Vollständige Version anzeigen: Die letzten Tage von Ysila - Das MEISTER FORUM - Das Namenlose Forum



seifer
01.06.2004, 21:02
Der übergang war passend und ziemlich fliesend, und es war toll dass man auch (kommt nicht so oft vor) andere Heldengruppen wie die "Verdammten" oder die "Dämonenjäger" trafen. irgendwie ironisch, es kommen so wenige Dämonenjäger von Say´Vahs Orden vor, doch dann tritt auf einmel in diesem Abenteuer ein Thorwaler (ausgerechnet;) mit einem seltsam funkelndem Schwert auf... ;)
Wie auch immer, Rufus hatte eine große Aufgabe zu erfüllen und alle gaben sich auch Mühe dabei ihm zu helfen. Wirkliches Highlight war das "Casting" wo ich mir wirklich wie bei "Deutschland sucht den Superstar" vorkam! Ich mein, bitte, da stehen die Leute vor einem Ritter, einem Golgariten und noch dazu einem ELFEN und müssen die komischsten Fragen beantworten! So lernte man die Leute wirklich kennen! Man hatte auch das erste mal die Fähigkeit seinen Leuten was beizubringen. (Ironie dass ich mich dabei selbst ausnockte... nur wichtig, was mir erst nacher eingefallen ist, der 4. Gezeichnete macht beim Raufen aufgrund der Hand REALSCHADEN, aber umgebracht hätte ich ohnehin niemanden;) ) In Ysila selbst war die Schlägerei wirklich klasse! Und die Verzweiflugn als die kaiserlichen Truppen in den Norden zogen! Der Ausritt, ok, da wusste schon jeder was kommen wird, doch die Hexer waren klasse. Als dann die Gegner kamen, war die Rede sehr ergreifend, vor allem als sie sahen dass Haphax (?) bei den Gegnern stand! Doch da liegt nun schon das Problem: DER NAME DES ABENTEUERS, wie kann man es so nennen? Ich meine bei Kurkum wusste ich gar nichts (ob die Feste bestehen bleibt, oder ob sie fällt) hier sagte es mir bereits der Name! Die Stadt wurde den Erdboden gleichgemacht und man wartete vor allem auf den Untergang. Schade dass man das Gefühl hatte "Egal was ich auch mache, die Stadt wird fallen"...
Naja, gut, besonders Gut waren diesmal die "Gesichter" des Todes, man sieht soviele davon immer wieder fallen sie und man denkt sich "aha.. ok... einer weniger" nur diesmal kannte man seine Leute und es tat wirklich weh als sie starben! Wirklich furchtbar, vor allem wie sie starben. Und die Treue meines Gefährten, der auch wenn ich ein Elf war und keine Ahnung von Kommandos hatte, der mit immer zur Seite stand und mit dem ich kämpfte bis zum letzten Blut...
Galian
02.06.2004, 09:52
Ja was habe ich mir erwartet, eigenlich sowas wie Kurkum nur auf Groß. Das die Stadt fallen würde stand ja schon im Titel und wenn auch nicht die Meisten wußten zum die Zukunft der Stadt die einst Ysilla hieß.
So nun zu dem was ablief. Die Idee ein eigenes Banner zu gestallten und zu Führen ist recht nett und für die Spieler auch interessant. Problem ist dann, dass dann einige Führen und andere geführt werden. Lief aber bei uns recht glatt, nur unsere beiden Geweiten fühlten sich ab und zu etwas übergangen:D! Jeden einen Trupp zu geben hätte den Meister wohl überfordert, war auch so schon recht stressig vor allem mit NSC die jeder mit persönlichkeit zumindest angefüllt worden war.
Was das Plus dieses Abneteuers scheint ist aber eigenlich sein größtes Minus. Es ist einfach nicht für sehr viele Heldntypen geeignet, abgesehen davon, dass Helden oft ziemliche Individualisten sind. (Beisspiel von meinen 5 Helden die ich derzeit spiele, sind 2 vollig ungeeignet, zwei eher ungeeignet und nur einer wirklich geschaffen dieses Abenteuer so zu spielen). Eigenlich gehöhren für dieses Abneteuer zumindest bis zur Schlacht zwei Meister her, da man dann die einzelnen Truppenteile besser ausspielen kann und das Gefühl für seine Leute besser rüber kommt.
Zum Glück war ich bei der Entscheidung für die Auftrennung des Heeres nicht dabei, hätte Eyla und Brin wohl keinen respeckt mehr entgegen bringen können!
Dann die Schlacht, für die Borbrunde zum erstenmal (wohl auch für die meisten Helden!). Die vielen Überläufer machen nich gerade Mut, aber die Stimmung in der Stadt kommt nach dem Beginn der Belagerung nicht so gut rüber wie in Kurkum. Der Angriff war recht nett, aber schien in meinen Augen nicht mehr Schaden verursacht zu haben (relativ gesehen), als die Nordrunde mit dem unsichbaren Drachen. Dann gings los. Das der Gegener einiges zu bieten hat war klar von Hummerwesen und Dämonenarche zu altbekannten Freuden wie Gobblins Zomis und Heschtots. Nur unsere Seite enteteuschte, wo war der Superzauber der die Demonenarche zerlgete oder das Praiswunder welchses die Hummer austrocken läßt?
Das es kam wie es kommen mußte war klar wir sahen um uns Freund und Feind sterben und setzten uns Suzesive aber ohne größeren Stress immer weiter ab.
Ich bereue es im Nachhinein nicht in die Akademie geflüchtet zu sein, da hätte ich sicher noch was erlebt auch wenn ich es vielleicht nicht überlebt hätte.
Aber am Ende waren wir alle schon zu Müde und der Meister zu Ausgelaugt, als dass es wohl möglich war den Endkampf voller aus zu spielen. Im Tunnel war noch etwas los und dann war aus.
Was mich vielleicht ein wenig getöhrt hat im Gesamtbild war, dass wir als Nupplergruppe in Kurkum mehr am Geschene beteiligt waren und einen höheren Stand hatten als die Gezeichneten in Ysilla!
Naja was soll ich sagen, nett aber nicht außergewöhnlich. Das mit den Truppen gab dem ganzen etwas Pepp aber hätte wirklich zwei Meister her gehöhrt. Von den Borberadabenteuern eher eines der schlechteren, besser als Pforte des Grauens, aber schlechter als Grenzenlose Macht und weit weg von Kurkum.
yaruk
02.06.2004, 17:33
naja.. gut... von wegen mehr mitsprache bei der belagerung von kurkum..in kurkum gabs 120 verteidiger und halt nur amazonen..da waren die helden schon was besonderes... aber hier in ysilia waren soviele soldaten und helden beteiligt... da kannst aber auch nicht überall sein, wenn die schlacht beginnt.. und dass ich euch die ganze zeit erzähle was auf den anderen seiten passiert... tja, wieso soll ich euch was erzählen was ihr nicht sehts... und es scheint als hätten die anderen truppen ihre mauern besser verteidigt als ihr.. immerhin sind sie bei uch durchgebrochen... und war eh nur eine klizekleine dämonenarche ;)
ah und galian... deine charaktere haben sowieso alle ein kleines autoritätsproblem...;);)#
und zum abebteuer... ja, ich geb zu.. ich war am ende einfach zu müde um alles noch im detail durchzuspielen... find ich im nachhinein schade :(
[size=small]

