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McFly
04.12.2003, 09:29
WIDDER

Der Zodiak, der Tierkreis beginnt mit dem Zeichen des Widder, dem Frühlingszeichen. Menschen, die in der Zeit vom 21. März bis 20. April geboren sind, werden als Widdermenschen bezeichnet, weil die Sonne zum Zeitpunkt ihrer Geburt sich in diesem Zeichen befand.

Siegfried und Amazone

ER ist meist hochgewachsen und sehnig, mit betonten Bewegungen und einem festen entschlossenen Gang. Seine Gesichtszüge sind scharf ausgeprägt, die Stirn nach oben zurückweichend, der Hals lang, die Nase markant, die Kinnpartie stark entwickelt; das Haar wellig, das Auge scharf und nicht selten von einer gewissen Suggestivkraft, die Stimme herrisch und befehlsgewohnt. Er ist rein vom Äußeren her dazu geschaffen, Hindernisse im Flug zu nehmen, zu erobern und zu herrschen.

SIE ist, wenn es sich um eine echte Widderfrau handelt, häufig so etwas wie ein Dragonertyp, mit gelegentlich schon beinahe männlichen Zügen und einer burschikosen Art. Meint es Frau Venus gut mit ihr, strahlt sie eine gewisse eigenwillige Anmut aus, die ihrem Wesen einen besonderen Reiz verleiht.

Verschwender des Lebens

Lebensfreude, Optimismus und Kraft sind seine hauptsächlichsten Kennzeichen. Sein Tatendrang wird nicht selten zum Selbstzweck, dem er sich unbeschwert von allen Problemen und sachlichen Erwägungen hingibt, um dabei doch stets an der Oberfläche des Lebens zu bleiben. Die Ideen, die ihm zufliegen, behandelt er wie ein Spielzeug und drängt so von einer Handlung zur nächsten. Er weiss nichts von der inneren Qual des Schaffenden, von dem Ringen des Geistes mit der Materie. Probleme sind für ihn nur da um schnell gelöst zu werden; kann er das nicht, übergeht er sie einfach.

Aus der Überfülle seiner Kraft heraus wird er leicht zum Verschwender auch der materiellen Güter des Lebens. Er will sich mit der Schwere des Besitzes nicht belasten und auch nicht mit der Kompliziertheit feiner menschlicher Regungen. Er ist rastlos und im Innersten unbefriedigt, weil seine hochgespannten Erwartungen ihm jedes Ziel als ungenügend erscheinen lassen, sobald es erreicht ist.

Der «gute» Widder ist förmlich die Verkörperung des strahlenden Lebens, getragen von einem unbändigen Optimismus, einer intensiven Lebensfreude und einer ungewöhnlich stark entwickelten Suggestivkraft. Sein besonderes Kennzeichen ist die absolute Gradlinigkeit und Aufrichtigkeit, die ihn zum Gegner aller Falschheit macht. Handelt es sich um einen negativen Typus hingegen, nimmt seine Lebensfreude die Form der Ausschweifung an, seine Rastlosigkeit gewinnt neurotische Züge, sein Führungsanspruch wird zur reinen Anmaßung. Was immer er anfaßt, übereilt er, es fehlt ihm jeder Sinn für das rechte Maß, sein Hauptargument ist der Streit. Sinnloses Zerstören und brutale Vergewaltigung wird zum Selbstzweck.

Draufgänger der Liebe

Die innere Rastlosigkeit des Widder macht sich - wie könnte es anders sein, auch in der Liebe bemerkbar. Er gelangt früh zur Erkenntnis der Liebe und seine Jugendabenteuer hängen ihm oft ein ganzes Leben lang nach, auch wenn sie manchmal viel mehr dem Widerstand gegen seine Umgebung als einem echten Gefühl entspringen.

ER ist ein großer Draufgänger, der schnell entflammt ist und in der Eroberung stets den kürzesten Weg geht. Dabei scheut er allerdings keine Anstrengungen. Vom Casanova bis zum rasenden Othello beherrscht er die Klaviatur der Gefühle meisterhaft, ist drängend in seiner Werbung, ungeduldig in seiner Zärtlichkeit und oft von einer nicht zu unterschätzenden Brutalität, weil es ihm an Gefühl für die zarten Schwingungen der Seele fehlt. Er ist allerdings auch leicht enttäuscht, weil das Bild seiner Sehnsucht immer vollkommener ist als die Erfüllung.

Seine unbändige Tatenlust hindert ihn daran, den Begriff der Treue zu ernst zu nehmen, obwohl er selbst schrecklich eifersüchtig ist, sogar dann, wenn ihm seine Partnerin keinen Anlass dazu gibt. Natürlich will er in Ehe oder Verhältnis die absolute Führerschaft, wobei es für den unterlegenen Teil am besten ist, wenn er sich mit Humor in die Sache schickt. Sonst könnte es sein, dass die beiden Liebespartner sich eines Tages wie Boxer in der Arena gegenüberstehen. Da Widdermänner sehr leicht gläubig und über alle Massen eitel sind, wird eine kluge Frau seine Führerschaft nach außen hin anerkennen und ihn im geheimen dafür um so sicherer am Gängelband führen. Dort, wo man an seine Großzügigkeit appelliert, kann er nicht umhin, diese unter Beweis zu stellen, bringt man ihm Offenheit und Vertrauen entgegen, wird er diese kaum je enttäuschen. Schwierig wird er vielmehr erst dort, wo sein Trotz herausgefordert wird. Nach dem Rezept «Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil» sollte man Widdermänner lieber nicht behandeln.

Da seine Sinnlichkeit stark entwickelt ist, gerät er nicht selten in erotische Abenteuer und sinnliche Ausschweifungen, die ihm unter Umständen gefährlich werden können, aber auf jeden Fall den Bestand einer ehelichen Gemeinschaft in Frage stellen. Von seiner Partnerin erwartet er auf dem Gebiet der Erotik eine unbedingte Hingabe und ein leidenschaftliches Eingehen auf seine Wünsche, das mit sanfter Anschmiegsamkeit gepaart sein soll.

SIE ist in ihrem Wesen manchmal etwas männlich und schon ganz sicher nicht anschmiegsam und passiv. Sie hat es in Liebe und Ehe darauf angelegt, ihren Partner unter den Pantoffel zu bekommen, ist aber, wie alle Herrenmenschen enttäuscht, wenn ihr dies wirklich gelingt. Sie ist sehr eifersüchtig, was mehr auf ihre starke Selbstachtung und ihren leicht verletzbaren Stolz zurückzuführen ist, als auf enttäuschtes Liebesempfinden. Ist ihre Herrschsucht zu stark ausgeprägt, wird sie zur richtigen Xanthippe, die dem Manne das Leben zur Hölle macht und sich auch sonst als echter Weibsteufel nicht gerade von den besten menschlichen Seiten zeigt. Dafür ist die «gute» Widderfrau eine geradezu unermüdliche Mitarbeiterin und tatkräftige Helferin vor allem des schwächeren Gatten, den sie dauernd beschützend unter ihre Fittiche nimmt, während sie mit einem ebenbürtigen Partner die längste Zeit ihres Lebens um die Vorherrschaft ringt.

Des Widders ideale Partner sind, wenn man den Erfahrungen der Volksastrologie Glauben schenken will, Leute, die im Löwe- und Schützezeichen geboren wurden. Sie bringen für sein Wesen am meisten Verständnis auf und fühlen sich innerlich gleichgestimmt. Auch Wassermann und Zwillingstypen bringen mitunter eine ideale Widderehe zustande, da sie die notwendige Klugheit besitzen, ihn so zu nehmen wie er ist, und ihr innerer Schwung und ihre Beweglichkeit sie ihm besonders nahe bringt. Schwieriger hingegen hat er es mit einem Partner seines eigenen Zeichens oder mit einem Skorpion oder Steinbock, weil diese Typen wenig Anpassungsfähigkeit und viel Eigensinn haben und sich seinem Führungsanspruch kaum jemals unterordnen können.

