auf Tour bin? Wo soll sie dann hin? Sie kann doch nicht so lange bis die Tour vorbei ist, alleine in LA rumlaufen! Aber Sam ist ja auch noch da und würde sich sicher um sie kümmern.... Brad kam wieder. Er ließ sich wieder auf den Stuhl fallen und sagte: "Die Ärzte können das nicht genau sagen. Sarah könnte jedezeit aufwachen. Mike, gib dir einen Ruck! Sam wird sich so lange um Sarah kümmern und dich informiern!" Schweigen trat ein. Ich überlegte. Sollte ich der Tour zu stimmen? Konnte ich Sam vertrauen? Nicht das Sam dann sagt, sie kümmert sich um Sarah und kommt dann nich einmal heirher! Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, das Sarah spürt wenn ich oder einer von den anderen da ist. "Nagut", sagte ich schließlich. Brad lächelte mich an. "Gut, ich geh dann mal zu den Jungs und fang an den Tourplan anzufertigen." Brad stand auf und ging. Ich sprach leise mit Sarah: "Es tut mir Leid, Kleine, ich möchte viel lieber bei dir bleiben. Aber ich verspreche dir, ich werde immer an dich denken."
Es viel mir schwer am nächsten Tag ins Studio zu fahren. Kaum hatte ich das Studio betreten, richteten sich auch schon alle Augen auf mich. Alle, außer Chazs. Er war gerade dabei einige seiner Parts einzusingen. Ich sagte: "Was is? Ihr guckt, als hättet ihr mich noch nie gesehn!" Auf meine Worte hin guckten alle schnell woanders hin. Ich hätte ja erwartet, das Joe noch wieder irgendeinen dummen Spruch loslässt. Er schien sich aber zu beherrschen. Ich setzte mich neben Phoenix und fragte: "Habt ihr schon mit dem Tourplan angefangen?" Rob nickte und brachte mir ein paar Zettel. Ich sah sie durch. Die Jungs hatten es sich so überlegt, dass wir unsere Tour hier in den USA starten am 27.Mai, heute hatten wir den 13.April. Ich sah mir den letzten Zettel an, wo die letzten Daten draufstanden. Dort stand, dass die Tour am 30.November in Australien, Sidney enden wird. "Die müssen nur noch gucken ob das auch alles klappt, mit den Städten und Hallen", meinte Joe. Ich nickte. 27.Mai-30.November. Das sind fast 6 Monate. 6 Monate muss ich Sarah hier alleine lassen! Eigentlich konnte ich ja froh sein, dass es "nur" 6 Monate werden würden. Die Jungs haben bestimmt auf einige Konzerte verzichtet wegen mir. Rob schien meine Gedanken zu lesen, denn er sagte: "Ich weiß, das sind fast 6 Monate. Das is ne verdammt lange Zeit. Aber wir haben ein paar Konzerte weniger genohmen, wegen dir." "Danke, is echt nett!" Mehr fiel mir nicht dazu ein. Chester kam wieder und ich wurde gerufen: "Mike?! Kommst du bitte!" Ich erhob mich und ging ins Aufnahmezimmer.
Die letzten Wochen vor der Tour vergingen wie im Flug. Ich verbrachte sie im Krankenhaus bei Sarah. Heute war der 26.Mai und wir wollten aufbrechen nach Dallas, wo morgen unser Auftaktkonzert standfinden sollte. Ich verabschiedete mich von Sarah während die Jungs unten im Tourbus warteten. "Ich werde dich vermissen und werde jeden Tag an dich denken! Vielleicht wachst du ja wieder auf, während ich unterwegs bin?! Ich werd dich erst in knapp 6 Monaten wiedersehen. Aber keine Angst, du bist nicht alleine. Sam wird bei dir sein hat sie mir versprochen! Ich hab ein Bild von dir dabei, das hängt in meiner Koje im Tourbus, dann kann ich dich immer ansehen. Und ein Bild werde ich immer in der Hosentasche haben, damit du immer bei mir bist!" Ich drückte ihre Hand und küsste Sarah auf die Wange (im Mund hatte sie ja immer noch diesen Schlauch). Dann erhob ich mich langsam und ging richtung Tür. Bevor ich die Tür hinter mir schloß, guckte ich mich noch mal um und wischte eine Träne weg, die ihren Weg über meine Wange gefunden hatte. Langsam ging ich runter. Unten angekommen rief Joe: "Schön das du auch noch mal kommst!" Ich beachtete ihn nicht sondern ging zu Sam, die sich gerade von Chester verabschiedete. Als sie mein Gesichtsausdruck sah, sagte sie: "Mensch Mike, mach dir mal keine Sorgen! Ich werd Sarah jeden Tag besuchen komm, ja?" "Danke Sam, das is echt nett von dir!" Sam lächelte mich an, umarmte mich kurz und wandte sich wieder Chaz zu. Ich sah wie Chester Sam küsste. Wie gerne würde ich Sarah auch wieder küssen. Das vermisse ich so sehr. Ich ging in den Tourbus. Chester folgte mir. Kaum waren wir beide drin, fuhr unser Busfahrer auch schon los. Ich hatte keine Lust bei den Jungs rumzusitzen und zu sehen wie sie lachte und rumalberten. Ich legte mich in meine Koje und starrte an die Decke. Ich weiß nicht wie lange ich so da lag. Ich war in meinen Gedanken versunken. Irgendwann drang dann Brads Stimme zu mir durch. "Mike? Hallo? Lebst du noch? Erde an Mike, bitte kommen! Michael Kennji Shinoda!" Ich schreckte hoch und schaute in Brads Gesicht. "Na endlich! Warst du schon wieder in deinen Gedanken versunken?" Ich nickte. "Ich will dich holen..." "Wo willst du denn mit mir hin?" "Die anderen meinten, ich soll dich nach hinten holen. Du sollst nicht die ganze Zeit hier in deiner Koje liegen und in deiner Traumwelt versinken!" Ich erhob mich langsam, auch wenn ich gar nicht so große Lust hatte mitzukommen. Aber ich hatte auch keine Lust mit Brad jetzt zu diskusieren. Als ich auf dem Mittelgang stand lächelte Brad mir zu und ging vor. Als ich hinten mich zwischen Brad und Joe auf die Coach fallen ließ, guckten mich alle sorgenvoll an. "Keine Sorge, mir gehts gut!", sagte ich nach ein paar Minuten, denn es nervte mich so langsam das mich alle anstarrten. Schnell guckten alle in eine andere Richtung. Das sah schon merkwürdig aus und ein leichtes Lächeln umspielte meine Lippen. Chaz, Brad, Joe, Robn und Phoenix gelang es tatsächlich mich ein wenig aufzumuntern. Nachts wälzte ich mich aber stundenlang hin und her und tat kein Auge zu. Ich machte mir so schreckliche Sorgen um Sarah. Es dämmerte draußen schon als ich dann schließlich doch einschlief. Der ganze nächste Tag war echt zum vergessen. Die Jungs liefen durch die Gegend und hatten verdammt viel Spaß und ich lief ihnen lustlos hinterher. Dann war da auch noch das Meet&Greet vorm Konzert. Ich versuchte zu lächeln. Es geling mir auch, aber ich glaube es sah nicht sehr echt aus. Fast jeder Fan erzählte mir, wie Leid es ihn doch tue und sie hofften, das Sarah doch bald wieder aufwacht. Das Konzert lief eigentlich ganz gut. Ich bin zwar nicht so viel hin und her auf der Bühne gelaufen wie sonst, aber ich vergaß wenigstens nicht meinen Text. So lief das fast jeden Tag. Es kotzte mich langsam wirklich an. Mit Sam hatte ich auch schon oft telefoniert und sie hat mir erzählt, dass sich bei Sarah immer noch nichts getan hatte.

