janedoa2002
13.03.2005, 15:51
Überraschung!! Da ich keinen der Vorschläge von euch erfüllen kann bzw. will, wird mein 1000ster ein Sport-Beitrag. Und er wird über Mark Webber sein, auch wenn es niemanden interessieren wird...:cool: ... mir egal. Das Foto kommt vielleicht später mal (wenn mir keiner erklären kann, wie man das macht, kann ich ja nichts für, dass ich keine Ahnung vom Medium habe).
In der Formel 1 ist WilliamsBMW-Pilot Mark Webber Everybodies Darling: Immer ansprechbar, nett, fesch (laut dem Trendmagazin Who einer der 25 schönsten Australier). Auf dem Asphalt aber gilt der Mann als Superstar der Zukunft.
Der am 27. Auugust 1976 in Queanbeyan, New South Wales, Australien geborene Mark Alan Webber ist bis zu seinem 14. Lebensjahr ein unauffälliger, smarter Junge, der bisher nur wenig Interesse an einer eigenen Karriere im Motorsport zeigte, er interessiert sich mehr für Rugby und was austrlische Jugentliche sonst so spielen, als er dann 1991 zum ersten Mal in einem Kart sitzt, sind jedoch alle hin und weg von dem Tempo, was der bis dahin gänzlich unerfahrene Junge vorgibt. Man meldet ihn daraufhin bei mehreren nationalen Kartrennen an, in denen er seine viel erfahrenderen Landsjungen locker schlägt. Schon nach der zweiten Kartsaison in seiner Heimat hatte er das Rüstzeug für den Wechsel nach Europa. Dort in Großbritannien, 27 Flugstunden von seiner Familie entfernt, war der 19-jährige dann auf sich selbst gestellt. 1996 startete er in der britischen Formel-Ford-Meisterschaft mit Van Diemen. Mit vier Rennsiegen im Debütjahr und dazu dem Gesamtsieg beim Formel-Ford-Festival in Brands Hatch empfahl er sich für den raschen Aufstieg in die britische Formel-3-Meisterschaft.In der Formel 3 startete er für Alan Docking Racing – bekannt als Formel-1-Talentschmiede. Webber erzielte auf Anhieb eine Reihe von Podiumsplätzen und beendete die Saison als Meisterschaftsvierter. 1998 kehrte Webber dem Formelsport vorübergehend den Rücken. Er fuhr für das AMG Mercedes Team in der FIA GT-Meisterschaft. Auch dort mit Erfolg: Gemeinsam mit seinem deutschen Teamkollegen Bernd Schneider verpasste er nur knapp den Meistertitel. Doch nach zwei heftigen Abflügen im 24-Stundenrennen von Le Mans,an denen er nicht schuld war und nur durch viel Glück überlebte, setzte Webber alles daran, zur Saison 2000 in den Formelsport zurückzukehren.
[img]http://www.autosrapidos.com/superautos/tecnica/mercedes-clr01.jpg[/img] Die Chance dazu erhielt er von seinem Landsmann Paul Stoddart in Form eines Formel-3000-Cockpits im Edenbridge Racing Team des Australiers. Webber stand im Vorzimmer der Formel 1. Benetton wurde 2001 das erste Team, das den damals 24-Jährigen als Test- und Ersatzfahrer für die Königklasse verpflichtete. Parallel fuhr Webber weiter in der Formel 3000. Dort erzielte er ungeachtet seiner beruflichen Doppelbelastung drei Siege mit dem Team Supernova und wurde Zweiter des internationalen Championats. Seine Fähigkeiten und sein Arbeitseinsatz waren Stoddart nicht entgangen. Diesmal bot er Webber einen Platz in seinem Formel-1-Team Minardi an. Webber gelang ein Einstand nach Maß: Beim Saisonauftakt 2002 in Melbourne kam er mit dem unterlegenen Minardi als Fünfter ins Ziel – noch dazu vor heimischen Publikum. Drei Jahre lang hatte die immer wieder strauchelnde und kämpfende Minardi-Mannschaft zuvor vergeblich auf Punkte gehofft. Es blieben zwar die einzigen WM-Zähler der Saison, aber Webber fiel als einer der konstantesten Fahrer auf. Er wurde gleich mehrfach als bester Neueinsteiger des Jahres ausgezeichnet.
