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alexandi
13.12.2003, 11:51
[B][U]Was Männer über Frauen wissen sollten![/U][/B]

Männer sind anders als Frauen - und erst dadurch entsteht häufig ein Beziehungsdschungel, in dem sich niemand mehr zurechtfindet. Eigentlich braucht jede Frau aber auch jeder Mann eine Art Gebrauchsanweisung, die aufzeigt, wie man den Partner besser versteht.

Der grundsätzlichste Unterschied zwischen Mann und Frau besteht darin, dass Männer zielorientiert - Frauen dagegen beziehungsorientiert denken.
Was das in der Praxis bedeutet: Frauen reden über Konflikte und Probleme mit ihren Männern, nicht weil sie keine Lösung wüssten, sondern eher deshalb, weil sie dadurch etwas für ihre Beziehung tun wollen. Motto: "Wenn er nicht weiß, wie ich mich fühle, kann er auch keine wirkliche Beziehung herstellen." Männer dagegen glauben, dass sie sofort eine Lösung parat haben müssten, um das Thema vom Tisch zu bringen. Folge: Sie hören nicht weiter zu und sind sogar beleidigt, wenn ihr Lösungsvorschlag nicht sofort akzeptiert wird.
Genauso unterschiedlich sind die Reaktionsweisen im Stress: Der Mann möchte sich zurückziehen und ausruhen bzw. eine Lösung für sein Problem finden. Die Frau möchte sich im Gespräch entlasten und erst einmal den Partner an ihrem Stress teilhaben lassen. Wer diesen Hintergrund versteht, kann anders auf seine Frau oder Partnerin reagieren, einfach in dem er aufmerksam zuhört. Genau das ist der Hauptwunsch vieler Frauen an ihre Männer: "Hört uns doch einfach zu!"

[B][U]Und wie macht man(n)das?[/U][/B]

Das Gespräch in Fluss halten.
Wer fragt der führt, das ist eine bewährte Rhetorikregel. Jeder Mensch spricht gern über sich selbst oder über Dinge mit denen er sich gut auskennt. Also verführen Sie Ihre Partnerin dazu, mehr zu erzählen von ihrer Arbeit, ihren Hobbies, indem Sie aufmerksam nachfragen: "Habe ich das richtig verstanden?" oder zum weitererzählen ermuntern: "Erzähl weiter!" oder aber einfach durch gezielte "mmh´s" oder "interessant" usw. das Gespräch in Fluss halten.

Zuhören und nicht bewerten.
Hüten Sie sich die Partnerin zu unterbrechen, ihre Gefühle zu bewerten (z.B.: "Das ist doch nicht schlimm.") oder sofort mit einem guten Rat zur Stelle zu sein. Hören Sie zunächst einfach nur zu und fragen Sie erst nach ob ein Rat erwünscht ist, bevor Sie ihn ungefragt anbieten.

Nachfragen und nicht interpretieren.
Vergewissern Sie sich immer wieder, dass das, was Sie verstanden haben, auch richtig ist und vermeiden Sie es zu denken: "Ich weiß schon, was Sie meint." Hilfreiche Fragen sind z.B. "Habe ich es richtig verstanden , dass Du ..... ?" Darüber hinaus gibt es eine ganze Menge Möglichkeiten wie ein Mann bei seiner Partnerin ohne großen Kraftaufwand Punkte sammeln kann. Nicht große Gesten sind gefragt, sondern kleine Aufmerksamkeiten, wie sie am Anfang der Beziehung selbstverständlich waren.

Aber auch Frauen können etwas dazu tun, dass sich ihre Wünsche erfüllen. Was soll eine Frau tun, wenn er chronisch unordentlich ist, immer Recht haben will, wenn er bei jeder Gelegenheit in die Luft geht oder beim Sex nur noch die schnelle Nummer abzieht?

Ständiges Schimpfen, Meckern und Ermahnen verschlimmert nur die Situation und sorgt für zusätzliche Spannungen. Besser ist es zunächst Verständnis zu zeigen. "Ich verstehe, dass Ordnung Dir nicht wichtig ist, ... Du Deine Meinung wichtig findest, ... ,dass Du Dich manchmal aufregst, aber mich stört Dein Verhalten sehr." Den meisten Männern ist es nämlich gar nicht bewusst, dass sie mit Ihrem Verhalten ungeheuer nervend, manchmal sogar verletzend sind. Sie tun es nicht mit Absicht.