*4 Monate später*
Sams Pov
Heute Abend kam eine Liveübertragung von Linkin Park aus Tokio, Japan. Ich beschloß die Übetragung im Krankenhaus zu gucken bei Sarah. Denn ich glaube schon daran, dass Komapatienten hören was um sie herum abgeht. Und vielleicht wacht Sarah dann ja wieder auf wenn sie die Musik hört. Klingt zwar total idiotisch, aber ein Versuch ist es wert. Um 18 Uhr schaltete ich den Fernseh ein und setzte mich auf den Stuhl neben Sarahs Bett. Als ich Mike sah, stockte mir fast der Atem. Er sah wirklich fertig aus, als hätte er lange nicht mehr geschlafen. Gut, auf Tour hat man auch nicht viel Zeit zum Schlafen, aber im Gegensatz zu den anderen sah Mike wirklich schlimm aus. Er musste sich wirklich Sorgen machen um Sarah. Ich schaute zwischendurch immer wieder zu Sarah in der Hoffnung sie hätte ihre Augen geöffnet. Das Konzert war fast zuende und Mike bedankte sich gerade bei den Fans für ihr Verständnis. Ich sah, wie eine Träne ihm übers Gesicht lief. Ich war im Gedanken versunken und schreckte hoch, als ich ein murmeln vernahm: "S-s-sa-a-m...?" Ich drehte mich um und sah, das Sarah ihre Augen ein wenig geöffnet hatte. "Sarah, endlich!", rief ich voller freude, "warte, ich hol ein Arzt." Schnell lief ich hinaus und suchte einen Arzt. Kurze Zeit später kam ich wieder mit Dr.Hall wieder rein und sah, das Sarah ihre AUgen nun ganz geöffnet hatte. Dr.Hall nahm Sarah den Beatmungsschlauch aus dem Mund und fragte: "Wie fühlen Sie sich?" "Müde.", antwortete Sarah. Er und ich konnten uns ein Grinsen nicht verkneifen. "Ich werde Sie jetzt erstmal gründlich durchchecken und Sie können in der Zeit Verwandte von Miss Baros anrufen!", meinte Dr. Hall, machte mich von den ganzen Schläuchen und Käbeln los und schob mich mit den Bett hinaus. Ich lief schnell raus vor den Haupteingang, machte mein handy an und wählte aufgeregt Mikes Nummer. Das Konzert war ja zu ende und er müsste das Handy ja bei sich haben. "Sam?!", meldete sich Mike. "Mike, Sarah ist aufgewacht!", brachte ich nur glücklich hervor. Mike schwieg. Ich glaub er musste gerade mit den Tränen kämpfen, so hörte es sich auf jeden Fall an. Schließlich sagte er: "Du weißt gar nicht wie ich mich freue! Am liebsten würde ich jetzt sofort nach Hause kommen!" "Nein, Mike! Du bleibst wo du bist. Ich kümmer mich so lange um Sarah. Wenn sie raus darf aus dem Krankenhaus, nehm ich sie erstmal mit zu mir." "Ok, kann ich mit Sarah sprechen?" "Sie ist gerade bei Untersuchungen. ABer ich versprech dir, sobald sie bei mir ist, ruft Sarah dich an. Ich glaub, dass würde sie auch von ganz alleine machen!" Ich hörte im Hintergrund die anderen jubeln und schrein. "Du, Sam ich geb dir mal Chester. Der reißt mir das Handy gleich aus der Hand." Ich musste lachen, denn ich hatte Mike lange nicht mehr so fröhlich gehört. "Sam! Wie hast du das geschaft?" "Chaz, es tut so gut deine Stimme wieder zuhörn. Ich hab bei ihr im Zimmer die Übertragung von euren Konzert geguckt." "Und du willst mir jetzt erzählen, dass das der Grund war wieso sie wieder aufgewacht ist?" "Kann ja sein!" "Auf die Idee hätten wir auch kommen können, ihr Musik vorzuspielen!" "Sarah ist aufgewacht als Mike sich bei den Fans für ihr Verständnis bedankt hat." "Hmmm...das könnte auch der Grund gewessen sein. Süße, ich muss aufhörn, ja?" "Ja, ich liebe dich Chaz!" "Ich dich auch Sam! Bye!" "Bye!" Ich legte auf, machte das Handy wieder aus und machte mich auf den Weg zurück nach oben um auf Sarah zu warten.

Sarahs Pov
Wieso ist Mike nicht bei mir? Wo ist er? Hat er mich etwa vergessen? Welches Datum haben wir heute? Und welches Jahr? Diese Fragen schwierten mir durch den Kopf und ich beschloß Sam nachher zu fragen. "Ihnen scheint es ja wirklich auf einen Schlag besser zu gehen, Mrs. Baros", lächelte der Arzt. "Und wann kann ich wieder nach Hause?" "Heute Nacht müssen Sie noch hier bleiben zur Beobachtung. Aber morgen dürfen Sie dann nach Hause." Ich nickte. Der Arzt brachte mich zurück auf mein Zimmer. Sam war auch noch da. "Sarah, geht es dir wieder besser?", fragte sie gleich und umarmte mich. Ich war überrrascht, das ich Sam so vertraut war, immerhin ist dass das erste Mal das wir miteinander sprechen, außer eben als ich aufgewacht bin. "Ja. Morgen darf ich wieder nach Hause..." "Gut. Du kommst erst mal mit zu mir." "Und was ist mit Mike? Wo ist er?" "Er musste mit den anderen auf Tour gehen. Ich hab eben schon mit ihm telefoniert. Mike freut sich wirklich riesig! Er hat die Zeit wo er hier war, fast nur bei dir am Bett verbracht und mit dir geredet. Er konnte nicht mal richtig lächeln." Sam lächelte mich an. "Also hat er mich nicht vergessen?" "Nein! Mike liebt dich über alles. Er wollte noch nicht mal mit auf Tour wegen dir!" "Kann ich ihn jetzt anrufen?" "Morgen wenn du bei mir bist, ja?" "Wieso denn? Ich möchte aber jetzt mit Mike sprechen. Seine Stimme fehlt mir so!" "Das kann ich mir gut vorstehln. Aber ich hab zu Mike gesagt, dass du ihn anrufst, sobald du bei mir bist." "Ja...Sam?" "Ja?" "Kann ich dich was fragen?" "Klar!" "Welches Datum haben wir heute und welches Jahr?" Heute ist der 27. September 2005." "Dann bin ich ja garnicht mehr vierzehn sondern fünfzehn!" "Ich weiß. Du hast am 30. März Geburtstag, nich?" "Woher weißt du das?" "Mike!" "Wie lange lag ich im Koma?" "Ungefähr neun Monate." "So lange?" "Ja. Du kannst von Glück reden das du überhaupt wieder aufgewacht bist!" "Und Mike war mir wirklich die ganze Ziet treu?" "Klar! Er hat dich nie und würde dich auch nie betrügen! Dazu liebt Mike dich zu sehr!" Ein Arzt kam rein: "Mrs. Bennington? Sie müssen jetzt leider gehen! Mrs. Baros braucht noch Ruhe bis morgen. Sie können Mrs. Baros um zehn Uhr abholen!" "Okay, bis dann, Süße!" Sam umarmte mich und lächelte mich an. Sie war gerade zur Tür raus, als Sam noch mal zu mir kam. "Hier! Das hab ich ganz vergessen! Das wollt ich dir noch geben!" Sie gab mir ein Bild von Mike und verschwandt. Ich ließ mich zurück in mein Bett fallen und schaute mir das Foto an. Ich vermissßte Mike echt riesig. Seine Stimme fehlt mir und sein Lachen. Und seine braunen Augen, in dennen ich versinken könnte und seine Berührungen....Irgendwann schlief ich dann ein mit dem Foto in der Hand.
Am nächsten Morgen wurde ich von einer Schwester geweckt, die mir mein Frühstück brachte. "Morgen! Gut geschlafen?" Ich nickte. Ich legte das Foto von Mike auf mein Nachttisch. Es war durch die Nacht in meiner Hand etwas zerknickt, aber egal. Ich hatte ja noch mehr Bilder von Mike. Der Blick der Schwester fiel auf das Bild. "Ist das Ihr Freund?" "Ja." "Kommt er Sie gar nicht besuchen?" "Er ist im Moment unterwegs. Ich weiß selbst nicht so genau wann er wiederkommt." "Er wird sich bestimmt bald melden! Wie heißt er denn?" Was war das denn für eine Frage? Kannte sie wirklich Linkin Park nicht oder tut die nur so? "Ähm...Mike." "Schöner Name!" "Sagen Sie mal, kennen Sie nicht die Band Linkin Park?" "Nein, noch nie gehört! Wieso?" "Nur so..." Ich fasste es nicht! Es gibt wirklich Leute auf dem Planeten Erde, die nicht Linkin Park kennen! Ich mein, es ist schon in Ordnung das nicht jeder LP mag, aber wenigstens schon mal den Namen muss man doch gehört haben, oder? Da muss ich wieder an meinen kleinen Cousin denken, der fünf Jahre alt ist. Der steht total auf LP und steht dann zu hause vor dem Fernseh, guckt die DVD "Live in Texas" und versucht Mike, Brad oder Phoenix nachzumachen. Obwohl sein Liebling ja Joe is. Das ist wirklich niedlich. Immer wenn ich bei ihm bin, zieht er mich gleich in sein Zimmer und zeigt mir, wie toll er es doch mittlerweile kann. Ich musste auflachen, als ich an die Vergangenheit dachte..... "Sarah? Ist alles okay?" Ich war in meinen Gedanken von meinem Cousin versunken. Ich schreckte hoch und blickte in Sams Gesicht. "Ich hab nur etwas vor mir hin geträumt!" Sam ächelte mich an. "Komm, lass uns deine Sachen zusammen packen und dann fahren wir zu mir, ja?" "Kann ich dann endlich mit Mike telefonieren?" "Ja!" Sagte Sam schon fast genervt. Ich grinste sie an. Es dauerte nicht lange und wir saßen unten im Auto. Es war das erste Mal das ich was von Los Angeles sah. Ich guckte während der Fahrt immer wieder von rechts nach links um auch ja alles zu sehn. "Bist du eigentlich das erste Mal in Los Angeles?", fragte Sam mich, als sie bemerkte das ich gar nicht genug sehen konnte. Ich nickte. "Wenn Mike wieder da ist, zeigt er dir bestimmt noch mehr von LA!" "Aber ich muss doch zurück nach Deutschland. Ich mein, ich muss noch zur Schule." "Bist du etwa ne kleine Streberin?" Sam lächelte. "Nein!" "Dann mach dir darum ma keine SOrgen. Du bleibst erst Mal hier. Immerhin willst du doch Mike sehn oder?" Ich nickte. "Siehst du! Irgendwann wirst du bestimmt wieder zurück nach Deutschland kommen!" "Und was is mit meiner Mutter?" "Ich denke mal, Mike hat mit ihr gestern noch telefoniert!" Ich nickte und schaute weiter gespannt aus dem Fenster. Es dauerte nicht lange und wir fuhren die Auffahrt zu Sams und Chesters Haus hoch. Es stand noch ein anderes Auto auf dem Hof. "Ist das auch euers?", fragte ich. "Nein! Ich hab Linsey gebeten solange ich dich abhole auf Draven aufzupassen." Den Klein hatte ich ja ganz vergessen! Wir stiegen aus und ich nahm meine Tasche von der Rückbank. Sam schloß die Haustür auf und wir traten rein. Ich schaute mich erstmal wieder um, denn es gab ja viel zu sehn! Linsey kam uns entgegen und begrüßte uns: "Hi Sam! Hi Sarah!" Ich wusste gar nicht, dass sie mich auch kennt, aber naja...Mike redet halt ziemlich viel. Wir gingen in die Küche und setzten uns an den Tisch. Als Draven Sam sah, schrie er gleich vergüngt: "Mumy!" Sam lächelte und nahm Draven in den Arm. Er war wirklich niedlich. Dann blickte sie mich an und sagte: "Komm, ich zeig dir ma dein Zimmer wo du so lange schlafen kannst bis Mike wieder da ist!" Linsey sagte: "Ich muss jetzt weg. Ich hab nochn Termin." Sie verabschiedete sich von uns und ich ging mit Sam die Treppe hoch in die 2.Etage. Draven saß immer noch bei ihr auf dem Arm und guckte mich mit seinen großen rehbraunen Kulleraugen an. Die Augen musste er von Chaz haben, kam mir in den Sinn und ich dachte an Chaz, der nenauso braune Augen hatte. Vor einer hölzernen Tür blieb Sam steh und öffnete sie. "Ich hoffe, es gefällt dir!" Sie trat einen Schritt zur Seite, so das ich eintreten konnte. Es war nicht zu groß und nicht zu klein und war ausgestattet mit einem Schreibtisch, Regal, schrank und einem Bett, das sehr gemütlich aussah. Ich ließ mich aufs Bett fallen und stellte fest das es auch wirklich gemütlich war. "Kann ich jetzt Mike anrufen?", fragte ich Sam, die im Türrahmen stand. "Klar! Du kannst das Telefon nehm! Das liegt unten im Wohnzimmer auf dem Tisch." Ich ging mit ihr zusammen wieder runter. Sam zeigte auf eine Tür und ging dann mit Draven in die Küche. Ich schloß die Wohnzimmertür hinter mir, ließ mich auf ein Sofa falln, nahm das Telefon und wählte Mikes Handynummer, die ich auswendig kannte. Ich war schon etwas aufgeregt. Immerhin würde ich gleich seine Stimme wiederhören! Tut...tut...tut... "Ja?" "Hi Mike! Ich bins!" "Sarah! Weißt du eigentlich wie schön das ist, deine Stimme wiederzu hören?" "Ich hab deine Stimme auch wahnsinnig vermisst!" "Wie gehts dir denn?" "Noch etwas erschöpft aber sonst gut! Und dir?" "Jetzt nachdem ich dich endlich wiedergehört habe, total gut! Ich freu mich schon dich wiederzusehen und dich in den Arm zunehmen!" "Ich freu mich auch schon tierisch darauf! Wann kommt ihr denn wieder?" "Am 30. November ist das letzte Konzert in Australien...." "So lange noch? Heut ist doch erst der 28 September!" "Ich weiß! Ich würd am liebsten jetzt auch sofort zu dir kommen!" "Wann kommt ihr dann wieder?" "Am 1. Dezember. Ey Süße! Ich werd jeden Tag an dich denken! Und ich zähl die Tage bis ich dich wieder in den Arm nehmen kann!" "Was ist eigentlich mit meiner Mutter?" "Ich hab sie gestern angerufen und ihr diese wunderschöne Nachricht erzählt..." Ich musste lachen darüber wie er"wunderschöne" ausgesprochen hatte. "Sie freut sich genauso wie ich! Ab er sie hat im Moment keine Zeit sich bei dir zu melden." "Tolle Mutter!" "Ich weiß. Aber du hast doch mich! Du bleibst doch in LA, oder?" "Klar! Ich will dich unbedingt wiedersehen!" Im Hintergrund hörte ich eine Tür aufgehen und dann Geschrei. Ich erkannte die Stimmen von Rob und Phoenix. "Was geht denn bei euch ab?" "Ich soll dich von Rob und Phoenix grüßen. Und von Joe, Brad und Chaz natürlich auch!" "Grüß sie mal alle zurück!" "Klar! Du, Rob und Phoenix wolln selbst mit dir sprechen. Warte mal, ich geb den beiden mal mein Handy!" Es dauerte kurz bis ich Robs Stimme hörte: "Ey Sarah! Alles fit?" "Klar!"