Widdermenschen im Beruf

Sein Charakteristikum weist zugleich die Richtung seiner Berufsgestaltung. Was er nicht kann, ist sich unterordnen und einfügen. Deshalb wird er in einer «untergeordneten Stellung» gelegentlich auf Schwierigkeiten stoßen, vor allem aber kein gerade idealer Beamter werden. Berufe, in denen er nur gehorchen muss, üben bestimmt keine Anziehungskraft auf ihn aus. Dafür bringt er es in jenen um so weiter, in welchen ihm keine Grenzen gesetzt sind. Am wohlsten fühlt er sich als echter Sohn des Mars natürlich in der militärischen Laufbahn, d. h. wenn er es dabei zu etwas bringen kann. Seine Mannschaft geht dann für ihn durchs Feuer, seine Verwegenheit kennt keine Grenzen. Phantasie und Schwung sind sein Lebenselixier, in den freien Berufen findet er nicht selten seine Berufung und wird darin gelegentlich zum echten Revolutionär.

Sein Schicksal ist die Tat

Veranlagung und Charakter formen des Menschen Schicksal. Daher ist es kein Wunder, dass im Mittelpunkt der Lebensgestaltung des Widdermenschen immer wieder die Tat steht, das Abenteuer, der Wille und der Widerstand gegenüber der Umwelt. Er liebt das Risiko und geht fast immer erfolgreich daraus hervor, er liebt seine Freunde, soweit sie ihm untertan sind, er liebt das Leben, das ihm die Möglichkeit zur Selbstentfaltung gibt. Doch hat er keinerlei Beziehung zu den wirtschaftlichen und finanziellen Problemen seines Lebens - Gewonnenes zerrinnt ihm leicht zwischen den Fingern, gegen seine Feinde versucht er sich nicht zu verteidigen, sondern geht gleich zum Angriff über.

fortsetzung folgt...
McFly
06.12.2003, 09:36
STIER

In der Zeit vom 21. April bis zum 20. Mai bewegt sich die Sonne im Zeichen des Stieres und bringt dem Glauben der Volksastrologie zufolge, den Stiertypus des Menschen hervor.

Erdenschwere und Sinnesschönheit

ER fällt durch seine untersetzte, etwas gedrungene Figur auf. Sein Nacken ist breit, ein richtiger «Stiernacken», der Hals kurz, die Kinnpartie eckig. Die Schultern sind breit, das Gesicht meist voll, rund und von einem gesunden Rot, das an Landluft und Erde erinnert. Die Stirn ist relativ niedrig, die Nase kurz, die großen, meist sanftmütig blickenden Augen von dichten Brauen beschattet. Sein Gang ist langsam und bestimmt, von einer gewissen erdhaften Schwere, seine Bewegungen sind sparsam und zielbewusst.

SIE ist gelegentlich von einer ins Auge fallenden sinnlichen Schönheit. Alles an ihr ist betont weiblich, gut entwickelte Brüste und ein breites Becken kennzeichnen ihre gesunde Sinnlichkeit und Empfängnisbereitschaft. Im späteren Alter allerdings neigt sie nicht selten zu einem beachtlichen Fettansatz, unter dem die Konturen mehr und mehr verschwimmen.

Beharrung in Grenzen

Der wesentlichste Charakterzug des Stiermenschen ist sein Beharrungsvermögen. Er ist nicht aus sich selbst heraus tätig, sondern wird es erst über einen Widerstand hinweg. Er braucht ein «rotes Tuch», einen Sinnesstachel, bevor er seine Aktivität verwirklicht. Sein inneres Gesetz ist nicht die Handlung, sondern das Warten. Dieser Zustand des Verharrens ist allerdings auch seiner Aktivität eigen, wenn sie einmal angestachelt ist. Er wird dann nicht ruhen und rasten, bis er an sein Ziel kommt, sogar dann noch, wenn er längst eingesehen hat, dass er es nicht erreichen kann.

Seine Haltung ist dabei sowohl ehrlich als auch töricht, ehrlich, weil er bis zur letzten Konsequenz zu seinen Taten steht, töricht, weil er damit gelegentlich wider seine Vernunft und bessere Einsicht handelt. Dabei verfügt er allerdings über einen beträchtlichen Kräftespeicher, er ist meistens der Mann, der den längeren Atem hat. Er weiß auch um seine Kraft und ist von einem großen inneren Selbstvertrauen, aber auch von einem Vertrauen zur Umwelt. Stiermenschen wollen nur das Gute sehen, sie sind geduldig, ruhig und verlieren nicht leicht die Nerven. Unsicher und unruhig wird der Stiermensch nur dort, wo er liebt. Seine oft etwas derbe äußere Haltung verbirgt ein unendlich anschmiegsames Innenleben, das nur allzu leicht verletzt wird. Wir können hier mit Recht von einer rauhen Schale sprechen, die einen weichen Kern verbirgt.

Das zweite wichtige Wesensmerkmal des Stieres ist die Bewahrung des einmal Erworbenen. Auch dies erklärt sich aus seiner Grundhaltung des Beharrens. Hilflos wird der Stier dort, wo sich sein Äußeres oder inneres Weltbild schlagartig verwandelt. Vor neuen Eindrücken und ungewohnten Situationen steht er unbeholfen, stammelnd, nach Ausdruck ringend. Dort, wo es darum geht, sein vertrautes Weltbild festzuhalten, wird er kein Mittel unversucht lassen, er wird flehen, bitten und beschwören, ja er wird sogar versuchen mit Gewalt das Fliehende zu halten.

Sein Eigentumssinn ist scharf ausgeprägt und aus seiner Beharrlichkeit und seiner Erdverbundenheit zu erklären. Er weiß um den Wert irdischen Besitzes und will ihn sich bewahren. Der Stiermann betrachtet aber auch die Geliebte als seinen Besitz, sein körperliches und geistiges Eigentum. Er ist an sich nicht ideenreich, sein Weltbild hat nichts von der schwellenden Fülle an sich, wie wir dies etwa beim Widder oder Löwen beobachten können. Er ist seinen Sinnen verhaftet und erlebt die Welt durch diese Sinne. Deshalb ist seine Triebnatur so ausgeprägt. Sein Beharrungsvermögen hält ihn auch hier in den Bezirken des Triebes fest, er bleibt an die Scholle gebunden, an den Urtrieb, an das Mann- und Weiberlebnis des Sexus.

Der Stiermensch guter Prägung ist ausdauernd und arbeitsam, ein Mann, der sein Haus und seinen Acker bestellt, ein wohlwollender und gütiger Freund, der haushälterische Familienvater, der mit beiden Füßen am Boden steht und den Besitz zu schätzen weis. Er nimmt das Leben von einer heiter-besinnlichen Seite, während sein negativer Bruder in sinnlichen Geniessertum verflacht, seine Befriedigung in roher Begierde sucht und fast durchwegs heftigen Gemütsschwankungen unterliegt.

