seifer
23.09.2004, 10:15
Gleich vorweg, zum Tode zweier Charaktere werde ich hier ganz am Schluss eingehen, vorerst beziehe ich mich nur aufs Abenteuer!
Der Anfang des Abenteuers ist wirklich fantastisch. Dieses Schlachtfeld voller toter Waldschrate, Wölfe, Menschen und sonstigen Wesen hat es wirklich in sich! Und alles wegen desem Dolch? Die Frage kommt auf, was es mit dem auf sich hat, schließlich hat "er" das Masaker angerichtet... Und nun trägt ihn einer der Helden! Interessant was noch folgen wird. Auch der verhüllte Meister ÖSTLICH von VALLUSA (!!!;)) kann überzeugen. Zwar ist es ein Ärger, dass niemand registriert, WAS der Typ eigentlich genau vorhat, dennoch war es eine Freund endlich einmal einen klischehaften Magierturm zu betreten! He, wann haben wir schon mal dazu die Möglichkeit? Das Windspiel wird abgeliefert und man ist schon sehr gespannt, was der alte Herr nun wirklich vorhat! Die Sphären drennen...? oder hat er doch etwas böses im Spiel? Ich lege nun auch jedem Spieler nahe sich zumindest ein Grundbasiswissen über das Wissen der Charaktere zuzulegen! Es hat viel mehr Spaß, wenn man registriert wie gewaltig dieses Vorhaben eigentlich ist! Und welche Konsequenzen es haben kann...
Wie auch immer, wir brechen auf in die Schwarze Sichel, auf der Suche nach diesem Isladir. Immer wieder halten wir Ausschau, noch nichts kommt. Dafür treffen wir dort Elfen, Goblins, Orks, Oger, Zwerge, Menschen, andere Drachen, insgeheim hab ich schon nach einem Troll ausschau gehalten. Man merkt, dass es ein "älteres" Abenteuer war, alles was man so trifft, greift meist ganz unmotiviert an, aber die Kämpfe störten bei dieser Gruppe nicht im geringsten (auch wenn man sich dachte - schon wieder?) aber gut. Es hat Spaß gemacht. Interessant werden dann natürlich "Die Namenlosen Tage" selbst! Man hofft das beste und erwartet das schlimmste! An einem der Tage war fast eine Reizüberflutung an bösen Sachen da, so dass es fast kitschig wirkte. Aber ansonst waren sehr schöne dinge zu sehen: Die Heimkehrer der Ogerkriege, der Blitz ohne Donner, Die Geister in der Ruine, das lästige Erdelementar (oder was es war). Vor allem die Erfahrung, dass anscheind sogar die Tiere während der Namenlosen Tage zusammenhalten und Fuchs und Hase sich zusammen verstecken. Gibt es doch genung Grauen da draußen! Eine sehr schöne Szene. Und hin und wieder kommen natürlich auch die Kultisten vor, wie die Ameisen dort in der Sichel. Die Gauckler waren auch böse, gut das war abzusehen, es war fast eine Überraschung, dass die Hexe gut war. Aber keine Spur vom Drachen! Schließlich erreichen wir dann endlich das "Finale" Ein interessantes Ritual wird vorbereitet.
Dann geht alles ganz schnell: Die Helden wollen eingreifen, der Dämon dreht durch und verwüstet alles und aus. :ooh::confused: Das wars? Das Intermezzo mit den Bannstrahlern am Schluss war zwar sicher noch lustig, was ich mitbekommen hab, aber DAS WARS? Irgendwie steht man dann dort wie bestellt und nicht abgeholt. Das Abenteuer war zwar simpel gestrickt, machte jedoch aufgrund der Atmosphäre verdammt viel Spaß. Doch was ist nun mit dem Dolch? Der Schuppe oder dem Drachen selbst? Dem Ritual was Dafirel vorhatte? Irgendwie ernüchternd, keiner der Fragen wird im Abenteuer wirklich beantwortet, nur ein durchgeknallter allmächtiger Dämon will seine Statue wieder haben. Na gut...
Mein [B]Fazit:[/B] Ein durchaus sehr spannendes und spaßiges Abenteuer, welches von der Atmosphäre und Kämpfen lebt. Zu schneller unbefriedigender Schluss.
Noch 1, 2 Worte zum Tode zweier Helden: Say´Vahs Bestimmung war es im Kampf zu sterben, vermutlich gegen einen Dämon. Schlimm wäre ein Tod für ihn gewesen in Gefangenschaft oder durch Gift. Somit hat er zumindest einen göttergefälligen Abgang gehabt. Das Abenteuer hat gezeigt, der Tod kommt heimlich still und leise und kann auch ganz unspektakulär sein. Und das muss ich noch anmerken: Die Charaktere haben schon viel geleistet, verhinderten Borbarads verfrühte Beschwörung, waren einen Jahrhunderte alten Rätsel der Allianz auf der Spur, schlossen Frieden zwischen (Fisch) Völkern in der Südsee usw... und es hat einen sehr bitteren Beigeschmack wenn man einfach mit 2 Worten ausgelöscht wird. Es ist gar nicht die Todesart so wichtig, zumindest bitte ich die Meister wenn nächstesmal jemand von Golgari geholt wird, zumindest den Tod schöner zu gestalten. Vielleicht die Musik zu ändern, den Güldenländischen Elfen etwas sagen zu lassen oder zumindest das Gefühl zu geben, dass der Tod etwas bewirkt hat (es ist sehr bitte zu wissen, dass wenn man nichts getan hätte, wäre der Held noch am "Leben" ;)). Ragnars Abgang war durchaus Spektakulär, aber so schnell musste eben eine weitere Kultfigur der Südrunde zu den Toten gehen. Sehr schön war zumindest die Trauer der Helden am Ende des Abenteuers... Tja... soweit so gut...:rolleyes:;)
Der Anfang des Abenteuers ist wirklich fantastisch. Dieses Schlachtfeld voller toter Waldschrate, Wölfe, Menschen und sonstigen Wesen hat es wirklich in sich! Und alles wegen desem Dolch? Die Frage kommt auf, was es mit dem auf sich hat, schließlich hat "er" das Masaker angerichtet... Und nun trägt ihn einer der Helden! Interessant was noch folgen wird. Auch der verhüllte Meister ÖSTLICH von VALLUSA (!!!;)) kann überzeugen. Zwar ist es ein Ärger, dass niemand registriert, WAS der Typ eigentlich genau vorhat, dennoch war es eine Freund endlich einmal einen klischehaften Magierturm zu betreten! He, wann haben wir schon mal dazu die Möglichkeit? Das Windspiel wird abgeliefert und man ist schon sehr gespannt, was der alte Herr nun wirklich vorhat! Die Sphären drennen...? oder hat er doch etwas böses im Spiel? Ich lege nun auch jedem Spieler nahe sich zumindest ein Grundbasiswissen über das Wissen der Charaktere zuzulegen! Es hat viel mehr Spaß, wenn man registriert wie gewaltig dieses Vorhaben eigentlich ist! Und welche Konsequenzen es haben kann...
