axl
03.07.2005, 19:04
Fernando Alonso siegt beim Großen Preis von Frankreich
[B][U]Schumi vergibt die letzte Titel-Chance[/U][/B]
[img]http://bilder.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2005/07/03/formel__1__aktuell/kgrafik__schumi,property=Bild.jpg[/img]
[B]Nur Platz 3 beim Grand Prix in Magny Cours – das reicht nicht, um doch noch nach dem Titel zu greifen. Denn WM-Spitzenreiter Fernando Alonso fuhr einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg heraus und führt die Fahrerwertung jetzt mit 29 Punkten Vorsprung auf Schumi an.[/B]
Der härteste Alonso-Konkurrent bleibt Kimi Räikkönen. Der Finne fuhr im Silberpfeil sensationell von Platz 13 auf den zweiten Rang vor, liegt mit 45 Punkten aber auch schon 24 Zähler hinter Alonso.
[B]Ralf Schumacher fuhr zwei Wochen nach seinenm Horror-Crash in Indianapolis auf Platz 7, holte zwei WM-Punkte. Für BMW-Williams-Pilot Nick Heidfeld lief es gar nicht: Er mußte wegen technischen Problemen sechsmal an die Box, landete am Ende auf Rang 14.[/B]
Die entscheidende Frage nach dem GP von Frankreich: Wer soll Fernando Alonso noch stoppen?
[B]Schumi wohl nicht. Der hatte 1:21 Minuten Rückstand auf den Spanier – eine Ewigkeit. „Das war mehr oder weniger das Maximum“, sagte Schumacher hinterher – und stellte ernüchtert fest: „Es gab Rennen, die haben mehr Spaß gemacht. Wir sind einfach zu langsam.“[/B]
Vom Start weg zog Alonso im Renault vorne einsam seine Runden. Michael Schumacher kam zunächst nicht an Jarno Trulli im Toyota vorbei, hing 18 Runden lang hinter dem Italiener fest, weil man auf dem Kurs von Magny Cours so gut wie gar nicht überholen kann. Erst als beide gemeinsam die Box ansteuerten, klappte es: Schumi tankte kürzer, kam vor Trulli wieder auf die Piste.
Doch gegen die tolle Aufholjagd der Silberpfeile hatten beide keine Chance: Juan-Pablo Montoya war von Platz 8, Kimi Räikkönen nach einem Motorschaden im Training gar von Rang 13 ins Rennen gegangen. Beide McLaren-Mercedes hatten aber massig Sprit an Bord, konnten länger mit dem ersten Boxenstopp warten als alle anderen.
Diese Taktik funktionierte prächtig: Nach 30 (von 70) Runden lag Räikkönen auf Platz 2 – vor Montoya und Schumi. Gegen die Silberpfeile war Schumi chancenlos – bis Montoya Motorprobleme bekam. In der 48. Runde zog der Weltmeister vorbei auf Platz 3.
[B]Immerhin: Damit stand Schumi in dieser Saison zum vierten Mal auf dem Treppchen – aber nur einmal langte es zum Sieg. Das reicht nicht zum Titel. [/B]
[B][U]Schumi vergibt die letzte Titel-Chance[/U][/B]
[img]http://bilder.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2005/07/03/formel__1__aktuell/kgrafik__schumi,property=Bild.jpg[/img]
[B]Nur Platz 3 beim Grand Prix in Magny Cours – das reicht nicht, um doch noch nach dem Titel zu greifen. Denn WM-Spitzenreiter Fernando Alonso fuhr einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg heraus und führt die Fahrerwertung jetzt mit 29 Punkten Vorsprung auf Schumi an.[/B]
Der härteste Alonso-Konkurrent bleibt Kimi Räikkönen. Der Finne fuhr im Silberpfeil sensationell von Platz 13 auf den zweiten Rang vor, liegt mit 45 Punkten aber auch schon 24 Zähler hinter Alonso.
[B]Ralf Schumacher fuhr zwei Wochen nach seinenm Horror-Crash in Indianapolis auf Platz 7, holte zwei WM-Punkte. Für BMW-Williams-Pilot Nick Heidfeld lief es gar nicht: Er mußte wegen technischen Problemen sechsmal an die Box, landete am Ende auf Rang 14.[/B]
Die entscheidende Frage nach dem GP von Frankreich: Wer soll Fernando Alonso noch stoppen?
[B]Schumi wohl nicht. Der hatte 1:21 Minuten Rückstand auf den Spanier – eine Ewigkeit. „Das war mehr oder weniger das Maximum“, sagte Schumacher hinterher – und stellte ernüchtert fest: „Es gab Rennen, die haben mehr Spaß gemacht. Wir sind einfach zu langsam.“[/B]
Vom Start weg zog Alonso im Renault vorne einsam seine Runden. Michael Schumacher kam zunächst nicht an Jarno Trulli im Toyota vorbei, hing 18 Runden lang hinter dem Italiener fest, weil man auf dem Kurs von Magny Cours so gut wie gar nicht überholen kann. Erst als beide gemeinsam die Box ansteuerten, klappte es: Schumi tankte kürzer, kam vor Trulli wieder auf die Piste.
Doch gegen die tolle Aufholjagd der Silberpfeile hatten beide keine Chance: Juan-Pablo Montoya war von Platz 8, Kimi Räikkönen nach einem Motorschaden im Training gar von Rang 13 ins Rennen gegangen. Beide McLaren-Mercedes hatten aber massig Sprit an Bord, konnten länger mit dem ersten Boxenstopp warten als alle anderen.
Diese Taktik funktionierte prächtig: Nach 30 (von 70) Runden lag Räikkönen auf Platz 2 – vor Montoya und Schumi. Gegen die Silberpfeile war Schumi chancenlos – bis Montoya Motorprobleme bekam. In der 48. Runde zog der Weltmeister vorbei auf Platz 3.
[B]Immerhin: Damit stand Schumi in dieser Saison zum vierten Mal auf dem Treppchen – aber nur einmal langte es zum Sieg. Das reicht nicht zum Titel. [/B]