[Editiert durch yaruk ein Mittwoch, Juni 2, 2004 @ ][/size]
Galian
02.06.2004, 19:22
Naja in Kurkum waren wir eine dahergelaufen Heldengruppe ohne reputation. In Ysilla waren die Gezeichneten, die Borbrad gerade in der Vergangenheit besiegt hatten , auf Maraskan waren in Weiden, in Aranien und dazu noch die Zeichen...
Was meine Helden angeht, ein Geode ist nichts fürs Militär, auch Taljen hätte Probleme sich ein zu ordnen, aber ein Boronsprister oder Golgarid als Vorgestzter und er wäre Gesprungen. Naja Lina hat auch ihre Probleme mit Autoritäten. Dafür wären mein DSA4 Held Buran oder mein Medicus wohl recht gut will sagen fast Ideal für das Abenteuer gewesen. Naja und bei Galian ist eben so, dass er einen Krieg zu viel mitgemacht hat und sein letzter Weibel war ein echtes Arschloch (frag die Südrunde die Plagt sich jetzt mit dem Herum, ein Magier und extremer Sardist), da vergeht einem schon das Stramm stehen und befehle befolgen. Mir hat es aber gefallen bei den Kaiserlichen zu sein und Späher zu spielen.
Und was jammerst Du wegen der Demonenarche, kenne eine Heldengruppe die nicht mal mit zwei verhungerten Elfen oder einen Zombiejungen und seinen Freunden fertig wird. Die haben in Ysilla ganz einfach auf die Südmauer vergessen!
Janela
05.06.2004, 14:09
Gut, dann schreib ich auch was zu dem Abenteuer. Wie eh schon alle gesagt haben, der Titel war wirklich schlecht. Somit war natürlich auch sofort für alle klar, als Prinz Brin und Ayla von Schattengrund sich verabschiedet haben, dass das keine so gute Idee war und dass wenn sie geblieben wären das Abenteuer nicht die letzten Tage von Ysilia geheissen hätte.
Dass wir selbst Kommandant und Weibeln spielen konnten war wirklich einmal was anderes, es war auch gut dass wir den Großteil der Leute in dem Banner kennengelernt haben.