Robs Pov
Es tat wahnsinngi gut Sarahs Stimme wiederzuhören. "Wie gehts denn dir so?", fragte Sarah. "Gut. Naja, ich vermisse Sausan ein bischen aber sonst ist alles in Ordnung!" Na gut, das mit Susan ist gelogen. Ehrlich gesagt vermisse ich sie nicht so sehr wie ich Sarah vermisse. Ich bin halt in Sarah verliebt! Meine Fresse! Und ich bin zu feige endlich mit Susan Schluß zu machen. "Na dann, is doch supi! Wo seid ihr grade?" "Ähmm...in Tschechien." "Cool!" "Wieso cool? Das schönste Wetter is hier nicht gerade!" "Mein Lieblingfussballspieler kommt aus Tschechien!" "Ach so! Ich geb dir mal Phiphi, ja?" "Ja. Bis dann Rob!" "Bye!" Ich gab das Handy an Phoenix weiter.

Sarahs Pov
Auch von Phoenix wurde ich freudig begrüß! "Ich frag dich jetzt nicht wie es dir geht, ja? Das haben ja Mike und Rob schon gemacht!" "Aber ich will wissen, wie es dir geht!" "Ich hab wahnsinnigen Heimweh und ich vermisse Linsey!" "Linsey hab ich heut getroffen. Sie hat auf Draven aufgepasst als Sam mich ausn Krankenhaus abgeholt hat." "Und?" "Was und?" "Findest du sie nett?" "Sie is nett, wirklich!" "Du, ich muss dir Mike wiedergeben. Sonst erwürgt er mich gleich!" "Ja gut! Bis dann!" "Bye!" Als ich Mike wiederhatte sagte ich gespielt ersnt: "Also Mike, du kannst doch nicht den armen Dave erwürgen!" Mike lachte auf. "Hätte ich nie gewagt!" "Nein! Du doch nich! Wo sind eigentlich Brad, Joe und Chaz?" "Die erkundschaften gerade Prag." "Lass mich raten! Du, Rob und Phoenix seid zu faul mit zugehn!" "Joa...ich hab drauf gewartet dass du endlich anrufts. Und Rob und Phoenix wollten auch unbedingt mit dir sprechen!" "Achso!" "Ich muss aufhörn, Süße. Wir müssen gleich zum Soundcheck!" "Ich will aber nicht auflegen!" "Ich auch nicht! Ich liebe dich!" "Ich dich auch!" "Bye!" "Ciao!" Ich legte auf und fühlte mich um eingies besser, weil ich endlich mit Mike gesprochen hatte. Ich ließ mich nahc hinten sinken auf der Coach und atmete tief ein. Ich schrack auf als ich ein leises Knurren hörte. Ich schaute hinter die Coach und da lagen 2 Hunde. Das hat ich ganz vergessen! Chester und Sam haben doch 2 Hunde! Schnell sprang ich auf und verließ hastig das Wohnzimmer, denn ich hatte panische Angst vor Hunden. In der Küche ließ ich mich auf einen Stuhl fallen. Draven guckte mich wieder mit seinen großen Kulleraugen an. Sam stand gerade an der Spühle. Sie drehte sich um und sagte: "Sarah, is alles okay mit dir?" "Ja. Mir gehts gut!" Mit der ausnahme, das ich eben alleine mit zwie Hunden in einem Zimmer saß! "Du bist aber ganz blass!" Ich konnte ja nich lügen und aßerdem würde es irgendwann eh auffallen, also erzählte ich die Wahrheit: "Ich hatte eben eine Begegnung mit euren Hunden!" "Und was is daran so schlimm? Die beiden sind doch ganz zahm!" Ja, das sagt jeder Hundebesitzer von seinen eigenen Hund! "Weißt du, als ich drei Jahre alt war ist da was passiert. Unsere Nachbarn hatten einen kleinen Rottweiler, mit dem ich auch immer gespielt hatte.Aber eines Tages ging ich bei denen übern Hof und der Hund kam rausgeschoßen aus dem Kuhstall und genau auf mich zu. Ich war ja noch klein und dachte der will spieln also blieb ich stehn. Der Hund sprang mir ins Gesicht und biss mich. Naja, beissen konnte man das nicht mehr nennen! Eher zerfleischt! Ich kann von Glück reden, das ich noch lebe oder nicht behindert bin. Und seitdem hab ich halt Angst vor Hunden." Sam sah mich erschrocken an. "Wieso hast du das nicht gleich gesagt? Dann hätte ich unsere beiden wegsperren können!" Ich zuckte nur mit den Schultern. "Ich sorg dafür dass die Hunde nicht in einen Raum mit dir kommen. Nich das noch was passiert! Hunde merken ja, wenn Menschen Angst haben!" "Danke!" Sam lächelte mich wieder an. Sie hatte ein warmes und gutmütiges lächeln. Draven meldete sich zu Wort. Ich verstand nicht richtig was er sagte. Er streckte die Arme zu mir hin aus. Sam lächelte wieder und meinte: "Draven möchte bei dir auf den Arm." "Darf ich?" "Klar!" Ich nahm Draven aus seinem Kinderstuhl und auf den Arm. Er spielte mit meinen langen Haaren und quitschte dabei Vergnügt. Sam Lächelte wieder. Ich glaub, es gibt dein Tag an dem sie mal nicht lächelt. Nach einiger Zeit meinte Sam: "Ich geh jetzt mal hoch und such dir Klamotten von mir raus, die du anziehen kannst und dann gehtst du duschen, ja? Und morgen gehen wir shoppen! Du brauchst ja schließlich irgendetwas zum anziehen!" Sie wartetet nicht auf eine Atnwort von mir sondern lief gleich los. Ich stand verdutzt in der Küche mit Draven auf dem Arm. Der war schon niedlich! Naja, das sag ich fast bei jeden kleinen Kind, denn ich mag kleine Kinder und Babys voll gern! Sam kam wieder runter, nahm mir Draven ab und zeigte mir den Weg ins Badezimmer. Als Sam mich alleine ließ, quängelte Draven rum. "Ich glaub, der hat dich ins Herz geschloßen!" Sie lächelte mich wieder an und ich lächelte zurück. Ich schaute mich erstmal im Badezimmer um bevor ich duschen ging. Ich bin halt sehr neugierig. Es tat gut wieder Wasser über meine Haut laufen zu lassen. Ich weiß nicht, wie lange ich unter der Dusche stand. Ne halbe Stunde bestimmt. Als ich fertig war mit duschen guckte ich mir die Klamotten an, die Sam mir gegeben hatte. Es war ne Schlagjeans und ein schwarzes Top.Die Jeans war unten an den Beinen etwas zu lang, weil ich ein bissel klein bin für mein Alter, also krempelte ich sie um. Das Top passte aber. Nachdem ich meine Haare gekämmt hatte ging ich wieder runter. Sam stand vor dem Herd und kochte etwas, roch nach Nudeln. Ich liebe Nudeln *schmatz*. "In der Tasche, die wir ausm Krankenhaus sind noch ein paar Nietensachen von dir!", sagte Sam immer noch dem Herd zugewandt. "Okay! Ich geh sie eben holen!" Ich war grad an der Tür als Draven anfing zuquängeln: "Mitkomm Sarah...!" und streckte die Arme zu mir aus. Sam drehte sich um und lächelte. Ich sah sie fragend an. "Nimm ihn mit wenn du willst!" Ich nahm Draven auf dem Arm und ging hoch in mein Zimmer. Ich setzte Draven oben aufs Bett, um meine Nietenarmbänder,-Gürtel und Halsband aus der Tasche rauszuholen. In der Tasche waren auch noch mein Rucksack und die Klamotten die ich an dem Tag anhatte. Die hatten allerdings ne Wäsche nötig! Ich band mir die Sachen schnell um, nahm Draven wieder auf den Arm und ging wieder hinunter. Draven spielte vergnügt mit meinen Nietenhalsband. Unten hatte Sam schon den Tisch gedeckt. "Ich hab Nudeln gekocht. Du hast doch bestimmt Hunger, oder?" "Ja ein bischen!" Sam stellte den Topf auf den Tisch. Ich setzte Draven in seinen Stuhl und setzte mich ebenfalls hin. Sam setzte sich gegenüber von mir hin. Sie füllte sich Nudeln auf ihren Teller und schob mir dann den Topf rüber. "Brauchst du noch Ketchup oder so?", fragte sie mich. "Nein, danke!" Die Nudeln schmeckten echt supi. Nach einiger Zeit lehnte ich mich zurück und fühlte mich, als ob ich ne lebende Kugel wär und gleich platzen würde. Ich wollte aufstehn und Sam helfen abzudecken, aber sie sagte: "Lass mich das mal machen! Du sollst dich ja immer noch ausruhen! Vielleicht läuft ja was spannendes im Fernseh! Ähm, könntest du Draven mitnehmen? Damit ich hier in Ruhe alles fertig machen kann!?" Ich nickte, nahm Draven und ging. Im Türrahmen drehte ich mich