Vollständige Version anzeigen: Polizeiterror - Tipps allgemein - Cap-d-Agde-frivol Forum
metaponto
30.09.2006, 22:50
Achtung! Nur unsere eigene Meinung und Erfahrung stellen wir hier dar!
Erst seit drei Jahren besuchen wir CDA. Anfangs irritiert und begeistert kennen wir CHM-Oltra, Strand, Schweinchenstrand, Melrose.. und div. Clubs im Frühjahr, im Sommer und im Herbst. Leider läßt die anfängliche Begeisterung rapide nach. Gründe dafür lassen sich leicht auflisten:
* wenn Bürger der Grande Nation nicht auf Französisch angesprochen werden, verstehen sie keine Sprache mehr, selbst französisch ist ihnen plötzlich verflogen
* von besonderer Zuneigung zu Deutschen können wir nicht berichten, Ausnahmen natürlich ausgeschlossen
* die Clubs sind entweder schlecht klimatisiert, meistens überfüllt, Disko-Sound entschieden zu laut und einfältig, ja dumm: Vor-, Haupt- und Nachsaison jeden Abend das selbe Reportoiere in der selben Reihenfolge mit eigenartigem Latinodurchschlag
*Erdmännchen, Spanner oder wie sie sonst so heißen, sind dreister und zahlreicher geworden. Inzwischen sitzen sogar deutsche "Würstchen" auf ihren Campingstühlen rotzfrech am Strand und amüsieren sich
* die Polizei ist die Dreistigkeit pur. Wir verstehen nicht, wie sich FKK-Anhänger täglich von Uniformierten mit Fernglas bespannen lassen, die selben Uniformierten, die eigentlich am gesamten Strand den ganzen Tag für Ordnung sorgen sollten, die selben Uniformierten, die außerhalb CDA's genug Aufgaben zu bewältigen hätten
* eine Strafandrohung, natürlich auch nur auf französisch, in dieser horenden Höhe mit dieser Polizeipräsens in der Saison, läßt schon ahnen, wie gern wir Touristen in CDA gesehen sind
* uns ist, trotzdem wir unser Fahrzeug nicht verlassen haben, an der AB-Tankstelle nördlich von Lion ein Reifen angestochen worden, gut, daß er noch bis Deutschland gehalten hat
fesselnd
05.10.2006, 01:07
Auch wir können nur unser eigenes Empfinden äußern und wurden dafür hier schon böse gescholten. Ich als der männliche Teil kenne UND liebe Cap d´Agde seit 1974. In dieser Zeit hat es einen Riesenwandel gegeben vom reinen unorganisierten FKK-Dorf zum von Swingern nicht immer schön beherrschten Riesenclub. Trotz aller Swinger gibt es nicht nur Kinder, sondern auch ganz "normale" Badegäste, die einfach nur textilfrei Strandurlaub machen wollen und in der Regel das schwarzbunte Swingervölkchen als Anregung für Diskussionen tolerieren.Dieses brach plötzlich in die Domäne der Familien wie ein Tsunami ein, geschürt durch tendenziöse Presseberichte. In der Folge blieben immer mehr Familien mit Kindern weg, oder wurden verdrängt aus ihren früher gemieteten Wohnungen, weil die kurzurlaubenden Swinger besser löhnten. Von den Deutschen blieben fast nur die Wohnungseigner zurück, die sich oft selbst nicht mehr vor Ort trauen, weil ihre Frauen oder Kinder es unmöglich finden, dort noch zu urlauben. Es rückten Spanier und vor allem Italiener nach. In der Folge wurde die deutsche Sprache immer unwichtiger. Wie das beim Tsunami so ist, alle Versuche, ihm zu begegnen, sind zum Scheitern verurteilt. So versuchten Bürgermeister und Stadtrat erst Gegenmaßnahmen, die nicht taugten, dann ließ man sich einlullen und die großen Clubs entstanden und zogen noch mehr Flut an. Als sich die Lage beruhigte, begann der Stadtrat mit dem Wiederaufbau des Familienbads. Und dazu gehört auch die Polizei. Und diese tut wirklich auch noch einiges Andere, als Nackte zu spannen. In den Anfangsjahren wurden vom Gelände Autos en masse geklaut, fanden Sportwagenbesitzer ihre Karossen ohne Reifen aufgebockt vor- usw...Das alles ist reine Seltenheit geworden. Ratet mal warum!