Das fiel auch Niki Lauda, damaliger Teamchef von Jaguar-Racing, auf, der Mark Webber direkt in sein Team holte, was sich für das Team als absoluter Glücksgriff erwies, Webber fuhr 17 der 18 WM-Punkte des Teams ein und belegte Platz zehn in der Fahrer-WM. So sensationell waren seine Trainingsleistungen im maroden Jaguar, zu souverän seine Stallduelle gegen die Teamkollegen Pizzonia, Wilson, deren Karriere er dabei gleich zerstörte und Klien, sodass sogar, der als Eisblock der Formel 1 geltene Sir Frank Williams in schwärmen kam: "Er hat seinem Teamkollegen Pizzonia eine Sekunde pro Runde abgenommen – und bei uns ist dieser Pizzonia nicht schlechter als Montoya. Das sagt wohl alles."
2004 blieb er bei Jaguar und arbeitete weiter an seinem guten Ruf. Vor allem seine Leistungen im Einzelzeitfahren beeindruckten. Highlights waren ein zweiter Startplatz in Malaysia und ein dritter in Japan. Sein Gespür für das maximal Erreichbare im Qualifying gepaart mit Übersicht und technischem Geschick im Rennen mündeten in Top-Ten-Platzierungen und Platz 13 in der Weltmeisterschaft der Fahrer.
Im Juli 2004 beendete das BMW WilliamsF1 Team monatelange Spekulationen, indem es die Verpflichtung Webbers ab 2005 bekannt gab. Sein viel gelobtes Talent auf der Rennstrecke und sein ernsthafter Zugang zu Aufgaben neben dem Renngeschehen brachten ihm zahlreiche Bewunderer ein.
Webbers Zielstrebigkeit beschränkt sich nicht nur auf Renneinsätze. Der 28-Jährige gilt als einer der fittesten Formel-1-Piloten. Unermüdlich betreibt er physisches und mentales Training. Unwegsames Gelände erforscht er mit dem Mountainbike, für große Distanzen auf Asphalt sattelt er um aufs Rennrad. 2004 trainierte Webber sogar mit dem mehrmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong. Dies macht ihn zum fittesten, aktuellen Formel 1-Piloten. Mark lebt, schläft und atmet die Formel 1, Schuchnigg, MCLarens VIP-Betreuer: "Er ist unglaublich diszipliniert, selbst beim gemeinsamen Besuch der Spielberger Disco Burg hat er nur Wasser getrunken. Er hört total auf seinen Körper, lebt sehr bewusst." Aber nicht abstinent: Mark gilt als der letzte Womanizer der Formel 1.
[img]http://eur.news1.yimg.com/eur.yimg.com/ng/sp/crashnet/20040820/11/1408202770.jpg[/img]
Heute sagt Bernie Ecclestone, selbst Chef des Formel1-Zirkuses:"Möglich, dass dieser Boy der neue Schumacher ist, bloß mit mehr Sex-Appeal."
Doch nicht nur sein Humor, sein Einsatz und sein Eifer machen ihn so beliebt, sein Herz schlägt für die Kinder, als Ergänzung seiner Tätigkeit für australische Kinder-Hilfsorganisationen kreierte er die „Cadbury Schweppes Mark Webber 2003 Challenge“ – eine zehntätige Veranstaltung in Tasmanien. Bergsteigen, Rad und Kajak fahren gehörten zu den Disziplinen. Dabei begnügte er sich nicht damit, sich selbst für den guten Zweck zu schinden. Er gewann auch noch andere Sportstars für sein Projekt. Tennis-Ass Pat Rafter und Steve Waugh (Cricket) erkämpften mit ihm Geld für die Kinder-Krebshilfe. Webber hofft, diese Aktion zu einem regelmäßigen Event ausbauen zu können.
