Vollständige Version anzeigen: Das Zerbrochene Rad 1 (oder: The bornisch Restaurant Guide) - Das MEISTER FORUM - Das Namenlose Forum



seifer
25.10.2004, 11:30
Na gut.
Der Anfang des Abenteuer hat eigentlich gezeigt was für eine Psychotruppe wir sind. Irgendwo wird gekämpft, wir kämpfen einfach mit und weigern uns nacher irgendwelche Leute zu heilen. Also hätten wir nicht eingegriffen, wär auch nicht viel anders gewesen;)! Aber gut, es wurde ja doch was getan:upsidown:!
Das erste Schloss und der Auftrag waren ja abzusehen. Die Reise durch das Bornland war auch sehr schön, vor allem da ich mir dieses Winterwonderland sehr gut vorstellen konnte! Der Abstecher nach Festum ist auch erwähneswert, alleine schon der Besuch beim Roten Salamander (wie oft kommt man schon in den Media Markt der Magie ?!).
Die Jagd nach der Ilmenstein durch das Land war etwas langatmig. Da hätte man ruhig mehr überspringen können. Sicher sind viele Leute dort wichtig, und wir haben ja auch übersprungen, aber es war irgendwie demotivierend, dass sie uns ohnehin immer 2 Tage vorraus war. Hier lernten wir ohnehin fast alle Spezialitäten des Bornlandes auswendig...
Es ist für den Spielfluss sehr wichtig dass die Charaktere vor allem auch Atmosphärische Teile erleben (Konversation untereinander, Pläne, Aktionen wie die Geschenke usw). Und davon hatten wir auch reichlich, das hat mir sehr gut gefallen, jeder ist auf seine Kosten gekommen! (Mechanikus Nerix, Wildniss Fingi, Kartenspieler Lina und Dorsten, Zauberer Kuchi, jeder konnte seine Charaktertypischen Sachen ausleben!).
Ab Ochs und Eiche wird es wieder sehr spannend. Die Suche nach den Spuren mitten in den Bornländischen Wäldern war sehr gut, natürlich auch die Befreiungsaktion der Ilmenstein, war von der taktik her wirklich gut. Außerdem macht es wirklich Spaß, wenn man nicht immer hört "so auf dich kommt jetzt einer zu" nur damit man was zu kämpfen hat sondern auch die Möglichkeit hat seine Fähigkeiten einzusetzen (Wie Chuchulainn dahinten zauberte usw...). Hier macht es auch Sinn jeden Gegner einzeln zu würfeln, auch wenn das auch ziemlich viel Zeit beanspruchte.
Dass wir nun wieder nach Ilmenstein reisen müssten war fast wie ein Schlag ins Gesicht, doch zum Glück haben wir nicht jeden Schritt ausgespielt. Ilmenstein war wirklich schön, Nerix widmete sich seiner Kutsche, Kuchi der Ilmenstein und der zukünftigen Rahjageweiten usw... Na, es war wirklich lustig. (Die Feier war gut, und sicher ist das mit der Peische ein krankes Spiel, aber in anderen Ländern gibt es noch viel grausamere Spiele;)) Als wir abreisten war leider schon abzusehen was passieren wird. Fast jeder wusste, dass das Heer geschlagen wird.
Von der Geschichte hat mit der "Knacks" der Ilmenstein vor Ochs und Eiche sehr gut gefallen, wie sie das Haus plündern lies. Mit dem Hinterhalt hab ich wirklich nicht gerechnet. Auch nicht mit dem Verrat (ich meine, dass irgendwas sein wird war mir klar, jedoch nicht die Sache im Wald).
Die Schlacht selbst war wirklich gut, vor allem dass der Panzer von Nerix insofern Sinn ergab, dass sich hinter ihm die Leute scharren konnten damit wir eine Bresche in das Heer schlagen können um zu fliehen. Natürlich war die Schlacht ein Desaster. Man muss sich mal die Situation vorstellen, wie die Bauern Schneebälle werfen... (auch wenn es einen Sinn hatte!).
Wir hätten da auch ruhig die Figuren nehmen können (für uns) auch wenn das Größenverhältniss nicht passt! Aja, wo sind eigentlich meine Figuren, wer hat die eingepackt?!