Liebe zwischen Genuß und Treue

ER vertritt in seiner erotischen Anlage ein gesundes Geniessertum, das dem Wissen um die Quellen des Lebens entspringt. Er ist kein Schwärmer oder Idealist, der den Gegenstand seiner Liebe von fern anbetet, sondern er sucht in der Liebe das was sie ist, ein Fest der Sinne und der Seele. Liebesbeteuerungen wird man von ihm selten hören, in der Werbung ist er beharrlich und hartnäckig, doch tut er selten den ersten Schritt, sondern überläßt diesen häufig seinem Partner. Als Gatte ist er von großer Treue und Anhänglichkeit und liebt das Glück seiner vier Wände. Gelegentlich freilich versinkt er in ein allzu intensives Geniessertum und vergisst darüber mehr und mehr seine geistigen Interessen. Seine Erotik ist stark, natürlich und unkompliziert, er versucht seine Partnerin bis zur letzten Neige auszuschöpfen. Im täglichen Zusammenleben ist er meistens liebenswürdig und verträglich, ist aber seine Eifersucht einmal entfacht, kann sie sehr leicht zu einem Feuer werden, das die Harmonie und Eintracht des Familienlebens ein für allemal zerstört. Ist er einmal aus seiner Ruhe gebracht, kann er furchtbar toben, wie er sich überhaupt manchmal als recht jähzornig erweist. Schlechtbestrahlte Stiermänner neigen zur nackten Gier und völligen Unterwerfung unter die Forderungen des Geschlechts. Sie kennen den organischen Zusammenhang zwischen Zärtlichkeit und Liebe nicht und wollen im Liebesakt nur selbst auf ihre Rechnung kommen, ohne auf das Erleben ihrer Partnerin Rücksicht zu nehmen.

SIE trägt die gesunde Mütterlichkeit und Sinnlichkeit der Erde in sich. Sie bringt das Wissen um die Liebe mit, ihre Hingabe ist selbstverständlich und unkompliziert. Dabei ist sie keineswegs frühreif, im Gegenteil, manche Stierfrauen erwachen verhältnismäßig spät zur Liebe, häufig erst dann, wenn sie einen Partner gefunden haben, der sie innerlich ganz erfüllt. Dann aber werden sie ihrer großen Natürlichkeit und Genussfreudigkeit wegen geradezu ideale Liebhaberinnen sein, die es verstehen, ihren Partner auf diesem Gebiet zu immer neuen Wonnen zu führen. Dazu kommt noch ihre anlagemäßig und tief empfundene Mütterlichkeit, mit der sie es verstehen, sowohl ihn als auch ihre Kinder - meistens haben sie deren mehrere - zu verwöhnen.

Stierleute vertragen sich der astrologischen Erfahrung zufolge am besten mit den ihnen gleichgesinnten Angehörigen der Zeichen Steinbock und Jungfrau, auch ein Fischgeborener wird dank seiner Anpassungsfähigkeit und Anschmiegsamkeit mit dem Stier gut auskommen, sowie eventuell ein Waagemensch, der mit dem Stier die Vorliebe für sinnliche Genüsse und eine künstlerische Lebensgestaltung teilt. Weniger harmonisch allerdings sollen sich Verbindungen mit Skorpionen, Schützen und Wassermännern gestalten, da die Ersteren zu hart und schroff, die übrigen hingegen für das Temperament des Stieres zu unbeständig scheinen.

Heim und Beruf - zwei Lebenspole

Das Berufsleben des Stiermenschen wird von zwei besonderen Merkmalen geprägt: von seiner Liebe zum Landleben und seinem Pflichtbewusstsein. Das eine befähigt ihn zum idealen Landwirt, der sein Feld bestellt und es infolge seines ausgeprägten Sinnes für materielle Werte auch meist zu etwas bringt. Das andere hingegen macht ihn für jeden verantwortungsvollen Beruf geeignet, vor allem für solche, die mit finanziellen und materiellen Dingen zu tun haben.

Er ist ausdauernd und zäh, doch beileibe nicht wendig. Umstellungen und Veränderungen bedeuten ihm eine Qual, auch wird er in allem seine eigene Methode haben und dieser auf Gedeih und Verderben treu bleiben. Als Untergebener ist er pünktlich und korrekt, als Vorgesetzter ruhig und gerecht, freilich aber auch ziemlich unbelehrbar, wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat.

Ihr ausgeprägtes Gefühl für künstlerische Werte befähigt Stiere nicht selten zu außerordentlichen künstlerischen Leistungen, die sie sich und der Materie mit großer Ausdauer abringen. Es finden sich bedeutende Bildhauer und Komponisten unter ihnen.

Stierfrauen erkennen ihren Beruf vor allem im Bereiche ihres Heimes. Sie sind klug, haushälterisch und haben eine ausgesprochene Begabung für alle hausfraulichen Belange. Sie verstehen es, ihr Heim liebevoll zu gestalten und gehen in der Sorge um Kinder und Gatten förmlich auf. Ist ihnen dabei der künstlerische Schwung ihrer Herrin Venus verlorengegangen, werden sie allerdings leicht zu Hausweibchen und Spießerinnen, deren Interesse nicht über ihre vier Wände hinausreicht und denen blank geputzte Fenster und ein neues Kochrezept den Himmel auf Erden bedeuten.

Besitz - sein Lebenselixier

Das, worauf es dem Stier in seinem Dasein am meisten ankommt, ist die Erhaltung, Verwertung und der Genuss realer irdischer Güter.

Konservativ in seiner Veranlagung versucht er zu halten, was er einmal durch zähe Arbeit erworben hat. Er steht mit beiden Füßen auf dem Boden der Wirklichkeit und der Boden ist es vor allem, der ihm zum Schicksal wird. Große Erschütterungen werden in ihm nur durch die Bedrohung seiner sozialen Sicherheit und durch plötzliche einschneidende Veränderungen hervorgerufen. Die erotische Betonung seines Wesens bedingt in Verbindung mit seiner Häuslichkeit eine besondere Begabung für das Ehe- und Familienleben, das aber durch seine oft heftigen Zornausbrüche häufig gestört wird. Wenn er den Genüssen des Lebens und der Tafel nicht zu sehr ergeben ist, wird er wegen seiner robusten Natur häufig ein hohes Alter erlangen.

fortsetzung folgt...
McFly
17.12.2003, 09:38
ZWILLINGE

Eine Station, welche die Sonne auf ihrer Wanderung durch das Jahr erreicht, ist das Zeichen der Zwillinge. Die in der Zeit zwischen 21.Mai bis 21. Juni geborenen Menschen werden daher als Zwillingstypus bezeichnet.

Eierkopf und Blaustrumpf

ER ist mittelgroß bis groß, dazu schlank und beweglich, mit schmalem Gesicht und scharfgeschnittenen Zügen. Seine Augen sind meistens sehr ausdrucksvoll, haben aber gelegentlich einen unruhigen, stechenden und manchmal sogar hypnotischen Blick. Das ganze Wesen wirkt bei guten Typen durchgeistigt, am schönsten sind die meist sehr feinen und sensiblen Hände, die die Unruhe des Geistes durch ein lebhaftes Gebärdenspiel unterstreichen. In Amerika wird dieser Typus nicht selten als «Eierkopf » bezeichnet.

SIE ist meist zart und schlank, hat etwas knabenhaft Bewegliches und zeigt demzufolge eine nur geringe Ausprägung der Brust- und Beckenpartie. Sie ist der Typus der «intellektuellen Frau», gelegentlich sogar des richtigen Blaustrumpfs, dessen immer reger Geist sich auch im gesamten Äußeren widerspiegelt.