In der Formel 1 ist WilliamsBMW-Pilot Mark Webber Everybodies Darling: Immer ansprechbar, nett, fesch (laut dem Trendmagazin Who einer der 25 schönsten Australier). Auf dem Asphalt aber gilt der Mann als Superstar der Zukunft.
Der am 27. Auugust 1976 in Queanbeyan, New South Wales, Australien geborene Mark Alan Webber ist bis zu seinem 14. Lebensjahr ein unauffälliger, smarter Junge, der bisher nur wenig Interesse an einer eigenen Karriere im Motorsport zeigte, er interessiert sich mehr für Rugby und was austrlische Jugentliche sonst so spielen, als er dann 1991 zum ersten Mal in einem Kart sitzt, sind jedoch alle hin und weg von dem Tempo, was der bis dahin gänzlich unerfahrene Junge vorgibt. Man meldet ihn daraufhin bei mehreren nationalen Kartrennen an, in denen er seine viel erfahrenderen Landsjungen locker schlägt. Schon nach der zweiten Kartsaison in seiner Heimat hatte er das Rüstzeug für den Wechsel nach Europa. Dort in Großbritannien, 27 Flugstunden von seiner Familie entfernt, war der 19-jährige dann auf sich selbst gestellt. 1996 startete er in der britischen Formel-Ford-Meisterschaft mit Van Diemen. Mit vier Rennsiegen im Debütjahr und dazu dem Gesamtsieg beim Formel-Ford-Festival in Brands Hatch empfahl er sich für den raschen Aufstieg in die britische Formel-3-Meisterschaft.In der Formel 3 startete er für Alan Docking Racing – bekannt als Formel-1-Talentschmiede. Webber erzielte auf Anhieb eine Reihe von Podiumsplätzen und beendete die Saison als Meisterschaftsvierter. 1998 kehrte Webber dem Formelsport vorübergehend den Rücken. Er fuhr für das AMG Mercedes Team in der FIA GT-Meisterschaft. Auch dort mit Erfolg: Gemeinsam mit seinem deutschen Teamkollegen Bernd Schneider verpasste er nur knapp den Meistertitel. Doch nach zwei heftigen Abflügen im 24-Stundenrennen von Le Mans,an denen er nicht schuld war und nur durch viel Glück überlebte, setzte Webber alles daran, zur Saison 2000 in den Formelsport zurückzukehren.
[img]http://www.autosrapidos.com/superautos/tecnica/mercedes-clr01.jpg[/img] Die Chance dazu erhielt er von seinem Landsmann Paul Stoddart in Form eines Formel-3000-Cockpits im Edenbridge Racing Team des Australiers. Webber stand im Vorzimmer der Formel 1. Benetton wurde 2001 das erste Team, das den damals 24-Jährigen als Test- und Ersatzfahrer für die Königklasse verpflichtete. Parallel fuhr Webber weiter in der Formel 3000. Dort erzielte er ungeachtet seiner beruflichen Doppelbelastung drei Siege mit dem Team Supernova und wurde Zweiter des internationalen Championats. Seine Fähigkeiten und sein Arbeitseinsatz waren Stoddart nicht entgangen. Diesmal bot er Webber einen Platz in seinem Formel-1-Team Minardi an. Webber gelang ein Einstand nach Maß: Beim Saisonauftakt 2002 in Melbourne kam er mit dem unterlegenen Minardi als Fünfter ins Ziel – noch dazu vor heimischen Publikum. Drei Jahre lang hatte die immer wieder strauchelnde und kämpfende Minardi-Mannschaft zuvor vergeblich auf Punkte gehofft. Es blieben zwar die einzigen WM-Zähler der Saison, aber Webber fiel als einer der konstantesten Fahrer auf. Er wurde gleich mehrfach als bester Neueinsteiger des Jahres ausgezeichnet.