noch mal um sagte: "Danke Sam!" "Wofür denn?" "Das ich solange bei dir bleiben kann und so!" "Kein Problem! Ich kann dich ja nicht so lange alleine in Mikes Haus lassen! Nicht das ich oder Mike dir nicht vertraun würden, aber nachher vereinsamst du noch! Und außerdem würdest du gar nicht alles finden. Weißt du, Mike hat so ne komische Ordnung, hat Chaz erzählt!" Ich musste lachen. Auch Sam lachte. Ich gin ins Wohnzimmer, setzte mich aus Sofa mit Draven und zappte durchs TV. Nirgendwo kam so wirklich was gescheitet. Ich blieb auf MTV häng, wo gerade "From the inside" von LP kam. Als ich Mike sah, vermisste ich ihn noch mehr. Danach kam Viva la Bam. Das guckte ich in Deutschland auch immer, also ließ ich es an. Irgendwann kam Sam rein: "Ich wollte Draven holen. Er muss endlich mal ins Bett. Er ist schon viel länger auf als sonst immer." Ich gähnte auch. Es war auch schon 21:36 Uhr. "Ich geh auch ins Bett, ja?" "Ich geb dir noch ein großes T-Shirt von Chester das du zum Schlafen anziehn kannst." "Danke!" Ich ging hinter Sam hoch. Sie wühlte kurz im Schrank und warf mir dann ein schwarzes T-Shirt mit einem Totenkopf zu. Ich ging ins Badezimmer zog mich um und legte mich auch gleich ins Bett und machte das Licht aus. Ich war zwar Müde, lag aber trotzdem lange noch wach im Bett und wälzte mich hin und her. Immer wieder musste ich an Mike denken. Es dauerte noch so lange bis ich ihn wiedersah. Ich wollte Mike sogerne wieder in den Arm nehmen und ihn Küssen. Er ist nämlich ein verdammt guter Küsser. Irgendwann siegte dann aber meine Müdigkeit und ich schlief ein.
Als ich am nächsten morgen aufwachte, musste ich erstmal überlegen wo ich überhaupt war. Ich schloß wieder die Augen und wollte weiterschlafen, aber ich war schon zu wach. Also stand ich auf und ging ins Badezimmer, wo ich mich umzog. Danach lief ich immer noch ganz verschlafen die Treppe runter. Mittlerweile hatte sich mein Magen auch gemeldet. Unten in der Küche stand auf dem Tisch ein Holzbrett auf dem ein Bötchen und ein Messer lag. Daneben stand Milch, eine Tasse und Erdnussbutter. Halt genau das, was ich eigentlicj jeden morgen zu Hause auch aß. Ich musste nicht lange überlegen woher Sam wusste was ich normalerweise frühstückte. Sie hatte wohl mit Mike gesprochen. Ich war fast fertig, als Sam von der Terrasse kam. Als sie mich sah, lächelte sie und sagte: "Guten Morgen! Gut geschlafen?" "Ja, danke! Lass mich raten, Mike hat dir erzählt was ich immer frühstücke?!" "Ja. Er wollte, dass du dich auch wohlfühlst so lange du hier bist." "Aber wann hast du mit ihm gesprochen?" "Heute Morgen! Mike hat extra angerufen um mir das zu erzähln!" Ich musste lächeln. "Wo is eigentlich Draven?" "Der spielt im Garten. Pass mal auf, du isst jetzt zu ende und dann machst du dich fertig. Ich bring eben Draven zu Linsey. Wenn ich wieder da bin gehen wir dann in Ruhe shoppen, ja?" "Okay!" "Ach ja, wenn du dich jetzt schminken willst, du kannst ruhig meine Schminke nehm und so!" "Danke!" Sam lächelte wieder, schnappte sich die Autoschlüssel vom Küchentisch, holte Draven und fuhr los zu Linsey. Nachdem ich fertig war, räumte ich meine Sachen weg und ging dann wieder ins Bad. Als ich fertig war, war Sam noch weg. Ich ging in mein Zimmer und kippte mein Rucksack aus, um zu gucken was noch drin war. Heraus kamen mein Handy, mein Discman, meine Federtasche, ein Block und ein paar CDs. Ich schaltete mein Handy an, machte die Tastensperre rein und steckte es in meine Hosentasche. Ich wollte ins Wohnzimmer gehn und noch ein bischen Fernseh gucken bis Sam kam. Im Wohnzimmer guckte ich mich erst um, ob auch keiner der beiden Hunde da war. Zum Glück waren sie aber woanders. Ich setzte mich auf die Coach und schaltete auf MTV, wo gerade die News anfingen. Ich verstand zwar nich alles was die erzählten, aber schon fast alles. <Britney Spears plant nächste Hochzeit. Eminem kündigt neues Album an. Ist Michael Jackson Vater von Vierlingen? Linkin Parks MC Mike Shinoda bringt wieder bestleistung...> Das interessierte mich, was sie mit Bestleistungen meinten, also ließ ich die News an. Endlich kam der Bericht über Mike. <Nachdem Mike Shinoda bei der bisherigen Linkin Park Worldtour nicht glänzte, scheint er aber nun genessen zu sein. Gestern Abend beim Konzert in Tschechien, Europa, zeigte der MC sich, wie die Fans es schon gewohnt sind. Aber woher kommt die plötzliche Lebenslust? Hat es vielleicht mit seiner Freundin zu tun, zu der er sich Ende Dezember äußerte? Wir fragten nach beim Managment von Linkin Park, bekamen aber keine Auskünfte...> Seiner Freundin, zu der er sich Ende Dezember äußerte? Woher wissen die, das Mike ne Freundin? Hat er das einfach mal eben so erzählt? Ich lief in die Küche, schnappte mir das Telefon und war gerade dabei Mikes Nummer zu wählen, als Sam wieder kam. "Was machst du da?" "Ich möchte Mike anrufen!""Wieso das denn?" "Ich möchte on ihm wissen, warum die Presse weiß dass er ne Freundin hat!" "Das kann ich dir auch erzähln!" Sam nahm mir das Telefon weg. "Weißt du, ein paar Paparazi haben ihn fotografiert wie er im Krankenhaus war und so. Und die Presse hat das dann vermutet. Mike hat sich dazu halt dann geäußert und die Wahrheit erzählt. Aber er hatte danach wirklich ein schlechtes Gewissen gegenüber dir.""Aha." "Komm, denk nicht weiter drüber nach. Die wissen nicht wie du heißt und wie du aussiehst. Also mach dir ma keinen Kopf! Lass uns endlich shoppen gehn!" Sam zog mich hinter sich her ins Auto. Während der Fahrt fragte ich sie: "Wo fahren wir überhaupt hin?" "Hier in der Nähe gibt es so eine Straße wo es fast wirklich alles gibt! Ich dachte mir, wir fahren da hin!" Es gab wirklich fast alle Läden. Orsay, New Yorker, Pimkie, H&M,... Sam und ich waren den ganzen Tag unterwegs und hatten sehr viel Spaß. Sam war gerade dabei Klamotten zu bezahlen, als mein Handy klingelte. <Mike ruft an> blinkte auf. "Hi Mike!" "Hi Süße! Was machst du so?" "Ich bin grad mit Sam shoppen." "Dann ruf ich ja zum falschen Zeitpunkt an!" "Ich glaub schon. Ich ruf dich heute Abend an, ja?" "Ja. Ich freum mich schon. Ich liebe dich!" "Ich dich auch! Bye!" "Ciao!" Sam fragte mich: "War Mike das?" "Ja. Aber er ruft zum falschen Zeitpunkt an. Ich ruf ihn heute Abend wieder an." "Dann hast du auch Ruhe und es stehen nicht so viele Leute um dich rum." "Jep." "Komm! Ich will noch weiter!" Am Abend hatten wir beide die Hände voller Tüten. Nachdem ich in meinem Zimmer meine Tüten ausgepackt hatte, ging ich runter in die Küche. Draven war inzwischen auch wieder da. Er spielte mit Bauklötzen in einer Ecke glücklich vor sich hin. Sam war gerade dabei den Tisch zu decken fürs Abendbrot. "Du kommst genau richtig. Ich wollte dich eigentlich gleich rufen", sagte Sam als sie mich sah. Sie setzte sich an den Tisch und ich tat ihr es gleich. Beim Essen schwiegen wir. Ich half Sam noch den Tisch wieder abzudecken, dann wollte ich hoch und Mike anrufen. Im Türrahmen blieb ich noch mal stehen und sagte zu Sam: "Sam?" "Ja?" "Danke für den tollen Tag!" "Kein Problem!" Sie lächelte mich an und ich lächelte zurück. Ich lief nach oben in mein Zimmer. Nachdem ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, wählte ich Mikes Nummer.