Leben aus «Reporterperspektive»

Der grundlegendste Wesenszug des Zwillings ist sein überaus lebhafter Geist, seine wichtigste Eigenschaft hingegen ist sein Temperament, seine lebendige Beziehung zur Umwelt, seine rasche Auffassungsgabe. Er will alles kennen lernen, alles erfahren, die Welt erleben, in ihrem Kern erforschen. Wir könnten seine Bemühungen, in das Wesen der Dinge vorzudringen, faustisch nennen, wenn ihm nicht eine gewisse Schwerelosigkeit, Leichtigkeit und Beweglichkeit anhaftete, die den Problemen ihre Bedeutung nimmt.

Der Zwillingsmensch liebt die messerscharfen Definitionen, aber er ist ohne besondere innere Anteilnahme an den Vorgängen des Lebens, gewissermaßen sein eigener Zuschauer. Sein zentrales Streben ist, das einmal Erkannte seiner Umwelt mitzuteilen, sein Weltbild bei seinen Mitmenschen kundzutun. Er braucht den lebendigen Austausch der Gedanken, sein Intellekt ist nicht selbstleuchtend, sondern bedarf des entzündenden Funkens von außen, er ist der Typ der Geselligkeit, dem Einsamkeit Verbannung bedeuten würde. Er empfängt seine Ideen aus seiner Umwelt, wird gewissermaßen von ihr befruchtet. Seine tätige Teilnahme am Leben erfolgt von der Idee her, die für ihn das Leben verkörpert.

Im Zwilling offenbart sich das Mondhaltige, Weibliche des Merkur, das weite Weltempfinden. So ist auch seine Empfindungskraft in die Weite hin angelegt, dem augenblicklichen Eindruck hingegeben und an diesem entzündet. Zwar fehlt es ihm häufig an Tiefe und Nachhaltigkeit des Empfindens, doch versucht er diesen Mangel durch sein immer waches Wissen, durch sein lebendiges Verhaftetsein mit den Ausdrucksmöglichkeiten des Lebens auszugleichen. Er ist der geborene Dialektiker, und deshalb für einen leidenschaftlichen Gegner untragbar. Dank seiner geringen Empfindungstiefe ist er bei günstiger Bestrahlung besonders umgänglich und verträglich. Er fordert für sich Handlungsfreiheit und gewährt sie auch anderen. Wo er aber eine unbedingte Überlegenheit fühlt, ist er tief gebunden, zwingt er seine Rastlosigkeit zur Ruhe, unterwirft er sich voll Hingabe und Bewunderung. Dieser Zustand des entzündeten Enthusiasmus wird andauern, solange der Partner seine Überlegenheit zu wahren weiß. Verliert er sie, muss er allerdings damit rechnen, dass sich die Leidenschaft des Zwillings nach einem anderen Objekt umsieht.

Schmetterling der Liebeskunst

ER ist in seinen Gefühlen impulsiv, lebhaft und unbeständig. Man kann sich nur selten völlig auf ihn verlassen. Seine Begeisterungsfähigkeit reicht immer nur gerade soweit, als er sich von Neuem und Einmaligem gefesselt fühlt. Kommt dann erst einmal die Gewöhnung dazu, ist es mit der Liebe bald vorbei. In den Beteuerungen seiner Liebe ist er ungeheuer demonstrativ und glaubt auch gern an seine eigene Treue, solang er daran glauben will. Seine große Spezialität sind Liebesbriefe, die er mit Schwung zu verfassen weiß und die manchmal sogar ein bedeutendes Zeugnis seiner literarischen Fähigkeiten darstellen. Er betört seine Partnerin durch seinen Charme und seine Galanterie und versteht es durch seine gesellschaftliche Begabung auch spröde Frauen in seinen Bann zu ziehen. Seine Zwiespältigkeit allerdings stürzt ihn oft in recht ausweglose Situationen. Nicht selten glaubt er zwei Frauen gleichzeitig zu lieben und tut es wohl auch. Allerdings darf man ihn in solchen Situationen niemals vor eine Alternative stellen, da er dadurch nur gereizt und unsicher würde. Das einzige Mittel, einen Zwilling wirklich und dauerhaft zu fesseln, ist, ihm immer wieder neu zu erscheinen und ihm Rätsel aufzugeben, die ihn ununterbrochen beschäftigen.

SIE gibt dem Mann ihrer Wahl oft recht schwere Aufgaben zu lösen. Häufig ist sie flatterhaft und neigt zur Oberflächlichkeit. Auch fällt es ihr schwer, sich in einer bestimmten Richtung zu entscheiden. Oft stehen solche Frauen in ihrer Jugend in einem Kreuzfeuer der Werbung, ohne sich in einer bestimmten Richtung zu binden. Später wenden sie sich dann, um so mehr, als sie häufig enttäuscht werden, ausgesprochen geistigen Interessen zu und werden manchmal sogar zu richtigen «Blaustrümpfen». Die Gefühle sind schwach, die sexuellen Interessen daher weitgehend zurückgedrängt. Die Liebe wird zuerst als erotische Sensation und später als Experiment betrachtet. Bleibt sie unbefriedigt, was bei Frauen dieses Typus häufig der Fall ist, steigert sich ihre Überempfindlichkeit nicht selten zu ausgesprochen neurotischen Erscheinungen und sie verstehen es dann, ihrem Gatten in des Wortes wahrstem Sinne die Hölle heiß zu machen. Die beste Ehe für sie ist zweifellos eine Kameradschaftsehe.

Anlagemäßig verträgt sich der Zwilling am besten mit Wassermann- und Waagemenschen. Gleichgestimmtes Temperament, wache Geistigkeit und lebhafte Betätigung in der Welt des Intellekts schaffen die Grundlage für eine harmonische Gemeinschaft. Auch Widder- und Löwebindungen können sich unter Umständen als Erfolg erweisen, da ihn mit diesen beiden Zeichen sein rasches Temperament und sein ungestümes Vorwärtsdrängen verbindet. Jungfrauen, Steinböcke und Krebse dagegen werden es mit einem Zwilling nicht leicht haben, weil ihnen seine Sprunghaftigkeit und sein flatterhaftes Wesen in der Seele zuwider ist. Auch dem Skorpion sind wenig Chancen gegeben, mit einem Zwilling glücklich zu werden, weil er eine Ausschließlichkeit des Herzens fordert, die jener nicht gewähren kann.

Intellekt als Berufung

Infolge seiner intellektuellen Neigungen ist der Zwillingsmensch für alle geistigen Berufe geeignet. Er ist überall dort zu Hause, wo großer Scharfsinn und geistige Klarheit gefordert werden. Deshalb gibt er einen ausgezeichneten Rechtsanwalt und Journalisten ab und ist auch für diplomatische Berufe sehr geeignet.

Sein Scharfsinn sichert ihm Erfolge auf kaufmännischem Gebiet, was bei seinem Gestirnherrn Merkur nicht weiter verwunderlich ist. Er versteht es die Massen für sich zu begeistern und ist äußerst redegewandt. Antonius, der an der Totenbahre des großen Cäsar die Massen binnen weniger Minuten umzustimmen wußte, dürfte demnach wohl ein Zwilling gewesen sein ...

Menschliche Beziehungen - sein Schicksal

Die Schaffung persönlicher Beziehungen ist das Zentralanliegen des Zwillingmenschen. Gesellschaftliche Gewandtheit, Ausdrucksfähigkeit und Sensationslust beeinflussen sein Leben in einem entscheidenden Maß. Innerlich ruhelos, gestaltet sich auch sein Leben meistens unruhig und manchmal sogar abenteuerlich. Zwar ist er kein ausgesprochener Berufsmensch, doch wird er infolge seiner persönlichen Liebhabereien und Interessen immer voll ausgelastet sein. Abhängigkeit und Einschränkung bedeuten ihm eine unerträgliche Last. Infolge seiner schwankenden Interessen wird es häufig zu mehreren Ehen in seinem Leben kommen.

