Nudelllll
15.05.2004, 12:57
“The album is about coming clean with your thoughts,
your past experiences, and within yourself.
It's about telling the truth, not only to others, but also to yourself."
Cristian Machado
Endlich. Der kühlende Abend sendet seine ersten Zeichen. Die sengenden Strahlen der südamerikanischen Sonne zeigen Erbarmen und zügeln ihre naturgewaltige Kraft. Erste Geckos schlängeln sich zaghaft unter den kühlenden Steinhaufen hervor. Und mit der einsetzenden, die erschöpften Gemüter endlich etwas entspannenden Nachtkühle schleicht sich auch das Bedürfnis nach rhythmischer Bewegung zurück ins Bewusstsein.
So let the Rumba begin...
Hätte man die Ill Niño-Mannen noch zu Zeiten ihres Debüts „Revolution Revolución“ (2001) zum heimischen Grillabend eingeladen, er hätte sicherlich ganz in guter alter „Titty Twister“-Manier mit tanzenden Nymphen und einem Skorpion- oder sonstigem Massaker geendet. „Confession“ hingegen wäre das Set, zu dem man nach dem stattgefundenen Balztanz mit der rassigen Schönen ohne bemerkenswerte Todesfälle Bewegungsabläufe anderer Art zelebrieren könnte. Oder wie es Gründervater, Drummer und
Mit-Producer Dave Chavarri beschreibt:
"The first record is the foundation. The second record is where we built the house."
Doch so pragmatisch und sympathisch bescheiden das Bild, welches Dave hier entwirft auch sein mag, so wenig lässt sich allerdings anhand dieser Aussage erahnen, mit welchen Kraftanstrengungen eben das Arbeiten am Fundament vonstatten gegangen ist.
Zwei Jahre harte Arbeit, angereichert mit unzähligen Gigs in der ganzen Welt (nicht weniger als elf Touren, durch insgesamt 20 verschiedene Länder), davon allein vier Touren in unseren Landen (im Vorprogramm von Machine Head, von P.O.D., als Besucher-Rekord-haltende Band an der Talentforum bei Rock am Ring /im Park 2002 und auf ihrer ersten deutschen Headliner-Tour mit Raging Speedhorn und Pleymo) deuten es schon an:
Señoras y señores, nicht jeder Südländer gibt als Lieblingsbeschäftigung „Siesta“ an, wir haben es hier mit waschechten Workaholics zu tun! 350.000 verkaufte Einheiten weltweit sprechen für ein Debütalbum schließlich eine recht deutliche Sprache...
Den Mannen um den peruanischen Ex-Pro-Pain und Ex-M.O.D. Drummer Dave Chavarri ist es gelungen, ihre unterschiedlichsten südamerikanischen Herkunftsländer und somit auch musikalischen Roots zu einem koffeinreichen Cocktail zu vermengen:
Für den Posten des Vokalisten für Ill Niño konnte Chavarri bei dem brasilianischen Bassisten und Songwriter Cristian Machado, welcher sowohl in Brasilien als auch Venezuela aufgewachsen war, fündig werden. Einen charismatischeren Frontmann, gepaart mit seinem sicheren Gespür für unverwechselbare Melodien und der Fähigkeit sowohl Gesangs- als auch Shouter-Qualitäten in sich zu vereinigen, hätte man sich nicht wünschen können. Mit Jardel Paisante an der Gitarre und Laz Pina (Bass) fanden sich schnell die weiteren Bandmitglieder, welche ebenso den „Tropical Funk“ im Blut hatten...
“Confession” trägt die Latino-Mannen nun folgerichtig zum nächsten Level. Trotz der nachvollziehbaren Erschöpfung nach zwei Jahren non-stop-touren wurde mit unerschöpflicher Motivation direkt im Anschluss (Januar 2003) mit dem Songwriting begonnen, im April das Studio belagert und erneut ein Kleinod des Latino-Metal erschaffen.