Wie auch immer, wir brechen auf in die Schwarze Sichel, auf der Suche nach diesem Isladir. Immer wieder halten wir Ausschau, noch nichts kommt. Dafür treffen wir dort Elfen, Goblins, Orks, Oger, Zwerge, Menschen, andere Drachen, insgeheim hab ich schon nach einem Troll ausschau gehalten. Man merkt, dass es ein "älteres" Abenteuer war, alles was man so trifft, greift meist ganz unmotiviert an, aber die Kämpfe störten bei dieser Gruppe nicht im geringsten (auch wenn man sich dachte - schon wieder?) aber gut. Es hat Spaß gemacht. Interessant werden dann natürlich "Die Namenlosen Tage" selbst! Man hofft das beste und erwartet das schlimmste! An einem der Tage war fast eine Reizüberflutung an bösen Sachen da, so dass es fast kitschig wirkte. Aber ansonst waren sehr schöne dinge zu sehen: Die Heimkehrer der Ogerkriege, der Blitz ohne Donner, Die Geister in der Ruine, das lästige Erdelementar (oder was es war). Vor allem die Erfahrung, dass anscheind sogar die Tiere während der Namenlosen Tage zusammenhalten und Fuchs und Hase sich zusammen verstecken. Gibt es doch genung Grauen da draußen! Eine sehr schöne Szene. Und hin und wieder kommen natürlich auch die Kultisten vor, wie die Ameisen dort in der Sichel. Die Gauckler waren auch böse, gut das war abzusehen, es war fast eine Überraschung, dass die Hexe gut war. Aber keine Spur vom Drachen! Schließlich erreichen wir dann endlich das "Finale" Ein interessantes Ritual wird vorbereitet.
Dann geht alles ganz schnell: Die Helden wollen eingreifen, der Dämon dreht durch und verwüstet alles und aus. :ooh::confused: Das wars? Das Intermezzo mit den Bannstrahlern am Schluss war zwar sicher noch lustig, was ich mitbekommen hab, aber DAS WARS? Irgendwie steht man dann dort wie bestellt und nicht abgeholt. Das Abenteuer war zwar simpel gestrickt, machte jedoch aufgrund der Atmosphäre verdammt viel Spaß. Doch was ist nun mit dem Dolch? Der Schuppe oder dem Drachen selbst? Dem Ritual was Dafirel vorhatte? Irgendwie ernüchternd, keiner der Fragen wird im Abenteuer wirklich beantwortet, nur ein durchgeknallter allmächtiger Dämon will seine Statue wieder haben. Na gut...
Mein [B]Fazit:[/B] Ein durchaus sehr spannendes und spaßiges Abenteuer, welches von der Atmosphäre und Kämpfen lebt. Zu schneller unbefriedigender Schluss.
Noch 1, 2 Worte zum Tode zweier Helden: Say´Vahs Bestimmung war es im Kampf zu sterben, vermutlich gegen einen Dämon. Schlimm wäre ein Tod für ihn gewesen in Gefangenschaft oder durch Gift. Somit hat er zumindest einen göttergefälligen Abgang gehabt. Das Abenteuer hat gezeigt, der Tod kommt heimlich still und leise und kann auch ganz unspektakulär sein. Und das muss ich noch anmerken: Die Charaktere haben schon viel geleistet, verhinderten Borbarads verfrühte Beschwörung, waren einen Jahrhunderte alten Rätsel der Allianz auf der Spur, schlossen Frieden zwischen (Fisch) Völkern in der Südsee usw... und es hat einen sehr bitteren Beigeschmack wenn man einfach mit 2 Worten ausgelöscht wird. Es ist gar nicht die Todesart so wichtig, zumindest bitte ich die Meister wenn nächstesmal jemand von Golgari geholt wird, zumindest den Tod schöner zu gestalten. Vielleicht die Musik zu ändern, den Güldenländischen Elfen etwas sagen zu lassen oder zumindest das Gefühl zu geben, dass der Tod etwas bewirkt hat (es ist sehr bitte zu wissen, dass wenn man nichts getan hätte, wäre der Held noch am "Leben" ;)). Ragnars Abgang war durchaus Spektakulär, aber so schnell musste eben eine weitere Kultfigur der Südrunde zu den Toten gehen. Sehr schön war zumindest die Trauer der Helden am Ende des Abenteuers... Tja... soweit so gut...:rolleyes:;)