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Master
17.12.2003, 10:37
warte auf wassermann und waage
McFly
18.12.2003, 10:29
KREBS

Am 22. Juni, fast gleichzeitig mit der Sommersonnwende, betritt die Sonne das Tierkreiszeichen des Krebses, wo sie bis zum 22. Juli verweilt. Die in diesem Zeitabschnitt Geborenen sind also Krebsmenschen.

Rundlichkeit ist Trumpf

ER ist rein äußerlich von untersetzter Statur, mit breitem Hals und rundem vollem Gesicht versehen. Kinn und Nase sind darin meist nur schwach entwickelt. Die Gesichtszüge sind oft verschwommen und unklar, die Haut von einer schwammigen Blässe, die dem Gesicht nicht selten den Stempel des Krankhaften aufprägt. Die Augen sind wässerig und blicken unscharf, wirken aber gut und freundlich. Zwischen den beiden Lebensaltern neigt er zu starkem Fettansatz und sollte daher durch Diät und Gymnastik rechtzeitig etwas für seine Linie tun.

SIE ist gleichfalls rundlich und nicht sehr groß. In ihrer Jugend wirkt sie meist ausgesprochen anmutig, später macht ihr der reichliche Fettansatz nicht wenig zu schaffen. Ihre Stimme ist eher leise, und ihre Bewegungen haben meist eine gewisse Trägheit, wie überhaupt ihr ganzes Wesen ein wenig verträumt und unklar wirkt.

Idealismus und Empfindsamkeit

Das wesentlichste Charaktermerkmal des Krebses ist seine große Empfindsamkeit, die auch leisesten Eindrücken erschlossen bleibt.

Er verspinnt sich gern in Ideale, die ihm dann unantastbar sind. Er hängt am Freund und am Liebespartner und umgibt sie mit großer Sorgfalt und Liebe, wobei sein weiblicher Charakter vor allem zum Ausdruck kommt. Fehler, die geeignet wären, seine Vorstellungswelt zu zerstören, übersieht er lieber als sie sich einzugestehen, um das Bild des Vertrauten und Geliebten nicht anzutasten.

Der Krebsmensch ist ein Träumer, der die ganze Welt hinabziehen möchte in die Tiefen seiner Seele. Dabei wird seine Anhänglichkeit in der großen Schau zur Traditionsgebundenheit, er fühlt sich seinem Haus und Heim und seiner Familie stark verbunden. Sein Konservatismus entspringt vor allem seinem starken Urgedächtnis und seinem innigen Verhältnis zu den Quellen des Lebens. Seine Sympathie ist ausdauernd und beharrlich, seine Hingabe an fremden Schmerz und fremde Lust entspringt weniger dem Altruismus, als vielmehr dem Bestreben, die ganze Welt in den eigenen Lebensbereich einzubeziehen und diesen zum Schauplatz aller Weltereignisse zu machen.

Die Unannehmlichkeiten des Lebens lässt der Krebs gern wie Wasser an sich abgleiten, er sucht den Weg der geringsten Widerstände, sein Zorn ist von kurzer Dauer, seine Bitterkeit nie nachtragend. Im negativen Falle allerdings kann er zum Egoisten werden, zum Teufel in Seide, der seine Mitmenschen mit sanfter Gewalt und Passivität zu seinen Gefangenen machen will. Aus seiner gelassenen Beschaulichkeit wird dann leicht unschöne Neugier, sein Sammeleifer wird sich zur Verschwendung verkehren.

Der wesentlichste Zug am Krebstyp ist aber doch seine Mütterlichkeit, aus der heraus dieses Zeichen erst zu verstehen ist. Die Mutter ist die Hüterin des Hauses und der Familie, wir begegnen im guten Krebs deshalb ihrer Innigkeit und Weichheit. Die Krebsfrau ist immer in erster Linie Mutter, ihre Hingabe ist Bereitschaft, Verständnis und Güte.

Im Bannkreis sentimentaler Liebe

ER ist ein zärtlicher Schwärmer von großer Empfindungstiefe, der infolge seiner großen Schüchternheit oft große Schwierigkeiten bei seiner Werbung hat. Er ist überaus ängstlich und fürchtet nichts so sehr als sich in seinen Gefühlen zu blamieren. Als Liebhaber will er vor allem verstanden werden, und erlegt seiner Partnerin eine Verpflichtung zu großer Feinfühligkeit und innerer Mitstimmung auf. Seine große Häuslichkeit gibt ihm die Eignung für ein wirkliches Familienleben, der Vater in dessen «edler Einfalt und stillen Größe» man sich geborgen fühlen kann.

SIE ist äußerst gefühlvoll, sentimental und zu romantischen Ausschmückungen ihrer Erlebnisse geneigt. Dazu ist sie die beste Mutter der Welt, ja ihre Mütterlichkeit macht sich auch in der Liebe bemerkbar. Sie ist eine fürsorgende Gattin, die dem Mann ihrer Wahl treu zur Seite steht und ihn mit ihrer Liebe wie mit einem schützenden Wall umgeben möchte, die dafür aber auch viel Liebe verlangt, und vor allem für Schmeicheleien äußerst zugänglich ist.

Im erotischen Leben finden beide ihr Glück mehr in der Hingabe als in der Eroberung, der Liebesakt bedeutet für solche Menschen meist nichts anderes als ein Aufgehen in einem unendlichen Allgefühl, in dem alle Konturen verschwimmen. Krebsmenschen sind immer mehr zärtlich als leidenschaftlich, obwohl ihre Sinnhaftigkeit stark ausgeprägt erscheint.

Am besten verträgt sich der Krebsmensch mit Angehörigen der beiden Zeichen Skorpion und Fische. Beim einen findet er den Halt, dessen er im Leben so sehr bedarf, beim anderen hingegen stößt er auf ein durchaus verwandtes Gefühlsleben. Die Ehe mit einem Fischemenschen wird daher meist die häuslichen, die mit einem Skorpion hingegen die künstlerischen Anlagen des Krebses fördern. Infolge seiner Vorliebe für ein zurückgezogenes Leben wird sich der Krebs auch mit einem Steinbock oder Jungfraumenschen, sowie mit einem Stier ganz gut verstehen, während er sich mit einem Widder, Löwen oder Wassermann recht schwer zurechtzufinden vermag.

Berufung und Stille

Krebsmenschen lieben es, in der Stille zu wirken. Ihr ausgezeichnetes Gedächtnis und ihr Verständnis für alles Herkömmliche befähigt sie nicht selten zu den Berufen des Gelehrten und Kulturforschers.

Viel Glück sollen Krebsgeborene in jenen Berufen haben, die mit dem Wasser zu tun haben, das ihnen wesensverwandt ist und zu dem sie sich magisch hingezogen fühlen. Auch schauspielerische Talente sind infolge ihres starken Einfühlungsvermögens nicht selten. Allerdings haben sie dann meist unter heftigem Lampenfieber zu leiden, da ihnen das öffentliche Auftreten ein wahrer Greuel ist.

Frauen dieses Zeichens suchen und finden ihren Beruf innerhalb ihrer vier Wände, in der Erziehung ihrer Kinder, die sie abgöttisch lieben, in der Fürsorge für ihren Gatten, oder wenn ihnen dies versagt geblieben ist, im opferbereiten Dienst am Nächsten. Sie sind oft vorbildliche Pflegerinnen und Krankenschwestern. Ihre Vorliebe für ein stilles, beschauliches Leben führt sie unter Umständen auch ins Kloster.