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[Editiert durch Nudelllll ein Montag, Oktober 25, 2004 @ 13:45][/size]
your past experiences, and within yourself.
It's about telling the truth, not only to others, but also to yourself."
Cristian Machado
Endlich. Der kühlende Abend sendet seine ersten Zeichen. Die sengenden Strahlen der südamerikanischen Sonne zeigen Erbarmen und zügeln ihre naturgewaltige Kraft. Erste Geckos schlängeln sich zaghaft unter den kühlenden Steinhaufen hervor. Und mit der einsetzenden, die erschöpften Gemüter endlich etwas entspannenden Nachtkühle schleicht sich auch das Bedürfnis nach rhythmischer Bewegung zurück ins Bewusstsein.
So let the Rumba begin...
Hätte man die Ill Niño-Mannen noch zu Zeiten ihres Debüts „Revolution Revolución“ (2001) zum heimischen Grillabend eingeladen, er hätte sicherlich ganz in guter alter „Titty Twister“-Manier mit tanzenden Nymphen und einem Skorpion- oder sonstigem Massaker geendet. „Confession“ hingegen wäre das Set, zu dem man nach dem stattgefundenen Balztanz mit der rassigen Schönen ohne bemerkenswerte Todesfälle Bewegungsabläufe anderer Art zelebrieren könnte. Oder wie es Gründervater, Drummer und
Mit-Producer Dave Chavarri beschreibt:
"The first record is the foundation. The second record is where we built the house."
Doch so pragmatisch und sympathisch bescheiden das Bild, welches Dave hier entwirft auch sein mag, so wenig lässt sich allerdings anhand dieser Aussage erahnen, mit welchen Kraftanstrengungen eben das Arbeiten am Fundament vonstatten gegangen ist.
Zwei Jahre harte Arbeit, angereichert mit unzähligen Gigs in der ganzen Welt (nicht weniger als elf Touren, durch insgesamt 20 verschiedene Länder), davon allein vier Touren in unseren Landen (im Vorprogramm von Machine Head, von P.O.D., als Besucher-Rekord-haltende Band an der Talentforum bei Rock am Ring /im Park 2002 und auf ihrer ersten deutschen Headliner-Tour mit Raging Speedhorn und Pleymo) deuten es schon an:
Señoras y señores, nicht jeder Südländer gibt als Lieblingsbeschäftigung „Siesta“ an, wir haben es hier mit waschechten Workaholics zu tun! 350.000 verkaufte Einheiten weltweit sprechen für ein Debütalbum schließlich eine recht deutliche Sprache...
Den Mannen um den peruanischen Ex-Pro-Pain und Ex-M.O.D. Drummer Dave Chavarri ist es gelungen, ihre unterschiedlichsten südamerikanischen Herkunftsländer und somit auch musikalischen Roots zu einem koffeinreichen Cocktail zu vermengen:
Für den Posten des Vokalisten für Ill Niño konnte Chavarri bei dem brasilianischen Bassisten und Songwriter Cristian Machado, welcher sowohl in Brasilien als auch Venezuela aufgewachsen war, fündig werden. Einen charismatischeren Frontmann, gepaart mit seinem sicheren Gespür für unverwechselbare Melodien und der Fähigkeit sowohl Gesangs- als auch Shouter-Qualitäten in sich zu vereinigen, hätte man sich nicht wünschen können. Mit Jardel Paisante an der Gitarre und Laz Pina (Bass) fanden sich schnell die weiteren Bandmitglieder, welche ebenso den „Tropical Funk“ im Blut hatten...
“Confession” trägt die Latino-Mannen nun folgerichtig zum nächsten Level. Trotz der nachvollziehbaren Erschöpfung nach zwei Jahren non-stop-touren wurde mit unerschöpflicher Motivation direkt im Anschluss (Januar 2003) mit dem Songwriting begonnen, im April das Studio belagert und erneut ein Kleinod des Latino-Metal erschaffen.
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[Editiert durch Nudelllll ein Montag, Oktober 25, 2004 @ 13:45][/size]