Mikes Pov
Den ganzen Abend lauf ich schon mit meinem Handy in der Hand durch unseren Tourbus und warte das Sarah anruft. Wir saßen alle im hinteren Teil des Busses. Phoenix und Joe spielten mit der PlayStation. Brad klimperte auf seiner Gitarre rum. Chester und Rob unterhielten sich über Fans. Und ich? Ich saß dazwischen, sagte kein Wort, träumte vor mich hin und wartete auf Sarahs Anruf. Ich war grad in meiner Traumwelt versunken, als mein Handy anfing zu klingeln. Ich hab Biene Maya als Klingelton, weil die anderen der Song so nervt. Sofort blickten mich wieder alle genervt an. Ich achtete nicht auf sie, sondern sprang auf und lief nach vorne, wo ich alleine war. Dort sah ich <Sarah ruft an> blicken und nahm ab.

Joes Pov
"Irgendwann bring ich Mike nochmal um, wenn er nicht endlich mal sein Klingelton ändert!", rief ich wütend, "was findet er an diesem nevigen Lied so toll?" "Ich glaub Mike findet den gar nicht toll. Er hat ihn nur drin, weil er weiß, dass wir diesen Song hassen!", meinte Rob. "Du und deine tollen Einfälle Rob", sagte Phoenix. Chaz sagte: "Du meinst also, er willuns nerven damit?!" "Joa. Vorstelln könnt ich es mir ja bei Mike!", meinte Rob.

Sarahs Pov
"Ey Süße! Ich hab schon auf deinen Anruf gewartet!", begrüßte Mike mich. "Ich hätte ja schon früher angerufen, aber wir sind halt erst so spät wieder gekommen!" "Du willst mir doch nicht etwa erzählen, das du und Sam den ganzen Tag unterwegs wart?!" "Doch!" "Weiber!" "Ach, sei doch leise!" "War doch gar nicht so gemeint!" "Weiß ich wohl. Was macht ihr grad so?" "Die anderen hängen hinten im Bus rum. Phoenix und Joe spieln PlayStation, Brad spielt Gitarre und Chaz und Rob unterhalten sich." "Und du?" "Ich sitz vorne im Bus und telefonier mit dir!" "Ach ne, wirklich?" Mike und ich lachten. "Doch! Stell dir das ma vor! Du kannst du Sam was von mir ausrichten?" "Klar! Schieß los!" " Kannst du sie fragen, ob sie so nett wär und mal nach Bessie zu gucken und mit ihr rauszugehn? Eigenltich wollte meine Mutter das machen, aber die is Lrank geworden!" Ich hatte ja ganz vergessen, das Mike auch ein Hund hat. Na supi, das kann ja was werden! Sag jetzt bitte nicht, dass ich das auch machen könnte. Bitte nicht! "Klar, mach ich!" "Du kannst das aber auch machen wenn du willst!" Na super! Da haste mich aber erwischt! Ich geh nicht freiwillig mit einen Nund Gassie oder so! Das kannst du vergessen! "Naja, das würd ich wirklich gern machen. Aber da gibts so ein Problem..." "Was fürn Problem?" "Ich hatte dir noch nicht erzählt, dass ich panische Angst hab vor Hunden hab..." "Wieso hast du mir das denn nicht schon vorher gesagt?" "Ich hab vergessen, dass du ein Hund hast..." "Dann musst du dass nich machen! Dann lass es lieber Sam machen!" "Ja." "Wenn ich wiederkomm, gucken wir mal, was wir da machen, ja? Ob du dich vielleicht langsam an Bessie gewöhn kannst oder so." "Danke Mike." "Kein Problem!" Ich gähnte. Mike hörte das: "Du scheinst ja ganz müde zu sein. Ich glaub es ist besser, wenn du schlafen gehst. Ich ruf dich dann morgen irgendwann an, ja?" "Ja. Ich liebe dich!" "Ich dich auch! Schlaf gut und träum was schönes!" "Ja, von dir!" "Das is eine gute Idee! Tschau meine Süße!" "Bye!" Ich legte auf. Bevor ich mich umziehn ging, lief ich noch schnell nach unten und sagte zu Sam: "Ich soll dich von Mike beten, nach Bessie zu gucken und mit ihr mal Gassie zu gehn. Seine Mutter is krank geworden." "Gut. Du willst nicht so gerne mitkomm, oder?" "Nich so unbedingt." "Hät ich mir denken könn." "Ich geh inms Bett. Gute Nacht!" "Nacht!" Ich lief wieder nach oben, zog mich um und ging ins Bett. Es dauerte auch nicht lange und ich schlief ein.