Mensch im kleinen Lebenskreis

Elternhaus und Herkommen sind die beiden wesentlichsten Faktoren für die Schicksalsgestaltung des Krebses. Harmonische oder disharmonische Eindrücke seiner Kindheit gestalten oft, ohne dass er es merkt, sein ganzes Leben. Sein Streben richtet sich vor allem auf seinen eigenen kleinen Lebenskreis, in dem er sich zu Hause fühlt und in dem er aus sich herauszugehen vermag. Zum Berufsleben besteht infolge seiner großen inneren Schüchternheit meist ein gewisses Spannungsverhältnis, die Beziehungen zu Untergebenen sind hingegen meist harmonisch. Auch wirtschaftliche Fragen werden von ihm äußerst umsichtig gelöst, was auf seinen vorzüglichen kaufmännischen Instinkt zurückzuführen ist. Häufig erlangt er, vor allem wenn er sich nicht zu sehr dem Wohlleben ergibt, ein hohes Alter.

McFly
21.12.2003, 11:52
LÖWE

Wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht hat, gewissermaßen am Zenith ihres Himmelsweges, betritt die Sonne das Zeichen des Löwen, das ihr von den Astrologen als ganz besonderes Hoheitszeichen zugeschrieben wird. Menschen, die in der Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August geboren wurden, gehören daher dem Löwetypus an.

Vollblut und Kurven

ER hat in seiner äußeren Erscheinung oft etwas Majestätisches. Groß von Gestalt, zeigt er gut entwickelte Proportionen und strahlt förmlich von Gesundheit und Lebenskraft. Sein Gesicht ist meist edel in den Zügen, die Stirne zwar betont, doch nicht vorspringend, das Haar meist gewellt, fällt aber oft ziemlich früh an den Stirnpartien aus. Die Augen haben ein blitzendes Feuer, die Gebärden sind lebhaft, entbehren aber doch nicht einer gewissen Würde. Er weiß sich zu bewegen und hat einen natürlichen Instinkt für Auftreten, was ihm in Verein mit seinem Selbstbewusstsein große Autorität verleiht.

SIE ist oft außerordentlich anziehend, ein Vollblutweib par excellence, das einen ausgeprägten Sinn für Aufmachung hat und sich stets von der besten Seite zu geben weiß. Ihr Gesicht ist meist ausgeprägt, ihre Figur weist nicht selten die Kurven eines Sexstars auf. Ihr Gang ist geschmeidig und elastisch wie der einer Katze, ihre Gebärden sind anmutig, aber bestimmt.

Aus dem Vollen leben

Das wesentlichste Charaktermerkmal des Löwen ist seine gesunde Lebenskraft und sein starkes Selbstbewusstsein. Er ist trunken von seiner Persönlichkeit, er liebt die Gefahr und das Gefühl der Stärke, er verschwendet sich an die Welt in einer maßlosen Liebeshingabe aus dem Gefühl des inneren Reichtums und der Kraft. Im Vollbewusstsein seines Wertes aber verbleibt er im letzten unantastbar und ungreifbar. Dem Löwemenschen ist ein hohes Maß von Suggestionskraft eigen, er bezwingt den Partner und macht ihn sich untertan durch die Kraft seines Wesens. Er greift über sich hinaus und versucht die ganze Welt in sich hereinzubeziehen. Er will, dass die Welt an ihm teilhabe, dass sie ihn liebe, bewundere, ihm folge. Die Leidenschaft des Verlangens ist groß in ihm und vielleicht noch größer als die Leidenschaft der Erfüllung. Deshalb ist seine Werbung so glühend, sein Einsatz so vollständig, seine Hingabe so stark. Die ganze Welt ist für den Löwen Objekt, von dem er Besitz ergreifen will, das Wort «macht euch die Erde untertan» scheint zuerst für ihn gesprochen.

Der Löwemensch hat etwas in sich von der Jugend der Weltzeitalter, er steht gewissermaßen noch im Sturm und Drang der Gefühle, deshalb ist die Gefahr der Maßlosigkeit und der Zügellosigkeit bei ihm so groß. Er wirft sich dem Wagnis geradezu in die Arme, ohne viel nach dem Einsatz zu fragen. Vielmehr versucht er die Gefahr dort, wo sie ihm begegnet, meist mit Hilfe des von ihm unterworfenen Du zu bannen. Dabei kann er gut auf seine Anziehungskraft bauen, sein begeisterungsfähiges Herz und seine innere Glut reißen seine Partner immer wieder mit und nötigen ihnen Bewunderung, Verehrung und Liebe ab. Und gerade das ist das Element, das der Löwe zum Leben braucht: Er will geliebt, bewundert und verehrt werden. Dafür dankt er dieser Liebe mit einer verzehrenden Hingabe, mit tiefer Treue. Er möchte das geliebte Du völlig in sich hineinziehen und verbrennen in der Glut seines Herzens.

Eine Achillesferse allerdings hat er: seinen unbändigen Stolz, der nicht verletzt werden darf. Er bittet nicht gern, er hält es für eine Auszeichnung, wenn man ihm helfen darf. Wo er wirbt, erwartet er selbstverständliche Hingabe. Da ihm das Feuer seiner Ideale keine Zeit lässt zur täglichen Kräfteerprobung mit dem Kleinkram des Lebens, überläßt er diesen lieber den anderen, weshalb der Löwemensch nicht selten den Anschein der Bequemlichkeit erweckt, und die Annehmlichkeiten des Lebens wie etwas Selbstverständliches und ihm Zukommendes genießt, ohne sich aber mit ihnen besonders zu belasten.

Dieser Zwiespalt von innerer und äußerer Notwendigkeit erweckt gelegentlich in ihm eine innere Unsicherheit. Ist die kosmische Situation des Löwen günstig, wird er daher großmütig, frei und offen sein und von einem wahrhaft heroischen Lebensgefühl beseelt erscheinen. Dabei liegt der ihm eigene Reiz vor allem in der Zartheit, mit der er einen Schwächeren umgibt, eine Eigenschaft, die den starken Löwemann vor allem für zärtlichkeitsbedürftige Frauen geradezu hinreißend erscheinen lässt. Bei ungünstiger Bestrahlung hingegen macht sich das Wesen des Löwen leicht in unbändigem Hochmut, einer gewissen Liederlichkeit und einer verzehrenden Genussucht geltend. Der Löwemensch in ungünstiger Situation erscheint treulos, flatterhaft bis zum Exzess und ohne eine Spur von Verantwortungsgefühl, wobei ihm freilich niemand eine gewisse natürliche Anziehungskraft abstreiten kann, die seine Opfer immer aufs neue in seinen Bann zieht.

