Vollständige Version anzeigen: Trauer - Gedichte - Quizfighter - City



Keule
16.01.2004, 01:27


[B]Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.[/B]

Victor Marie Hugo (französischer Dichter)
guliwa
31.01.2004, 18:41
nenne dich nicht arm, weil deine träume nicht in erfüllung gegangen sind;
wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat!

(marie von ebner-eschenbach)
ninefourty
01.02.2004, 09:18
[B][ZENTRIEREN]Die Einsamkeit ist ein dichter Mantel,
und doch friert das Herz darunter.[/ZENTRIEREN][/B]

[ZENTRIEREN][CODE]Erwin Guido Kolbenheyer[/ZENTRIEREN][/CODE]
YaraStar
05.02.2004, 08:36
[ZENTRIEREN]
.

das leben
wird länger
und länger
nämlich kürzer
und kürzer;
es zieht sich nicht

ernst jandl

.[/ZENTRIEREN]
YaraVonBern
10.02.2004, 00:36

*

Steh`nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh`n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn du erwachst in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen
der Vögel in kreisendem Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten.
Ich schlafe nicht.

[size=small]Freie Übersetzung eines indianischen Gedichts von Herrmann Schneider[/size]

*
Ruth
19.02.2004, 16:51

*

[B]Der Tod ist unvermeindlicher als das Kommen der Nacht, des Winters.
Wir bereiten uns zur Nacht, zum Winter vor, warum bereiten wir uns nicht zum Tode vor?
Die einzige Vorbereitung zum Tode ist ein rechtschaffender Lebenswandel.
Je tugenhafter das Leben ist, um so geringere Bedeutung erhält der Tod, und um so weniger Furcht erweckt er.
Im Tode gibt es nichts Schreckliches.
Das, was schrecklich ist im Tode, hängt vom Leben ab.[/B]

*

Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Pr3dat0r
30.10.2004, 13:34
Der Tod eines Mannes ist eine Tragödie, aber
der Tod von Millionen nur eine Statistik

--Joseph Stalin
YaraStar
02.11.2004, 09:50
*

Es weht der Wind
Ein Blatt vom Baum
Von vielen Blättern Eines
Man merkt es kaum
Denn Eines ist ja Keines
Doch dieses eine Blatt allein
War Teil von unserem Leben
Darum wird uns dieses eine Blatt allein
Auch immer wieder fehlen

unbekannt

*
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