*2 Monate später*
Heute war endlich der lang ersehnte erste Dezember. Ich und Sam wussten nicht genau wann Chester, Mike und die anderen ankommen würden. Aber Sam hatte gestern mit Chaz abgemacht, dass Mike auch als erstes mit zu Chaz kommt. Ich wachte schon früh auf an diesem Wintertag. Winertag konnte man eigentlich nicht so richtig sagen, denn am Himmel schien immer noch die Sonne. Meine Mutter hatte sich inzwischen auch mal endlich gemeldet. Sie hatte erzählt, dass in Deutschland Schnee lag und jeden Tag fiel mehr. Ich hätte lieber Schnee als Sonne, denn ich liebe es im Schnee rumzualbern, Schneeballschlachten zumachen und Snowboard zu fahrn. Aber man kann halt nicht alles haben. Dafür dass ich kein Schnee hatte, würde ich heute endlich Mike wiedersehn. Das letzte Mal hab ich ihn immerhin im Februar letzten Jahres gesehn.
Es war erst kurz nach acht. Ich blieb noch im Bett liegen und träumte vor mich hin. Als ich hörte, dass Sam auf war, stand ich auch auf und ging ins Bad. Ich ging erstmal duschen um richtig wach zu werden. Danach zog ich mir ne blaue Schlagjeans an und ein rotes T-Shirt. Ja, ein T-Shirt. Hier konnte man immer noch im T-shirt rumlaufen. Das T-Shirt war zu meinem Lieblingstshirt geworden, weil das voll niedlich war. Mit gelber Farbe war darauf ein Schwein abgebildet, das ganz lieb guckte und einen Blumenstraß in der Hand hielt. Darüber stand <Please don´t eat me!> Und neben dem Schwein <I love you>. Ich find das halt zu niedlich.
Ich band meine Haare zu so einem langweiligen Pferdeschwanz zusammen, wie ich es fast jeden Tag hatte und schminkte mich noch ein bissel. Danach ging ich runter in die Küche, wo Sam dabei war das Frühstück zuzubereiten. Als sie mich sah, meinte sie: "Und? Freust du dich schon?" "Klar, riesig! Wann komm die endlich?" "Es ist gerade mal kurz nach zehn. Ich denk mal heut Nachmittag komm die irgendwann." "So lange noch?!" "Vielleicht komm die ja auch schon um Mittag rum. Ich weiß es nicht!" Ich ließ mich auf einen Stuhl sinken. Sam setzte sich gegenüber von mir. Sie sah mein enttäuschtes Gesicht und sagte: "Ey! Guck nicht so! Freu dich lieber!" "Mach ich doch!" "So siehst du aber nicht aus." "Ich bin nur enttäuscht, dass sie nicht schon heut morgen komm!" "Wie sollen sie denn das anstelln? Solln sie sich beamen oder was?" Ich lachte. "Das wär mal ne gute Idee!" Den Rest des Morgens saß ich am Fenster und hatte mein Gesicht in meine Hände gestützt. Ich schaute in den sonnigen Himmel und hoffte, dass es wenigstens eine bischen Schnee gab und Mike endlich kommt. Sam kam rein mit Draven auf den Arm. Ich bemerkte sie und fragte Sam: "Sam? Gibt es bei euch auch Schnee im Winter?" "Manchmal. Aber das ist wirklich selten! Wieso?" "Nur so..." Sie setzte sich neben mich. "Du mgast den Schnee mehr als die Sonne oder?" "Ja. Ich liebe Schneeballschlachten und so..." "Vielleicht schneit es ja noch. Warts mal ab." "Sam?" "Ja?" "Wann komm Mike und Chaz denn endlich?" "Ich hab keine Ahnung! Hellseherische Fähigkeiten hab ich noch nicht!" Sie lachte und auch ich musste lachen. Sam stand wieder auf und sagte: "Ich geh mal mit Bessie Gassie. Ich nehm Draven mit. Bis nachher!" "Ja!" Sie verließ das Haus. Ich beschloß meine Sachen schon mal zu packen, damit ich und Mike auch gleich zu ihm fahren konnten. Nicht das ich Sam nich mag. Ich mag sie sogar sehr. Sie ist in den 2 Monaten für mich eine gute Freundin geworden. Danach ging ich ins Wohnzimmer uns zappte durch TVprogramm. Nirgendwo kam was gescheites, also ließ ich MTV an. Da kam gerade Cribs mit Tony Hawk. Es war wirklich tierisch langweilig. Irgendwann nickte ich dann wieder ein.

Sams Pov
So, das mit Bessie hätte ich für heute auch hinter mir. Als ich in unser Haus kam, war es still. Ich lauschte und hörte aus dem Wohnzimmer Geräusche. Vermutlich guckte Sara Fernseh. Ich setzte Draven in seine Spielecke und ging ins Wohnzimmer nach Sarah gucken. Sarah saß zusammengekuschelt auf einem Sessel und schien eingenickt zu sein. Im TV lief grad MTV. Ich ging zu Sarah und rüttelte sie wach. Sie guckte verschlafen und nuschelte: "Mike?" Ich lächelte. "Ich bins Sam." "Achso. Was is denn los?" "Du bist beim Fernseh gucken eingeschlafen. Und ich dachte, du willst doch bestimmt wach sein, wenn Mike und Chaz komm,oder?" "Komm sie denn gleich?" "Das weiß ich nicht." Sarah seufzte.

Sarahs Pov
Sam ging wieder in die Küche und ich ging hoch in mein Zimmer. Ich hließ die Tür ein Spalt offen, damit ich hören konnte, wenn unten die Haustür aufging. Aus meiner Tasche nahm ich ein Bleistift und mein Block, setzte mich auf mein Bett und malte irgendetwas. Ich wusste selbst nicht so genau was es sein sollte. Also schmieß ich das Blatt weg. Ich überlegte kurz, dann malte ich Kinder die eine Schneeballschlacht machten. Inzwischen war es kurz vor neun Uhr abends. Hoffentlich kommen die überhaupt noch heute. Mein Handy klingelte. <Mike ruft an> blinkte auf.

Mikes Pov
Endlich ging es nach Hause, zu Sarah. Wir saßen alle in einem Privatflieger. Alle freuten sich schon auf zu Hause. Verständlich nach der langen Tour. Irgendwann nickte ich dann ein. Ich wachte erst wieder auf als Rob mich wachrüttelte. "Sind wir schon da?", fragte ich und schaute aus einem Fenster. Ich konnte einen Flughafen sehen, aber der sah nicht nach Los Angeles aus. "Nein..." "Und wieso halten wir dann hier?" "Ein Triebwerk ist ausgefallen und wir mussten hier landen." "Wo sind wir denn?" "In Bogota in Kolumbien." "Und wann fliegen wir weiter?" "Keine Ahnung. Vielleicht noch heute Nacht, vielleicht auch erst morgen oder so." Rob setzte seine Kopfhörer wieder auf und hörte weiter Musik. Ich nahm mein Handy und rief Sarah an. "Wann kommt ihr denn endlich?" "Das is ja eine nette Begrüßung!" "Sorry!" "Nicht so schlimm!" "Wann kommt ihr denn endlich? Ich vermisse dich so sehr!" "Ich vermisse dich doch auch! Wir mussten notlanden. Ein Triebwerk ist ausgefallen." "Was? Gehts euch denn allen gut?" "Ja. Rob hat mich eben erst aufgeweckt und mir das erzählt." "Na dann. WO seit ihr denn?" "In Bogota in Kolumbien." "Und wann fliegt ihr weiter?" "Das weiß hier keiner so genau. Ich denke aber vor morgen früh nicht." "Ich hab mich so gefreut!" "Ey! Meinst du ich nicht?" "Ich glaub schon!" "Siehst du?" Brad rief mich: "Mike! Wir müssen was besprechen!" "War das Brad?" "ja. Ich muss auflegen, leider." "WIr sehn uns ja bestimmt morgen wieder!" "Ja. Bye!" "Bye!"

Sarahs Pov
So ein Mist! Ich hab mich so gefreut. Ich ließ mich auf mein Bett zurücksinken. Sam kam die Treppe hoch. "Ey, Süße. Hast du schon mit Mike telefoniert?" "Ja. Du mit Chaz oder?" "Ja.Dann müssen wir uns halt bis morgen gedulden." "Ja. Ich geh dann auch schlafen." Gut. Schlaf schön!" Sam stand auf und gin raus. Ich holte wieder meinen Pyama aus meiner Tasche und zog mich um. Als ich im Bett lag, schlief ich auch relativ schnell ein. Auch ohne Mike...