Lieben und geliebt zu werden

ER ist nicht nur ein Mensch der Macht, sondern auch der Leidenschaft. Seiner feurigen Natur entsprechend, gestaltet sich sein Liebesleben stark, kraftvoll und lebendig. Er versteht es, seine Partnerin zu erobern und sich untertan zu machen. Seine Liebenswürdigkeit und sein lebensbejahendes Wesen machen sich die Herzen im Flug untertan. Feurig in seiner Werbung, ist der gute Löwetyp meist treu in seiner Gesinnung. Dort, wo sich sein Gefühl einmal festgelegt hat, verweilt er gern und mit großer Zärtlichkeit. In erotischer Hinsicht wird er von einer starken Sinnenhaftigkeit beherrscht. Löwemänner feiern in der Liebesvereinigung den Triumph ihrer Persönlichkeit, sie schöpfen darin aus dem Vollen des Lebens. Eine Ehe mit ihm wird fast immer gut gehen, wenn man es nur versteht, seinem Selbstbewusstsein zu schmeicheln und ihm die unbedingte Vorherrschaft im Zusammenleben zu überlassen. Das sicherste Mittel einen Löwen gefügig zu machen ist, ihm den Glauben an seine Stärke zu erhalten. Dort wo er Hilfsbedürftigkeit und Schwäche zu finden glaubt, wird sein Bedürfnis zu schützen keine Grenzen kennen. In seiner ungünstigen Ausprägung allerdings kann ihn sein Selbstgefühl gerade in der Liebe maßlos und tyrannisch machen. Eine besonders innige Neigung verbindet ihn mit seinen Kindern, die für ihn das Fundament seines häuslichen Glücks, die Quelle seines Behagens sind. Er kann sie so recht von Herzen verwöhnen und bringt ihnen manchmal etwas zu viel Liebe entgegen. Löwe-Ehen, die Ansätze zur Krisenhaftigkeit zeigen, werden am besten durch Kinder wieder geheilt.

SIE idealisiert ihren Partner gern und läuft dadurch Gefahr, enttäuscht zu werden. Ihre Gefühle sind leidenschaftlich, sie liebt es, umschmeichelt und bewundert zu werden und ist in ihrer Lebensführung äußerst großzügig. Luxus und Prachtentfaltung gehören zu ihr wie das tägliche Brot und in gedrückten Verhältnissen wird sie sich immer ein wenig fehl am Platze vorkommen. Sie versteht sich darauf, ein großes Haus zu halten und will auf ihren Gatten stolz sein, manchmal aber bemuttert sie ihn auch ein wenig. Ansonsten ist sie leidenschaftlich und zärtlich in einem und versteht es, die Glut einer Geliebten mit der stillen Sorgfalt einer Mutter zu verbinden.

Löwemenschen vertragen sich temperamentmäßig recht gut mit Angehörigen des Widders oder Schützen, da sie auf dieselben Temperamentströmungen stoßen. Bevorzugen sie weiche Anschmiegsamkeit, so wählen sie gern einen Krebs oder auch einen Fisch, den sie zwar nicht verstehen, aber doch nach Herzenslust beschützen können. Und wollen sie einen Gefährten von der luftigen Seite, dann werden sie es am besten mit einer Waage oder einem Zwilling versuchen. Beide sind anpassungsfähig, schönheitsdurstig und beweglich.

Wenig Freude allerdings wird ein Löwe an der Verbindung mit einem Steinbock, einer Jungfrau oder auch einem Stier gewinnen. Diese sind ihm zu schwerfällig, zu wenig temperamentvoll und zu starr im Schema ihrer Lebensgestaltung. Auch mit einem Skorpion wird er es kaum jemals zu einer wirklich harmonischen Bindung bringen, weil dieser viel zu eigensinnig ist, um neben sich noch «andere Götter» zu dulden und eben auch in der Ehe nur einer die Hosen anhaben kann.

Zum Herrschen ist er auserkoren

Dieses Wort könnte man dem Löwemenschen als Berufsmotto mitgeben. Tatsächlich ist an ihm nichts so ausgeprägt wie die Fähigkeit zu herrschen und zu befehlen, mit der der Löwe beinahe geboren wird. Deshalb wird er sich auch in allen jenen Berufen wohl fühlen, die ihm ein weites Arbeitsfeld und jene Machtbefugnisse einräumen, um die es ihm zu tun ist. Die große Politik, das Parkett des Diplomaten, die Macht des Feldherrn sind seine Bereiche, in denen sich der Löwe wohlfühlt. Er versteht es, durch seine mitreißende Vitalität die Massen zu begeistern und sich untertan zu machen.

Im allgemeinen ist die Zusammenarbeit mit Löwemenschen leicht, da sie von Natur aus freundlich, liebenswürdig und umgänglich sind. Infolge ihrer hohen künstlerischen Intuition haben sie nicht selten eine Begabung für Malerei, Musik und Theater, vor allem letzteres, da es ihnen reichlich Gelegenheit gibt, sich selbst in Szene zu setzen. Auch die Löwefrauen bringen es oft zu einer beruflichen Karriere, die sie dem engen häuslichen Kreis bei weitem vorziehen.

Schicksal im Zeichen der Macht

Das Schicksal des Löwen wird vom Prinzip der Herrschaft her gestaltet. Seine starken Energien drängen danach, sich zum Mittelpunkt, zum weltgestaltenden Prinzip zu machen. Er liebt weitgespannte Pläne und lehnt allen Kleinkram des täglichen Lebens ab. Seine überdurchschnittlichen Leistungen sind weniger um der Arbeit willen als vielmehr als Offenbarung seiner Persönlichkeit gedacht. Infolge seiner Großzügigkeit steht er mit den wirtschaftlichen Problemen des Lebens häufig auf einem gespannten Fuß. Seine Erlebnisse auf erotischem Gebiet beeinflussen sein ganzes Leben.

McFly
04.01.2004, 16:51
JUNGFRAU

Das letzte Drittel des Sommers, vom 24. August bis zum 23. September steht im Zeichen der Jungfrau. Die Volksastrologie bezeichnet die in diesem Zeitabschnitt Geborenen als Jungfraumenschen.

Äußeres Ebenmaß

ER ist in diesem Zeichen mittelgroß bis groß, schlank und nicht selten von einem schwächlichen, schmächtigen Körperbau. Die ganze Erscheinung wirkt gelegentlich weich, feminin und etwas überzüchtet. Das Gesicht ist länglich, das Kinn nur schwach ausgeprägt. Die Augen blicken klug, doch fehlt ihnen oft der belebende Strahl innerer Anteilnahme. Die Nase ist gleichmäßig, aber keineswegs markant. Er gelangt häufig spät zur Reife und wirkt dadurch meist jünger als er tatsächlich ist.

SIE ist auch in späteren Jahren oft noch schlank wie ein Mädchen, allerdings oft genug auch ein wenig blutarm. Sie ist zwar betont lieblich, doch innerlich sehr kühl und zurückhaltend, was sich auch auf ihr Äußeres überträgt. Ihr Gang ist ruhig und ebenmäßig, ihre Gebärden beherrscht, ihre Stimme meist leise. Mit Temperamentausbrüchen darf man bei ihr nicht rechnen. Im vorgerückten Alter - vor allem wenn sie erotisch unbefriedigt blieb, wirkt sie häufig vertrocknet und bekommt harte, schroffe Linien.

Leben in Klarheit

Das Lebensprinzip der «Jungfrau» ist das der Klarheit und der Ordnung. Der Jungfraugeborene lehnt es ab, sich von seinen eigenen Stimmungen treiben zu lassen, er will sowohl sein eigenes Verhältnis zur Umwelt als auch diese selbst organisieren und ordnen. Er versucht das Hintergründige aufzuhellen im Licht einer unbedingten und deshalb immer ein wenig kalt anmutenden Ordnung.

Der Jungfraumensch lebt um der Ordnung willen. Er versucht alles in einen festen Zustand hineinzuzwängen und ihm so Dauer zu verleihen. Er versucht, mit einer sich selbst auferlegten schematischen Beschränkung auszukommen, an die er auch sein ganzes Innenleben bindet. Er weiß immer über alles Bescheid, für ihn gibt es kein Wunder, keine Intuition, es würde ihm nie einfallen, die Feste zu feiern, wie sie fallen. Der Jungfrautyp in seiner vollen Ausprägung ist der Typ, der nach dem Kalender liebt, um ja auch alle emotionellen Beziehungen in das selbst erdachte Schema einzugliedern.