In weit über 20 Sommerurlauben in der Hauptsaison mit Kindern, später auch ohne, begegnete mir nie ein unfreundlicher Franzose, obwohl ich nur bruchstückhaft Französisch spreche und auch Englisch einsetzen muss.Wir gehen seit 1974 fast täglich essen, wurden nur einmal schlecht bedient, weil unsere damalige Begleiterin im Lokal einfach auf den nächsten freien Platz zusteuerte, anstatt wie üblich sich anzumelden am Eingang.Es ist ganz klar an den Spruch zu denken: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Wir waren in diesem Jahr selbst Swinger, aber trotzdem liefen wir nur lächelnd am Schweinchenstrand vorbei nach Marseillan Plage zum Essen. Wer es gern hat, coitus interruptus der Polizei trotzend zu üben, dem sei es unbenommen. Aber wir sahen keine Notwendigkeit und kamen genau zu dem, was uns Spaß machte, aber ohne Unbeteiligte zu behelligen, in unserer dafür jeweils vorbereiteten Mietwohnung. Da hatten wir Sekt (1,63€ beim Hyper U mit echten Korken und bestem Geschmack),Wein, Bier und Säfte zur Einstimmung, eine Dusche und ein herrlich sandloses Doppelbett. Die jeweiligen Gäste wußten es mit zügellosen Energien zu danken. Unsere Besuche in den wirklich schmuddelig wirkenden dunkel-tristen Clubs dauerten höchstens eine halbe Stunde Köder auslegen (in normaler Sommerkleidung ohne jeden Dresscode), dann hatten wir unsere passenden Fische im Netz, mit denen wir dann unter dem Gemurre der sich geprellt fühlenden Spanner in unser Appartement zogen. Ich rate also nach wirklich wunderschönen geilen und auch kulinarischen und erst recht Schwimmtagen (ja, man kann sich sogar besten Gewissens auch ins Wasser wagen)einfach zum Umdenken. Agde ist wirklich mehr als nur ein Swingerclub mit Möglichkeiten ohne Ende. Ach fast hätt´ich´s vergessen: auch das Melrose war uns schlicht und einfach wurscht, dafür saßen wir lieber beim Baskin oben zum Spannen beim café au lait oder bei Sangria.Die Luft ist da deutlich besser. Und noch der Appell: bitte denkt auch an die Leute,die mit EURER Freiheit nicht umgehen können, aber trotzdem FKK lieben.
Uranella
07.10.2006, 14:52
Hallo
haben seit längerer Zeit mal wieder in dieses insgesamt leider tote Forum geschaut und Euer posting gelesen. In der Tat finden sich doch zunehmend kritische Äußerungen. Das wiederholt sich auch in andern Foren, s. No Limits. Die Zahl derer, die sich nach wie vor von CdA sehr angetan zeigen, ist andererseits auch nicht klein. Wir denken, auch wenn es sehr banal klingt, dass es wirklich entscheidend ist, warum man ans Cap fährt und welche Vorstellungen / Ideen / Hoffnungen / Wünsche etc. man mitbringt. (Kommt ja auch in vielen postings in diesem Forum recht gut zutage.)
"Fesselnd" hat - die Historie schildernd - in etlichen Teilen sicher recht. Manches sehen wir anders. Ganz auseinander (s. unseren Disput in einem anderen thread) sind wir sicherlich bei "grundsätzlichen" Dingen, typisch deutsch :-))
Und das - obwohl wir seit Jahren halb in D, halb in F leben (aber nicht im village!)
* wenn Bürger der Grande Nation nicht auf Französisch angesprochen werden, verstehen sie keine Sprache mehr, selbst französisch ist ihnen plötzlich verflogen
Durchaus richtig, vor allem während der französischen Ferienmonate, in denen die Franzosen am Cap noch immer weit in der Überzahl sind. Gilt noch viel mehr außerhalb des village. Wir sprechen fließend französisch. Würden wir das nicht, wären wir in unserem Wohnviertel sehr isoliert. Andererseits: Spricht man die Landessprache - no problem.
* von besonderer Zuneigung zu Deutschen können wir nicht berichten, Ausnahmen natürlich ausgeschlossen
Haben wir von vielen deutschen Freunden, die z.T. seit Jahren ins village fahren, ebenso gehört. Man bleibt unter sich. Ziemlich extremes Beispiel: das an sich sehr nette "1664", wo auch viele Einheimische (aus der näheren Umgebung) verkehren, Boule spielen etc. Mit denen haben sogar wir manchesmal Schwierigkeiten - selbst wenn wir erzählen, dass wir fifty-fifty in der Nähe leben.