Also alles in allem war der Kampf auch am Ende wirklich gut, nur halt das Problem "wir verlieren sowieso". Ich bin froh, die Sachen nicht gelesen zu haben, so war alles spannend, am Ende war halt eher die Frage "wie" wir verlieren werden...
Ein großer Bonus gilt den Dachsen, wirklich eine der besten "Einlagen" die wir je in einem Abenteuer hatten, was der Atmosphäre unglaublich viel gedient hat. (auch wenn jetzt alle Dachse hassen;)!)
Galian
25.10.2004, 11:57
Naja ich habe die Geschichte schon gekannt, kann aber dadurch sagen, das Brigitte das Abenteuer gut hingebogen hat.
Zum Ablauf: Da habe ich Fingis Ausführungen kaum was hinzu zu fügen. Wir haben das Bornland aus der Perspecktive der Reichen und Mächtigen kennengelernt und mal sehen ob wir vom hohen Ross wieder runter kommen wenn wir wieder normale Helden sind.
Wo ich Fingi nicht zustimmen kann ist das ich mir ab und zu Gewünscht hätte, das einige NSC etwas mehr herausgekommen wären. Sicher bei der Fülle war e so schon ein Problem, aber den Wahnfried von Ask oder den Verräter den Grafen von Norburg hätte etwas mehr Platz geboten werden können. Auch die armen Milizsoldaten sind etwas untergegangen, naja immerhin sind wir ja leichte Kavalarie und da interesiert uns sowas wohl nicht mehr. Aber das Abenteuer war so schon etwas Übervoll mit Orten und Personen.
Zur Schlacht bei Ochs und Eich, wie ichs gelesn habe habe ich es mir ganz anders Vorgestellt. Wir sind relativ gut Ausgestiegen wie gesagt Infantaristen haben es schwerer! Ansonsten hat die Schlacht gepasst auch wenn Brigitte schon etwas Übermüdet war.
Naja und das es im Kapf Borbrads Höllenhunde gegen die Lichtkämpfer Rohals nun 4:1 steht werden wir schon verkraften. Nur Aventurien ist das Ideale beispiel dafür, dass wenn Protektion und Erbe vor Leistung und Inteligenz geht alles zusammenbricht!

Im Großen und Ganzen ein Abneteuer welches uns Vorallem mit dem BOrnland aus der Luxusperspektive vertraut machte, viele NSC, die Teilweise noch mehr Psychos sind als wir! Auf meiner Skala knapp hinter WdW!

Zum Experiment mit den Figuren: Prinzipell keine schlechte Idee aber:
1.)Die Figuren haben zumindest bei mir einen negativen Einfluß auf die Vorstellungskraft!
2.) Die Helden sehen Dinge die sie nicht sehen dürften. Wer von uns hat in der Nacht schon so eine Persprektive, dass er alles Überblickt und sicher ist das niemand ihn Umläuft oder so!
Vorschlag, das Brett sollte nur der Meister alleine haben, er muß den Überblick habe und er muß sagen was geschieht. Sicher etwas komisch aber besser!
Connar
25.10.2004, 14:37
Habe auch den bereits oben stehenden Kritiken wenig hinzuzufügen. Das Meiste ist gesagt, es war ein super Abenteuer. Dass es durch die weiten Reisewege hin und wieder etwas langatmig wurde, ist halt geographisch bedingt, aber da haben wir eh brav einiges übersprungen. Schade, dass wir nicht irgendwann noch auf die Tochter von der Warzensau getroffen sind, der Nerix wäre sicher gerne mit Ihr und ihrem intelligenten Ehegatten auf ein Plauscherl ums Eck gegangen... Ich weiß nicht wie wir es geschafft haben, aber ich hab auf die Uhr geschaut: bei der kleineren Schlacht (wo wir die ilmensteiner Kuh befreit haben) haben wir eine geschlagene Stunde mit den Vorbereitungen dazu verplempert - ist das noch realistisch (man stelle sich vor: die Helden treffen auf eine bestimmte Situation, der ein Kampf folgen wird und was machen wir: wir reden EINE STUNDE lang darüber, wie wir das wohl am Besten angehen und wer wo steht und was machen wird, usw...) - da muß glaub ich der Meister dann ein bißl regulierend eingreifen, weil sonst ist Sonnenuntergang, oder das Opfer fertig massakriert, oder sonst was passiert.