Das fiel auch Niki Lauda, damaliger Teamchef von Jaguar-Racing, auf, der Mark Webber direkt in sein Team holte, was sich für das Team als absoluter Glücksgriff erwies, Webber fuhr 17 der 18 WM-Punkte des Teams ein und belegte Platz zehn in der Fahrer-WM. So sensationell waren seine Trainingsleistungen im maroden Jaguar, zu souverän seine Stallduelle gegen die Teamkollegen Pizzonia, Wilson, deren Karriere er dabei gleich zerstörte und Klien, sodass sogar, der als Eisblock der Formel 1 geltene Sir Frank Williams in schwärmen kam: "Er hat seinem Teamkollegen Pizzonia eine Sekunde pro Runde abgenommen – und bei uns ist dieser Pizzonia nicht schlechter als Montoya. Das sagt wohl alles."
2004 blieb er bei Jaguar und arbeitete weiter an seinem guten Ruf. Vor allem seine Leistungen im Einzelzeitfahren beeindruckten. Highlights waren ein zweiter Startplatz in Malaysia und ein dritter in Japan. Sein Gespür für das maximal Erreichbare im Qualifying gepaart mit Übersicht und technischem Geschick im Rennen mündeten in Top-Ten-Platzierungen und Platz 13 in der Weltmeisterschaft der Fahrer.
Im Juli 2004 beendete das BMW WilliamsF1 Team monatelange Spekulationen, indem es die Verpflichtung Webbers ab 2005 bekannt gab. Sein viel gelobtes Talent auf der Rennstrecke und sein ernsthafter Zugang zu Aufgaben neben dem Renngeschehen brachten ihm zahlreiche Bewunderer ein.
Webbers Zielstrebigkeit beschränkt sich nicht nur auf Renneinsätze. Der 28-Jährige gilt als einer der fittesten Formel-1-Piloten. Unermüdlich betreibt er physisches und mentales Training. Unwegsames Gelände erforscht er mit dem Mountainbike, für große Distanzen auf Asphalt sattelt er um aufs Rennrad. 2004 trainierte Webber sogar mit dem mehrmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong. Dies macht ihn zum fittesten, aktuellen Formel 1-Piloten. Mark lebt, schläft und atmet die Formel 1, Schuchnigg, MCLarens VIP-Betreuer: "Er ist unglaublich diszipliniert, selbst beim gemeinsamen Besuch der Spielberger Disco Burg hat er nur Wasser getrunken. Er hört total auf seinen Körper, lebt sehr bewusst." Aber nicht abstinent: Mark gilt als der letzte Womanizer der Formel 1.
[img]http://eur.news1.yimg.com/eur.yimg.com/ng/sp/crashnet/20040820/11/1408202770.jpg[/img]
Heute sagt Bernie Ecclestone, selbst Chef des Formel1-Zirkuses:"Möglich, dass dieser Boy der neue Schumacher ist, bloß mit mehr Sex-Appeal."
Doch nicht nur sein Humor, sein Einsatz und sein Eifer machen ihn so beliebt, sein Herz schlägt für die Kinder, als Ergänzung seiner Tätigkeit für australische Kinder-Hilfsorganisationen kreierte er die „Cadbury Schweppes Mark Webber 2003 Challenge“ – eine zehntätige Veranstaltung in Tasmanien. Bergsteigen, Rad und Kajak fahren gehörten zu den Disziplinen. Dabei begnügte er sich nicht damit, sich selbst für den guten Zweck zu schinden. Er gewann auch noch andere Sportstars für sein Projekt. Tennis-Ass Pat Rafter und Steve Waugh (Cricket) erkämpften mit ihm Geld für die Kinder-Krebshilfe. Webber hofft, diese Aktion zu einem regelmäßigen Event ausbauen zu können.