Mikes Pov
"Was gibts denn?", fragte ich und guckte die anderen und unseren Tourmanager an. Phoenix erzählte: "Wir könnten mit einem normalen Flieger fliegen der in einer Stunde abhebt." "Und wenn wir den nicht nehmen würden?" "Dann müssten wir bis morgen Abend warten", meinte Brad. "Für was seit ihr denn?" Chester meinte: "Wir sind eigentlich alle für den Flieger der gleich fliegt." "Sind da denn noch genug Plätze frei?" "Ja." Unser Tourmanager sagte: "Gut. Dann nehm wir den Flieger, denk ich." WIr nickten alle. "ich ruf eben an und sage bescheid." Kurze Zeit später saßen wir alle mit einer Cappy auf dem Kopf im Flieger und flogen in Richtung Los Angeles. Es war 2:57 Uhr als wir in LA landeten. Wir verabschiedeten uns alle voneinander und schlugen die Wege in Richtung unserer Häuser ein. Ich gin mit Chester, da Sarah ja bei ihm ist. Als wir unten im Flur standen flüsterte Chaz zu mir: "Sarah schläft bestimmt im Gästezimmer. Du weißt ja wo das ist." Ich nickte und ging in die zweite Etage. Leise öffnete ich die Tür. Und da lag Sarah. Friedlich schlafend. Sie sah so niedlich aus wie sie da lag in der Decke eingekuschelt. Ein Lächeln huschte über meine Lippen. Ich beugte mich zu ihr runter und küsste Sarah. Sarah hat ja einen ganz schön festen Schlaf. Sie wacht doch tatsächlich nicht auf. Sarah dreht sich nur um und schläft weiter. Ich legte mich zu ihr ins Bett und legte einen Arm um sie. Ich konnte mein Glück immer noch nicht fassen. Beinahe hätte ich Sarah verloren. Und jetzt lieg ich neben ihr und atme ihren Geruch ein. Das letzte mal konnte ich das vor fast 18 Monaten. Es dauerte nicht lange und ich schlief auch ein.

Sarahs Pov
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, merkte ich das jemand einen Arm um mich gelegt hatte. Ich löste mich vorsichtig aus den Armen und drehte mich um. Ich blickte in Mikes Gesicht. Ein Lächeln machte mich sich in meinem Gesicht breit. Vorsichtig küsste ich ihn. Mike murmelte aber nur leise etwas im Schlaf, drehte sich auf die andere Seite und schlief weiter. Ich betrachtete ihn wie er so da lag. Mike muss ja wirklich müde gewesen sein, als er letzte Nacht gekomm is. Er trug noch seine Baggy und sein T-Shirt. Nur seine Cappy lag auf dem Boden vor dem Bett. Jetzt sah er wirklich aus wie ein Japaner, ohne Gel in den Haaren und keine Cappy oder Mütze auf. Mike zog sich die Decke hoch bis zum Kinn. Er sah so niedlich aus wie er da lag mit halb geöffneten Mund. Ich kuschelte mich an Mike ran und streichelte mit einer Hand über Mikes Brust. Mein Kopf legte ich in seinen Nacken. Ich schloß wieder die Augen und dachte nach. Denn es gab da noch eine Sache, die ich Mike noch nicht erzählt hatte. Ich hatte einen einen Hannoveraner Rapphengst, Wildfang. Ich habe Wildfang alleine ausgebildet und ich geh mit ihm Tuniere und das sehr erfolgreich. Es ist auch mein Traum, irgendwann berühmte Springreiterin zu werden. Mein Vorbild war Ludger Beerbaum. Ich hatte während der letzten 2 Monate öfters mit einer Freundin telefoniert. Ich hatte sie gebeten sich um Wildfang zu kümmern bis ich wieder da bin. Ich öffnete meine Augen erst wieder als ich merkte, dass Mike sich bewegte. Ich hörte auf ihn mit der Hand über die Brust zu streicheln. Mike drehte sich um und ich blickte in seine braunen Augen. Er küsste mich. Ich erwiderte seinen Kuss. Als wir den Kuss lösten flüsterte er: "Weißt du eigentlich, wie ich dich vermisst hab?" "Ich kanns mir vorstelln." "Ich hab alles an dir vermisst." "Jetz hast du mich ja wieder." "Bin ich auch froh drüber." Mike lächelte und streichelte über meine Hand. "Wann seid ihr eigentlich gekommen?" "Weiß ich selbst nicht so genau. Es war auf jeden Fall mitten in der Nacht." "Ach ne, wirklich?!" "Weißt du eigentlich, dass das dein typischer Spruch ist?" "Ja. Du bist nicht der erste der das gesagt hat. Das haben meine Freundinnen auch schon alle gesagt." Mike lächelte wieder. Auch ich lächelte. "Ich liebe dein Lächeln, Sarah." Ich sagte nichts, sondern küsste ihn wieder. Wir machten noch eine ganze Weile rum. Irgendwann wanderten dann Mikes Hände unter mein Pyama Oberteil. Ich löste mich von ihn und hielt seine Hände fest. Ich wollte das noch nicht. Nicht das ich kein Vetrauen in Mike hätte. Das hab ich Haufenweise, ich fühl mich halt noch zu jung. Immerhin bin ich erst fünfzehn und fühl mich durch die Zeit, die ich im Koma lag immer noch als ob ich vierzehn bin. "Mike, ich will das noch nicht!" "Na gut." "Es ist nicht, das ich kein Vetrauen in dich hätte. Das hab ich nämlich sehr viel. Ich fühl mich einfach noch zu jung. Ich fühl mich jünger als ich eigentlich bin durch die Zeit im Koma." "Ist schon in Ordnung." "Wirklich?" "Klar! Ich will dich zu nichts zwingen oder drängen." Ich hörte etwas enttäuschung aus seiner Stimme heraus. Er zog seine Hände zurück. Ich küsste ihn wieder. Mike öffnete wieder mti seiner Zunge meinen Mund. Wir lösten uns erst voneinander, als Chaz an die Tür klopfte. "Seid ihr schon wach?" "Ja"; rief ich. Chester öffnete die Tür und trat ein. Er musterte mich und sagte: "Du hast dich überhaupt nicht verändert, Sarah!" "Weiß ich nicht. Ich seh mich ja jeden Tag." "Doch! Du siehst noch genauso aus, wie als wir dich kennen gelernt haben." "Was treibt dich eigentlich hierher, Chaz?", fragte Mike. "Ich soll euch zum Frühstück holn. Sam hat schon den Tisch gedeckt. Außerdem wollt ich Sarah mal wieder sehn." Chester grinste mich an. Mike stand auf und streckte sich erst mal. "Ich will aber noch nciht aufstehn!", protestierte ich und zog mir die Decke übern Kopf. Mike stürtze sich auf mich und kitzelte mich. Ich musste so dolle Lachen, dass ich schon weinte und schreckliche Bauchschmerzen hatte. Ich versuchte irgendetwas zu sagen: "Mi...ke....bitte...hör...au...f..." Mike ließ von mir ab. Ich brauchte noch ein paar Minuten bis ich mich beruhigt hatte. Ich stand auf und hielt mir den Bauch. "Was denn jetzt los?"; fragte Chaz. "zu fiel gelacht am frühn morgen", sagte ich. Sam rief unten vom Treppenabsazz: "Kommt ihr heute noch oder soll ich schon ohne euch anfangen?" Chester ging runter. Mike setzte sich noch wieder aufs Bett, während ich ins Badezimmer ging um mich umzuziehn. Als ich wiederkam guckte Mike mich verblüfft an und meinte: "Weißt du, dass du verdammt geil aussiehst in so engen Sachen?" Ich lächelte ihn an und sagte nur: "Wir sollten jetzt mal endlich runtergehn. Ich hab nämlich Hunger." "Ich auch." Mike stand auf und bevor ich reagiern konnte, nahm er mich Huckepack und trug mich nach unten. Ich musste wieder tierisch lachen. Dieses Scheiß Lachen bringt mich irgendwann noch um. In der Küche ließ Mike mich wieder runter und wir setzten uns an den Tisch zu Sam und Chester. Die beiden guckten uns komisch an und lachten dann los. Ich musste auch schon wieder lachen. Es fehlte nicht mehr fiel und ich wär vom Stuhl gefalln. Sam hatte wirklich an alles gedacht. Auf dem Tisch stand wirklich alles was man sich so vorstelln kann. Während des Frühstücks erzählten Mike und Chaz von der Tour. Es waren zum Teil ganz witzige Erlebnisse die die beiden erzählten, aber auch nervige. Zum Beispeil als Joe seinen Plüschfrosch Froggy im Tourbus vergessen hatte. "Joe wollte Froggy unbedingt mitnehmen. Wir waren kurz vor der Konzetrhalle, als ihm auffiel dass er Froggy vergessen hatte. Er wollte unbedingt das wir umdrehen und noch malö zum Tourbus zurückfahren. Ihr könnt euch ja vorstelln, dass keiner dazu Lust hatte, weil wir eh schon spät dran warn. Joe hat die ganze Zeit rumgejault und geschrien. Meine Güte! Ich wusste nicht das der so nervig sein kann!", Chester schlug die Hände über seinen Kopf zusammen. Ich und Sam lachten. "Was habt ihr denn dann gemacht?", wollte Sam wissen. "Einer der Crew musste zum Bus fahren und Froggy für Joe holen, während wir mit dem Mett&Greet beschäftigt waren", erzählte Mike.
Nachdem wir fertig waren und alle Sam geholfen haben den Tisch abzudecken, meinte Mike: "Was hälst du eigentlich davon, wenn wir mal langsam zu mir fahren, Sarah?" "Klar! Ich hol nur schnell meine Sachen von oben!" Und schon war ich verschwunden.