Jetzt werden wir einmal sehen, wie lange sich unsere Pferde halten. Wie ich unsere Meister kenne, werden sie überleben, solange wir sie zurückzugeben beabsichtigen, sobald sich dass ändert, werden sie alle überraschend aus zumindest unserem Leben gerissen werden (samt dem Panzerwagen, verständlicherweise)... lol.
@ Gernot: Wer bzw. was sind die Lichtkämpfer Rohals?
@ Fingi: ich mag Dachse, die kleinen Zwischengeschichten waren doch nett ?!
Zum Experiment mit den Figuren: Mir hat das sehr gut gefallen. Zu dem von Gernot angesprochenen Problem (Punkt 2): wenn man, ohne es zu bemerken umlaufen wird, dann stellt der Meister einfach überrschend eine Figur hinter Deiner Figur auf und fertig. Dass nur der Meister das Spielfeld mit den Figuren sehen soll finde ich nicht so gut, aber wir könnten es ja einmal probieren.
seifer
25.10.2004, 16:48
@Dorsten Ich mag sie auch, war auch als Witz gedacht ;)!
Ich möchte hier nur nochmal anmerken: Es ist zwar nett, dass uns die Ilmensteinerin aufgrund unserer Erfahrung in den Beraterstab gerufen hat vor der Schlacht, jedoch muss ich anmerken, wir sind ALLE keine Kriegsstategen. Die meisten haben ebenfalls eine Ausbildung hinter sich und es ist einfach Unsinnig zu glauben das die Helden alles besser können würden ...:rolleyes::upsidown:
Galian
25.10.2004, 18:09
Naja gewisse Sachen in Punkto Strategie ist Hausvertsnad. Nebenbei haben wir schon 3 Schlachten geschlagen!
(z.b. einer der Komandatnen der Schotten bei der Schlacht von Calodden hate als Reverenz, das er als kleiner Junge einmal eine Schlacht gesehen hatte! Müßig zu erwähnen das die Schotten die Schlacht verlohren haben!)
Janela
25.10.2004, 18:15
Außerdem ist es bekannt, daß Borbarad mit Mitteln kämpft, die selbst erfahrene Heerführer schlecht aussehen lassen. Da ist es schon ein Riesenvorteil, wenn man jemand in seinen Reihen hat, der schon einmal gegen Borbarads Heer gekämpft hat.
Connar
25.10.2004, 21:47
Fingi, das hat eh schon der Galian geschrieben: in Aventurien wird die Postenbesetzung nicht gerade durch Leistung und Intelligenz bestimmt - wir haben die Leute eben durch unsere bewegte Vergangenheit beeindruckt (auch wenn das in unserem Alter komisch klingt, aber: von denen hat noch keiner gg. Borbi gekämpft).
Galian
29.10.2004, 11:04
Ja erfahrung hat unsere Gruppe:
Immerhin haben wir jemanden in unserer Reihen der ohne groben Seelenschaden mit einem Erzdämonpaktiert hat einer hat schon eine Zeitreise unternommen und welcher Aventurier hat schon mit ein Götter Auge in Auge zu tun gahabt!
Ganz zu schweigen, dass wir Lebend und ohne gröbere Schäden 4Schlachten gegen die Borbis überlebt haben.
Nebenbei besitzen wir schon unser eigenes Bündissystem im Bornland, Sind Helden in Tobrien, und gute Verbindingen zur KGIA. Auch haben einen eigenen Drachen (und jetzt sogar Panzer, eigenlich sind wir schon ein eigenes Herr mit Luftwaffe (leichter Jäger und leichter Bomber), Kavalarie und Sturmpanzer!). Einzig dass uns der Süden Aventuriens bis auf das Lieblich Feld+ Zyklopeninsel(selbst hier kenne es nur Cuchi und Fingi!) völlig fremd ist mag ein Manko sein.
Ansonsten könnte selbt eine Gezeichneten Runde stolz auf sich sein, was wir alles in der Nordrunde schon gemeistert haben!
seifer
29.10.2004, 11:59
Dass sie VIEL geleistet habenbezweifelt ja niemand. Besonders Heldenhaft verhalten sie sich jedoch immer noch nicht ;) Was jo auch ok is...
Galian
29.10.2004, 14:00
Das mit dem Heldenhaft wird ihnen noch einmal auf dem Kopf fallen. Auch wenn wie wir aus Erfahrung wissen, das zu viel Heldenmut auch ungesund sein kann!
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