* die Clubs sind entweder schlecht klimatisiert, meistens überfüllt, Disko-Sound entschieden zu laut und einfältig, ja dumm: Vor-, Haupt- und Nachsaison jeden Abend das selbe Reportoiere in der selben Reihenfolge mit eigenartigem Latinodurchschlag
Absolut d'accord. Die Clubs im village kann man wirklich vergessen. Dieses Jahr war das neu eröffnete "Eros-Cafe" ganz nett (noch). Hat eine etwas andere Konzeption als die "alteingesessenen" Clubs. Mal sehen, wie es damit in der nächsten Saison aussieht. Als bekennende "Gangbanger" besuchen wir, z.B. in Montpellier, ohnehin andere Lokalitäten (von privaten Parties mal abgesehen). Außerhalb der Hauptsaison ist die ganzjährig geöffnete Nat Hammam Sauna ganz ok.
*Erdmännchen, Spanner oder wie sie sonst so heißen, sind dreister und zahlreicher geworden. Inzwischen sitzen sogar deutsche "Würstchen" auf ihren Campingstühlen rotzfrech am Strand und amüsieren sich
Über den "Schweinchenstrand" - und den meint ihr vermutlich - haben wir mit "Fesselnd" trefflich gestritten. Natürlich findet man dort Erdmännchen in Bataillonsstärke. Warum? Doch wohl deshalb, weil die Zahl der Paare, die (dennoch?) jeden Tag dort hingehen, mindestens genauso groß ist. Alte Frage: "Henne oder Ei?" Und wir wiederholen uns: Der Strand ist wahrlich lang - also genug Platz, um unbelästigt und unbedrängt den Tag zu verbringen.
* die Polizei ist die Dreistigkeit pur. Wir verstehen nicht, wie sich FKK-Anhänger täglich von Uniformierten mit Fernglas bespannen lassen, die selben Uniformierten, die eigentlich am gesamten Strand den ganzen Tag für Ordnung sorgen sollten, die selben Uniformierten, die außerhalb CDA's genug Aufgaben zu bewältigen hätten
Die seit Jahren zunehmenden Überwachungsaktionen der Polizei (mit und ohne Uniform) gelten tagsüber fast ausschließlich dem Schweinchenstrand und den Dünen. (Gute Güte: Wenn wir mal dran denken, was früher mal abends und nachts z.B. auf der Mole los war!!! Alles vorbei.) Wir haben Auszüge aus dem Code Municipal (nicht übersetzt, weil faul) gepostet. "Fesselnd" hat jedoch zu recht darauf verwiesen, dass die Sicherheit im village insgesamt sehr viel besser geworden ist als früher.
Im übrigen: Auch dieses Jahr war, so ca. kurz nach Septemberbeginn, wieder "Ruhe im Puff".
* eine Strafandrohung, natürlich auch nur auf französisch, in dieser horenden Höhe mit dieser Polizeipräsens in der Saison, läßt schon ahnen, wie gern wir Touristen in CDA gesehen sind
Hmmm? Auch die Behörden wissen, dass CdA ohne Touris zumachen kann. Man will die "Hardcores" in die Schranken weisen, die "harmlosen" Swinger, Exhibitionisten, Flaneure etc. sollen für den Umsatz sorgen - was sie ja auch tun.
* uns ist, trotzdem wir unser Fahrzeug nicht verlassen haben, an der AB-Tankstelle nördlich von Lion ein Reifen angestochen worden, gut, daß er noch bis Deutschland gehalten hat
Sicher nicht schön. Aber das gibt es ja in D auch mehr als genug.
fesselnd
09.10.2006, 01:38
Danke Uranella, dass Du von Deiner Seite aus alles nochmals beleuchtet hast. Ich will nur nochmals erwähnen, dass ich nie unfreundliche Franzosen in CDA erlebt habe, obwohl ich Französisch nur andeutungsweise spreche. Wir hatten besonders in diesem Jahr ausgesprochen nette Kontakte zu Franzosen und uns mit Englisch beholfen, wenn´auf F die Worte fehlten. Wir wurden in den vielen Jahren NIE betrogen, was in Deutschland immer wieder mal der Fall war.Nun noch zum Reifenstechen: war es überhaupt ein Reifenstecher? Wir hatten den Sohn eines Vermieters beim Basteln in der Garage gestört.Er räumte schnell frei, übersah aber seine Nagelschachtel, als wir nach Hause fahren wollten. Zunächst verlief die Fahrt gut. Plötzlich war ein deutliches Klack-Klack-...zu hören. In Valence fuhren wir in die Werkstatt- und siehe da: einer der Nägel hatte sich ins Reifeninnere begeben.