Mikes Pov
Während Sarah ihre Sachen holte redete ich noch mit Sam: "War Sarah eigentlich irgendwann mal mit zu Bessie?" "Nein. Tut mir Leid! Ich hät sie echt gerne mitgenomm, aber ich hatte echt Angst dass sie einen Panikanfall oder so bekommt!" "Ist in Ordnung." "Mike, pass bitte auf, wie du sie an Bessie gewöhnst, ja?" "Klar! Ich werd Sarah ganz langsam an Bessie gewöhn!" Chester sagte auch endlich was: "Sam! Er wird schon aufpassen!" "Ich wei doch!" "Ich geh mal hoch und helf Sarah tragen." Sam und Chaz nickten mir zu und ich ging die Treppe hoch.

Sarahs Pov
Ich schmieß die Sachen, die ich gestern wieder raussuchen musste, einfach oben rauf auf die andern Sachen. Ich guckte mich noch einmal im Zimmer um, ob ich auch wirklich nichts vergessen hatte, als mich zwei Arme von hinten umarmten. Ich drehte mich um und Mike lächelte mir entgegen. "Du wollst mich nicht immer so erschrecken!" "Tschuldigung." Mike küsste mich und seine Zunge bat um EInlass in meinen Mund, den sie auch bekam. Kurz daruaf löste ich mich aber von Mike. Er tat beleidigt: "Saaaraaaaaah..." und drehte sich mit dem Rücken zu mir. Ich musste grinsen. Ich ging von hinten auf Mike zu und ließ meine Hände unter sein T-SHirt gleiten. Ich ließ meine Hände so über seinen Oberkörper gleiten, dass sie seine Haut kaum berührten. Mike bekam eine Gänsehaut. Er seufzte und drehte sich wieder zu mir um. Nun ließ ich meine Hände so über seinen Rücken streichen. "Wir sollten lanhsam los, oder?", fragte ich. Er überlegte kurz, dann sagte er: "Jaaaa..." Ich nahm meine Hände zurück. An Mikes Augen konnte ich erkennen, das es ihm lieber gewesen wär, ich hätte weitergemacht. Mike nahm meine Tasche und ich meinen Rucksack und zusammen gingen wir wieder runter. Chester und Sam warteten schon im Flur. Draven War auf Sams Arm und guckte mich wieder mit seinen kuller Augen an. Ich bedankte mich noch bei Sam: "Danke, dass ich die Zeit bei dir bleiben durfte!" Sie lächelte. "Kein Problem. Aber jetzt mach dir mal eine schöne Zeit mit Mike." "Das werde ich." Ich grinste sie an. Ich gab Draven noch ein Küschen auf die Wange und ging dann zu Chester. "War schön dich mal wiederzusehen!", sagte ich zu ihm. "Wir werden uns hundertpro noch öfters sehen, so lange du hier bist." Wir ginsten uns an und umarmten uns kurz. "Macht aber nicht zu viel scheiße zusamm!" Chester grinste mich und Mike an. "Wir doch nicht!", sagten wir fast gleichzeitig. Mike und ich sahen uns an und mussten loslachen. Als wir in Mikes Auto saßen und zu ihm fuhren fragte ich: "Was machen wir eigentlich die Zeit, die ich hier bin?" "Ich dachte, ich zeig dir mal son paar Stadtteile wie Hollywood. Und vielleicht Schlittschuh fahrn...." "Wo willst du denn Schlittschuh fahren? Ich mein, hier gibt es keinen See in LA und das Meer wird wohl kaum zufriern!" "Es gibt aber eine Eishalle, wo man das kann!" "Achso....du Mike?" "Ja?" "Gibt es eigentlich oft Schnee bei euch im Winter? Sam meint nämlich nicht!" "Das is wirklich selten! Ich glaub, weiße Wheinachten wirst du hier nicht erleben!" "Um weiße Wheinachten geht es eigentlich nicht." "Um was dann?" "Eigentlich eher um Schneeballschlachten, Schneemann bauen und so was..." "Machst du gerne so was?" "Klar!" "Manchmal bist du echt kindisch!" Mike lächelte mich fies an. "Aber du!" Ich streckte ihm die Zunge raus. "Du, wegen Bessie", nahm Mike das Gespräch wieder auf. Ich schluckte. "Ja?" "Ich hab lange drüber nachgedacht und denk, es ist am Besten, wenn du dich ganz langsam an sie gewöhnst." "Muss ich wohl oder übel!" "Keine Sorge! Die erste Zeit achte ich drauf, dass Bessie dir nicht zu nahe kommt! Bessie muss sich sogar nen neuen Schlafplatz suchen." "Wieso?" "Normal schläft sie bei mir im Schlafzimmer! Aber ich will dir das nicht antun, die erste Zeit." "Danke Mike! Hst du nicht auch vor irgendetwas Angst?" Mike überlegte kurz: "Pferde. Kleine Ponys gehn ja noch, aber keine Pferde!" "Und du würdest auch was dagegen haben einen Pferd zu nahe zukomm?!" "Ja. Wieso?" "Nur so!" Er guckte mich von der Seite her prüfend an. Na super! Mein Freund hat Angst vor Pferden und ich hab eins! Naja...eigentlich ist das ja das gleiche wie mit Bessie, oder nicht? Ich mein, ich gewöhn mich langsam an Bessie und vielleicht gewöhnt er sich dann irgendwann an Wildfang. Das schlimmste is ja noch, das Mike noch nicht mal was von Wildfang weiß! "Wir sind da!", sagte Mike und rieß mich aus meinen Gedanken. "wow...das is ja wunderschön!" Mike wohnte in einen ganz normalen Einfamilienhaus. Im Garten war ein Poll, umsäumt von Bäumen. Wir stiegen aus. Mike nahm wieder meinen Koffer und trug ihn rein ins Haus. Ich folgte Mike. Als wir im Flur standen sagte er: "Ich bring eben deinen Koffer nach oben und bring Bessie mit runter. Die liegt bestimmt auf meinem Bett und döst vor sich hin. Du wartest hier ja?" Ich nickte. Kaum war Mike oben verschwunden, hörte ich auch schon ein Bellen.

Mikes Pov
Kaum hatte ich mein Schlafzimmer betreten, sprang Bessie mir bellend entgegen. "Hi Bessie!", begrüßte ich meinen Collie; Aus!" Zu meiner Überraschung hörte sie auch gleich auf. "Wenn wir jetzt runter gehen bist du ganz lieb und bellst nicht! Und du dpringst Sarah auch nicht an, ja?" Bessie guckte mich lieb an. Ich hielt sie am Halsband fest und ging mit ihr runter.

Sarahs pov
Während ich wartete, trat ich von einem Fuß auf den anderen. Dann kam Mike runter. Mit der rechten Hand hielt er Bessie am Halsband fest. Bessie sah fast genauso aus wie dieser Filmhund Lessie. Ohne das ich es bemerkte ging ich ein paar Schritte zurück. Bessie guckte mich mit großen Augen an und ihre Ohren waren aufmerksam aufgestellt. Sie zog an Mikes Hand, denn sie wollte, dass er sie losließ. Mike hielt sie jedoch fest und guckte mich fragend an. "Darf Bessie dich beschnüffeln, damit sie dich besser kennen lernen kann?" Ich wendete meinen Blick von Bessie ab und guckte in Mikes haselnuß braune Augen. Ich schluckte und nickte. Mike kam langsam mit Bessie näher. Während der Collie mich beschnüffelte schloß ich die Augen und versuchte ruhig zu bleiben. Nach ein paar Minuten zog Mike Bessie von mir weg. Ich öffntete die Augen jedoch nicht. Mein Puls musste sich erstmal wieder beruhigen. Ich hörte wie Mike wieder kam. "Du kannst deine nAugen jetzt wieder öffnen. Ich hab Bessie in den Garten gebracht." Ich nahm an das Mike vor mir stand, seine Stimme kam von da. Mike nahm mich in seine Arme, womit er mich wieder erschreckte. Ich öffnete die Augen und löste mich von Mike. "Ich muss dir was erzählen!", sagte ich zu ihm. "Okay! Gehn wir ins Wohnzimmer!" Mike zog mich an der Hand hinter sich her. Wir setzten uns auf ein Sofa. Mike legte seine Arme um mich. Mein Kof ruhte auf seiner Brust. "Gings eben mit Bessie?" "Es ging!" Mike lächelte schwach. "Du hast aber ganz schön gezittert!" "Echt? Hab ich gar nicht gemerkt!" "Was wolltest du mir eigentlich erzä