[B][U]Psychologisch Hinweise wie Sie mit einigen seiner Macken umgehen können![/U][/B]

Er ist chronisch unordentlich.
Meckern Sie nicht pauschal, sondern fangen Sie mit der Sache an, die Sie am meisten stört. Sagen Sie ganz konkret : "Bitte schmeiß Deine Socken abends immer in den Wäschekorb." Dann weiß er genau was sie wollen. Klappt es trotzdem nicht, lassen Sie seine Socken solange liegen, bis er keine mehr hat. Nur so erinnert er sich an sein versprechen. Sie können ihm auch einen Handel anbieten: "Wenn du deine Socken nicht mehr rumliegen lässt, lass ich keine Haare mehr im Waschbecken liegen."

Er geht immer gleich in die Luft
Zurückschreien oder Aushalten nützt nichts. Am besten ist es, ein Gespräch zu unterbrechen und den Raum zu verlassen. Es ist sinnlos über Wutanfälle zu diskutieren, wenn jemand außer sich ist. Sie sollten aber hinterher versuchen, das Gespräch in einer ruhigen Minute wieder aufzunehmen. Nur so kann Ihr Partner deutlich merken, wann er mit seinen Wutanfällen Ihre Grenzen überschreitet.

Er lässt sich gehen
Er muss wissen, dass Sie keine liebevollen Gefühle für ihn haben, wenn er ungepflegt oder schlampig herumläuft. Wehren Sie Zärtlichkeiten freundlich aber bestimmt ab. Reagieren Sie aber liebevoll und entgegenkommend, wenn er gepflegt ist oder sich Mühe mit seinem Äußeren gibt. Achten Sie allerdings auch selber darauf, gepflegt und anziehend auszusehen.

Er ist unromantisch und einfallslos
Machen Sie sich nicht zum Märtyrer, wenn er Ihren Geburtstag oder den Hochzeitstag vergisst. Erinnern Sie ihn rechtzeitig daran und äußern Sie deutlich Wünsche, evt. sogar mit Hilfe eines Wunschzettels. Betrachten Sie es nicht als Liebesbeweis, wenn er Ihre geheimsten Wünsche erraten muss. Warum machen Sie es ihm so schwer? Ergreifen Sie aber auch die Initiative und gestalten Sie seinen Geburtstag so liebevoll wie es Ihnen gefällt.

Er lässt sich bedienen
Auch wenn es Ihnen schwer fällt, stellen Sie frühzeitig die Weichen und teilen Sie die anfallenden Arbeiten gleich am Anfang einer neuen Beziehung gerecht auf. Wenn sie ihn aus Liebe in den ersten Monaten bedient haben, wird er sich später nur schwer ändern. Lassen Sie ihn wählen, welche Aufgaben er verbindlich übernehmen will, und nehmen Sie ihm nichts ab, wenn er durch Abwarten hofft, Ihre Ungeduld zu erwecken. Funken Sie ihm allerdings auch nicht in die Art und Weise wie er seine Pflichten erfüllt hinein - er hat das Recht es so zu machen wie es ihm gefällt.

Er will die Versöhnung im Bett
Beim Streit rauscht der Adrenalinspiegel hoch. Es ist also ganz natürlich, wenn er durch Sex diese Hochspannung abbauen will. Ersticken Sie seine Annäherung, die ja als Friedensangebot gemeint ist, nicht im Keim. Sex mit Ihnen ist keine Beleidigung. Deshalb müssen Sie trotzdem nicht mit ihm schlafen. Erklären sie ihm, dass Sie Ihren Gefühlsschalter nicht so schnell herumklappen können. Vereinbaren Sie einen "Waffenstillstand", eine vorläufige Versöhnung, aber mit der Absprache später den Konflikt zu klären. Übrigens hat eine Versöhnung im Bett auch seine Reize. Viele Frauen lassen sich darauf nur nicht ein, weil sie glauben es dem Partner nicht so leicht machen zu dürfen.

Hier in diesem Forum würde ich gerne mit Euch über Erfahrungen diskutieren, hilfreiche Tipps bekommen und geben, Probleme gemeinsam bewältigen.. und und und...

Ich hoffe Ihr habt viel Spass hier und dieses Forum bringt Euch positive Energie wenn man (äh Frau) mal wieder denkt "Es geht nicht so weiter..."

Eure Alex
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