Ich denke gerade nach dem zurückliegenden Urlaub, in dem wir sehr kräftig auch das Swingen genutzt haben, aber auch das Baden nicht zu kurz kommen ließen, dass CDA viel zu gut ist, um nur Swingern zu gehören. Ob die reinen Swinger, die nur für ein paar Tage anrücken, ein Segen für die Geschäfte sind, wage ich zu bezweifeln. Unser Appartement- eines der schönsten am Ort- war von einer Kurzzeitswingerin halb verwüstet zurückgelassen worden.Urlaub ist auch eine Kunst. Auch in CDA wird es immer auch Menschen geben, die ihn durchleiden- und auch miesepetrige Beckmesser dazu.
Im 1664 wurden wir zwar bedient, aber es ist nach wie vor Domäne der Engländer und wesentlich teurer als das Baskin.
Uranella
09.10.2006, 13:39
Im 1664 wurden wir zwar bedient, aber es ist nach wie vor Domäne der Engländer und wesentlich teurer als das Baskin.
Meinst Du wirklich das 1664 und nicht vielleicht Johnny Wokkers?
fesselnd
09.10.2006, 17:30
Ich meine das Lokal, wo zu harmlosen Zeiten noch Misswahlen stattfanden und eine Fanny Ardent zwitschern durfte am Ausgang von Heliopolis Richtung Heliovillage/Camping. Als wir nun wieder drinnen waren, schien es dort außer uns nur Engländer, auch in Kindausführung, zu geben.Und auch früher schon war dort der Treff der englischen Reiseanbieter. Ich bin natürlich, was Ghetto-Lokale angeht, nicht so informiert wie die, die nie herausfinden, weil wir ständig rund um CDA herum unterwegs sind zum Abendessen.Im Ghetto interessiert uns nur das Ghymnos und zum Relaxen nach dem Essen das Baskin.
middelaged
09.10.2006, 18:18
...na endlich ist mal was los in diesem Forum....
Kann die Eindrücke von fesselnd unf Uranella nur bestätigen.
Wir hatten sehr nette Kontakte mit französischen Paaren und haben eine Mixture aus franz, deut, eng, und ital. gesprochen. Da war niemand unfexibel mit der Sprache und meine (wie ich gestehen muss) vorher vorhandenen Vorurteile schwinden bei jedem Besuch in CDA mehr.
...aber es sollen doch alle wegbleiben, denen es nicht gefällt, dann ist es nicht so voll (Pssst)
LG
middelaged
fesselnd
09.10.2006, 22:58
Am besten ist es doch, wenn jeder auf seine Art selig wird. Jeder soll auch in CDA das tun dürfen, was ihm Lust macht, so lange er nicht anderen sein Tun aufnötigt oder gar aufzwingt. Es werden sich immer Möglichkeiten finden lassen, sich zu amüsieren ohne andere damit zu belästigen. Auch auf Mallorca muss man nicht Ballermannfan sein, also ist es auch nicht nötig, in CDA den K(r)ampfswinger herauszuhängen.Es kommt immer darauf an, mit wie vielen Vorurteilen gespickt man anderen vor Ort begegnet. Ich habe es schwarz auf weiß aus mails nach dem Urlaub erfahren, dass wir in unserem bescheidenen Rahmen Vorurteile der Anderen über Deutsche geknackt haben.
Noch ein Nachtrag zur Deutschfeindlichkeit der Franzosen: ja ich habe sie mehrfach erlebt. Aber nicht in CDA, sondern im Elsass- und zwar ausschließlich durch deutschblütige Elsässer.
middelaged
10.10.2006, 07:10
GENAU So fesselnd... daher waren ja auch unsere Vorurteile. An der Grenze direkt hinter dem Rhein war in einem Supermarkt (wenige Meter hinter der Grenze) niemand in der Lage Deutsch zu sprechen. Das haben wir mehrfach erlebt.
Nicht so in CDA.
Ob vielleicht "der/die" BesuchIn von CDA schon einen Entwicklungsschritt weiter sind? ;)
fesselnd
11.10.2006, 16:13
Ich möchte hier noch etwas diese Seite betreffend anfügen: Es wird immer wieder betont, dass hier nichts los sei. Als Grundlage für Diskussionen größeren Stils ist sie wohl zu speziell. Aber was ich sehr bedauerlich finde, ist, dass die Chance nicht genutzt wird, sich ohne große Verpflichtung in einen Interessenpool einzubringen, wie es offenbar mal gedacht war. Wir haben vergeblich versucht, auch an anderer Stelle, unseren Urlaub schon etwas vorzuformen. Eine Verabredung platzte, weil dahinter wohl nur Kopferotik gestanden hatte, eine andere wurde Opfer der Samstagstaus.So waren wir ganz automatisch auf die Menschen angewiesen, die wir vorfanden.Wir hatten aber die schöne Qual der Wahl, ohne je im Melrose den Krach ertragen zu wollen.