Nach der langen Wartezeit dann doch endlich die Sichtung des Feindes. Dass bei unserem Erkundungsritt was passieren würde war leider wirklich zu erwarten, andererseits kam bei diesem Kampf erstmals eine gewisse Machtlosigkeit zu Tage, ohne den Magier hätten wir keine Chance gehabt. Offen bleibt wo sich der Feind die ganze Zeit versteckt hat und wie er dann plötzlich so nah kommen konnte, obwohl doch laufend Späher ausgeschickt wurden.
Dann die Aktion mit der Zerstörung der feindlichen Geschütze: Hier kam wirklich Spannung auf, ich war mir nicht sicher ob Yahamary zurückkommen würde. Mann soll ja nicht spekulieren was wäre gewesen wenn aber ich glaube irgendwie trotzdem dass im Abenteuer eigentlich vorgesehen ist dass die Leute die bei dieser Aktion mitmachen alle sterben.
Dann die Verräter und Überläufer in den Reihen des Feindes - das hat nicht gerade die Zuversicht gehoben, dass die besten der eigenen jetzt zu den feindlichen Truppen gehören- war aber eine gute Szene.

Schließlich der Angriff: Sie sind auf unserer Seite durchgebrochen, vor allem mit Hilfe der Dämonenarche. Strategisch war unsere Verteidigung wieder einmal schlecht: Viele unserer mächtigsten Magier und besten Kämpfer stürzen sich auf die Dämonenarche und versuchen sie zu besiegen, obwohl die Arche selbst überhaupt nicht angreift sondern nur die Hummermenschen herantransportiert. Wär echt gscheiter gewesen wenn sich alle auf die Humeria gestürzt hätten, die Arche hätten wir dann auch noch zerstören können. Die Humeria haben sich dann durch die Reihen gemetzelt und waren obwohl sonst wahrscheinlich nicht so stark durch ihren Rüstungsschutz schwer zu besiegen.
Dann der Rückzug hinter die Barrikaden. Von unserem Banner war zu diesem Zeitpunkt nur mehr ca. die Hälfte da. Im Hinterkopf hatte man aber immer noch die unzähligen Banner die an den anderen Toren stationiert waren, die uns noch zur Hilfe kommen würden bzw. auch schon zur Hilfe gekommen sind. Es wird weiter gekämpft, durch die Barrikaden können wir uns ganz gut wehren, selten wird jemand mit mehr als einem Gegner konfrontiert - alles nicht so schlimm. Nur die Grausamkeit des Feindes und des Krieges an sich war es die einen erschreckte. Wenn man sieht wie die eigenen Leute sterben und nichts dagegen machen kann.
Der Feind bricht durch, Rückzug zur Burg. Plötzlich sind nur mehr 200 Leute oder so übrig - wo ist der Rest, wir haben doch gar nicht so schlecht gekämpft, jeder hatte geweihte Waffen, d.h. auch die Dämonen waren zu besiegen. Kann das wirklich alles sein war übrig ist? Naja, was mit den Magiern dann passiert ist war echt Pech, hätten wir die nicht verloren hätte es wohl anders ausgesehen.
Dann die Flucht durch den Geheimtunnel und die Erkenntnis wie viele Menschen wir vor uns in den Tod geschickt haben. Als kleines Nebenereignis noch der Freipfeil von dem die Frau des Herzogs getroffen worden ist, aber keine Zeit sich darüber auch noch Gedanken zu machen. Dann die andere Seite des Tunnels - was, wirlich nur noch 30 Leute übrig? Der Nivese hat dann verhindert dass den restlichen noch was geschieht. Ganz gut die Erkenntnis dass ein Nivese manchmal vielleicht mehr bewirkten kann als ein paar Krieger oder Magier.

An sich ein ganz gutes Abenteuer, ich glaube wenn wir mehr Zeit gehabt hätten (ja Rufus, du bist schuld) wärs auch noch besser geworden. So ist einfach alles zu schnell gegangen. Ich hatte eigentlich immer den Eindruck dass es gar nicht so schlecht steht, alle haben gut gekämft, die Söldner waren Profis und sind auch vor Dämonen nicht davongerannt, trotzdem sind sie alle gefallen. Das Schicksal des Herzogs berührt wirklich - er hat alles verloren.
Insgesamt aber meiner Meinung nach doch ein ganz gutes Abenteuer, und endlich auch eine Schlacht für die Borbaradrunde. An Kurkum kommt es sicher nicht annähernd heran, aber das ist ja auch nicht leicht. Spätestens jetzt ist der schon etwas abgehobenen Borbaradrunde wohl klar geworden dass es wohl noch weit schwerer als erwartet wird, Borbarad zu besiegen.
[size=small]

[Editiert durch Janela ein Samstag, Juni 5, 2004 @ ][/size]
- Modified by Octane Software Development | More vB Archives