In der Jungfrau ist alles ichbezogene Theorie, auf die die Wirklichkeit zugeschnitten wird. Der Jungfraumensch muss erziehen, anderen seinen Stempel aufprägen, das Angesicht der Welt verändern und sie zum Abbild seiner eigenen Vorstellung machen. Seine Weltsicht ist immer richtig, die Meinung eines anderen höchstens Bestätigung oder verdammenswerter Widerspruch. Jungfraumenschen sind Leute, die etwas «grundsätzlich tun oder nicht tun, die etwas grundsätzlich ablehnen, kurz, ihre Grundsätze immer und überall mit sich spazieren führen ».

Dazu kommt noch die Angst. Sie ahnen nämlich das Hintergründige, Fließende, Strömende des Lebens, aber sie wollen es nicht wahr haben. Sie sperren sich dagegen und gleichen so dem Erbauer eines Dammes, der seinen Acker hinter der unendlichen Weite des Meeres anlegt, das er gezähmt zu haben glaubt und von dem er in seinem Unterbewusstsein doch weiß, dass es einmal stärker sein könnte als er. Um der Sicherheit willen, die sie erstreben, klammern sich die Jungfrau-Geborenen an die sozialen Gegebenheiten, in denen sie ihren Ordnungssinn am besten zu bestätigen vermögen.

Platonisch hat sie's gern

ER wird wegen seiner inneren Gefühlsarmut und Nüchternheit nicht immer ein erfreulicher Liebhaber sein, um so weniger, als es bei ihm keine Intuition gibt und er alles, also auch die Liebe in das Schema seiner Weltordnung eingliedern möchte. Erotische Experimente, Hingabe an den Augenblick und Verschwendung des Ich sind Begriffe, mit denen er nichts anzufangen weiß. Meistens empfindet er für seine Partnerin mehr Interesse als Leidenschaft. In seiner Jugend führt er oft ein äußerst enthaltsames Leben, wie er überhaupt der Erotik zeitlebens mit großer Skepsis gegenübersteht. Mit pikanten Witzen und schlüpfrigen Bemerkungen weiß er wenig anzufangen, für Großzügigkeit auf dem Gebiet des Eros hat er kein Verständnis. Dafür ist er ein treusorgender Familienvater, auf den man sich verlassen kann, wenn er auch gelegentlich etwas kleinlich und nörglerisch ist.

SIE verbreitet häufig eine Atmosphäre von Reinheit und Unberührtheit, die manchmal in herzlose Heuchelei ausartet, da Jungfraugeborene in Fragen der Moral äußerst streng denken. Sie liebt es zwar, beim anderen Geschlecht Erfolge zu haben und gibt sich deshalb äußerst kokett, versucht der werbende Mann aber aus ihrem Verhalten Konsequenzen zu ziehen, wird er kalt abgewiesen. überhaupt spielt die geschlechtliche Kälte in ihrem Leben eine große Rolle und es ist statistisch nachgewiesen, dass der Prozentsatz an frigiden Jungfrau-Frauen ungeheuer groß ist. Dies mag teilweise an dem Versagen ihrer Männer liegen, die nicht genügend erfahren sind, um diese kühle Frau aus ihrem «Dornröschenschlaf » zu wecken, teilweise aber ist es auch durch ihre stark ich-betonte Haltung bedingt, die sie hindert, sich dem Manne ganz zu erschließen.

In der Ehe und im Zusammenleben macht sich bei beiden der peinliche Ordnungssinn bemerkbar, so dass diese Ehen oft schon früh an der täglichen Gewöhnung versanden und für beide Teile langweilig und inhaltlos werden. Die Jungfrau-Gattin ist eine musterhafte Ehefrau, deren Haushalt vor Sauberkeit blitzt, die aber häufig die echte Atmosphäre der Gemütlichkeit vermissen lässt. Erotisch ist sie, wie schon gesagt, sehr schwer zu erschließen und bleibt auch in der Ehe weitgehend unbefriedigt. Bei ungünstiger Bestrahlung versucht sie diesen Mangel gelegentlich durch Sadismus auszugleichen und macht ihren Partnern durch ihre ständige Kritik das Leben zur Hölle.

Sein geringes Temperament, seine große innere Zurückhaltung und seine Sachlichkeit fördern Verbindungen mit dem artverwandten Steinbock. Hier geben gleichgestimmte Veranlagung, wirtschaftliche Interessen und zäher Ordnungssinn den Ton an. Auch Stier-Ehen können recht gut gehen, wenn dieser seine vitale Sinnlichkeit zu regeln versteht und die Schamhaftigkeit der «Jungfrau» nicht verletzt. Desgleichen versprechen Verbindungen mit Krebsen einigermaßen Erfolg, weil dieser mit den Jungfrauleuten die Vorliebe für ein beschauliches Heim und die Zurückgezogenheit von der Welt teilt. Selten oder gar nicht gegen kappt es mit Skorpion und Widder. Beide haben zu sehr ihren Lebensstil, als dass sie sich jemals in das von der Jungfrau gezogene Schema pressen ließen. Auch der Löwe ist kein idealer Gefährte, weil er nichts weniger verträgt als die Nörgelei, die der Jungfrau vielfach angeboren scheint. Und die luftigen Zeichen schließlich kommen wegen ihrer Sprunghaftigkeit und lebhaften Phantasie kaum in Frage.

Die «Jungfrau» - ein Berufspedant

Die große Ordnungsliebe und Exaktheit dieses Typus befähigt ihn für alle jene Berufe, in denen diese Eigenschaften gefragt sind. Seine angeborene Bescheidenheit macht ihn zu einem besseren Angestellten als Vorgesetzten. Man wird bei ihm nie über Unpünktlichkeit und Schlamperei zu klagen haben, wenn er auch durch seine übertriebene Pedanterie manchmal den Kern einer Sache nicht ganz erfasst. Empfindlich ist er gegenüber jeder Form von Kritik, die er häufig als persönliche Kränkung auffaßt. Infolge seiner Vorliebe für Einzelheiten eignet er sich vortrefflich für feinkunsthandwerkliche Arbeit.

Bedeutend kann seine Begabung auf literarischem Gebiet sein. Er hat meist einen blendenden Stil und eine bestechend klare Ausdrucksweise, arbeitet er wissenschaftlich, stellt er geradezu ein Muster an Exaktheit dar. Als Redakteur, Verleger und Drucker leistet er Außerordentliches, ebenso als Anwalt und Jurist, wie die Astrologen behaupten.

Ordnen und Dienen - ein Schicksalsprinzip

Der hervorstechendste Zug am Jungfraumenschen ist sein Bedürfnis sich einzuordnen, sein Wunsch zu dienen. Er ist immer Diener einer Sache, am intensivsten dann, wenn es sich um den Dienst an der Gemeinschaft, in der sozialen Lebensordnung handelt.

Die Schicksalsgestaltung dieses Typs erfolgt in erster Linie von der Arbeit her. Erfolg oder Misserfolg im Beruf, wirtschaftliche und soziale Aufgaben zeichnen seinen Lebensweg. Sein Mangel an Vitalität bringt ihn nicht selten in gesundheitlich schwierige Situationen, sein Interesse für den menschlichen Körper und alles, was mit Krankheit und Tod zu tun hat, ist beträchtlich. In gefühlsmäßiger Hinsicht wird dieser Typ öfter als andere über seine Hemmungen stolpern und sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein an Enttäuschungen wundstoßen, die ihn noch mehr von der Ungerechtigkeit der Welt überzeugen.

Master
04.01.2004, 19:57
immer noch kein wassermann
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