Wir würden uns wünschen, hier zum Einen Menschen zu finden, mit denen man sich schließlich dort oder auch hier zu schönen Dingen trifft, zum Anderen vielleicht auch potentielle Privatvermieter. Unsere letzten Vermieter fanden wir über Profilfotos bei SwingFreunde. Vielleicht wären auch einfach Mailfreundschaften auf Gleichgesinntenbasis denkbar. Selbst wenn man sich hier mal über etwas streitet,ist doch die Basis die gleiche- wie in meiner Beziehung auch.
metaponto
13.10.2006, 20:57
Wir schauen auch nicht jeden Tag hier herein. Trotzdem Danke für die vielen Reaktionen.
Nochmal: Begreift denn niemand, was wir meinten? Gibt es das noch einmal in Europa, daß die Polizei nicht den gesamten Strand sondern nur einen bestimmten Abschnitt und nur zu einer bestimmten Tageszeit zu Fuß, mit Fahrrädern, mit Pferden und natürlich mit Ferngläsern "überwacht"? Müssen die "Kriminellen" in diesem Abschnitt überwacht werden, wohingegen zu anderen Zeiten oder an anderen Strandabschnitten alles möglich scheint? Natürlich gefällt es uns nach wie vor in CDA, aber die Überwachung von Terroristen scheint nicht so ausgereift, wie das Bespannen am Strand.
(PS: unsere Reifen wurden in der Fachwerkstatt wegen der Versicherung untersucht und definitiv angestochen)
fesselnd
13.10.2006, 21:51
Doch natürlich begreifen wir das, aber es ist eine Unterstellung, die einfach nicht stimmt. Ich habe gerade gestern hier in anderer Sache geschrieben, dass ich es sehr oft erlebt habe, dass Polizei sofort an jedem Strandabschnitt eingriff, wenn sich etwas Verdächtiges regte. Des Rätsels Lösung: Die Rettungsschwimmer haben sehr wache Augen und informieren sofort die Polizei. Ganz nebenbei: in diesem Sommer knutschte eine junge blonde Polizistin neben ihrem Pferd in der Wache von Heliopolis sehr heftig mit einem von ihnen, bevor sie mit einem Kollegen Richtung Schweinchenstrand ritt.Da habe ich echte Bedenken, ob die Pferde nicht eine Riesengefahr darstellen, wenn Panik aufkommt oder auch generell, wenn der Strand noch dicht belegt ist.Das ist einfach unverhältnismäßig und ließe sich nach der früheren Methode der als solche erkennbaren, ununiformierten (statt dessen T-Shirt über Badehose)Dreierstreifen besser regeln.Solche Dinge aber sind nicht Sache der Polizei, sondern der Politiker. Die Polizei ist nur ausführendes Organ und muss das ausbaden, was Politiker ihr eingebrockt haben.Und das ist die sehr verständliche Vorgabe, das FKK-Ghetto wieder für alle interessant zu machen. Mein früherer Vermieter hat das Appartement von seinem Vater übernommen. Er kommt nur noch im Winter und Frühjahr, um es zu versorgen, seine Familie weigert sich schon seit Jahren, nochmals mitzufahren. Und so geht es vielen. Und das nur für den Extremspaß von Wenigen, die die R 4 -Methode Erotik vorziehen.Auch ohne Schweinchenstrand bietet CDA jedem- auch jenen- genug Möglichkeiten.Man muss nur seine Fantasie gebrauchen.Und ich bin mir sicher, dass ohne diesen speziellen Abschnitt und die immer gehäufter auftretenden Erdmännchen der Spass im Gelände oder mal da und dort am Strand umso größer wäre.Wir mieden den Schweinchenstrand auch, weil absehbar war, was dort geschehen würde. Für uns ist das Überraschende das eigentlich Erregende. Aber: chacun à son gôut!
adamundeva69
21.11.2006, 21:25
[QUOTE][I]Original von Uranella[/I]
[B]Im 1664 wurden wir zwar bedient, aber es ist nach wie vor Domäne der Engländer und wesentlich teurer als das Baskin.
Wir waren heuer in CdA. Wo ist das Baskin. Ich fürchte wir haben etwas versäumt.
;)