janedoa2002
30.01.2005, 10:14
Gestern ist einer meiner lieblings Autoren verstorben. Eines meiner lieblings Bücher von ihm ist "Mein Kamm" eine Parodie auf den Nationalsozialismus. Mehr will ich jetzt erstmal gar nicht dazu sagen, der Artikel sagt erstmal eine Menge.
[I]Israelischer Schriftsteller Ephraim Kishon ist tot
Jerusalem (AFP) - Der bekannte israelische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Ephraim Kishon ist tot. Der Humorist starb bereits am Samstag im Alter von 80 Jahren in der Schweiz durch einen Herzinfarkt, wie israelische Medien erst jetzt berichteten. Seine Leiche soll noch heute nach Israel überführt werden, um dort beerdigt zu werden.
Der in Budapest geborene Jude wurde von den Nationalsozialisten 1944 in ein Konzentrationslager nach Polen deportiert, von wo aus ihm die Flucht gelang. 1949 zog er nach Israel und begann dort mit humoristischen Kolumnen in der Tageszeitung "Maariv" seine Karriere als Autor. Parallel dazu gründete er seine eigene Theatergruppe. Später drehte der Satiriker auch sieben Filme; die meisten von ihnen sind inzwischen Klassiker in Israel.
Kishons Werke wurden in 37 Sprachen übersetzt; vor allem in Deutschland fand er mit seinen feinsinnigen Texten ein breites Publikum. In seinen insgesamt 50 Büchern verarbeitete er auch mit schwarzem Humor seine Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus. Einmal schrieb er, die Nazis hätten "einen Fehler gemacht, einen Humoristen am Leben zu lassen".
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[I]Israelischer Schriftsteller Ephraim Kishon ist tot
Jerusalem (AFP) - Der bekannte israelische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Ephraim Kishon ist tot. Der Humorist starb bereits am Samstag im Alter von 80 Jahren in der Schweiz durch einen Herzinfarkt, wie israelische Medien erst jetzt berichteten. Seine Leiche soll noch heute nach Israel überführt werden, um dort beerdigt zu werden.
Der in Budapest geborene Jude wurde von den Nationalsozialisten 1944 in ein Konzentrationslager nach Polen deportiert, von wo aus ihm die Flucht gelang. 1949 zog er nach Israel und begann dort mit humoristischen Kolumnen in der Tageszeitung "Maariv" seine Karriere als Autor. Parallel dazu gründete er seine eigene Theatergruppe. Später drehte der Satiriker auch sieben Filme; die meisten von ihnen sind inzwischen Klassiker in Israel.
Kishons Werke wurden in 37 Sprachen übersetzt; vor allem in Deutschland fand er mit seinen feinsinnigen Texten ein breites Publikum. In seinen insgesamt 50 Büchern verarbeitete er auch mit schwarzem Humor seine Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus. Einmal schrieb er, die Nazis hätten "einen Fehler gemacht, einen Humoristen am Leben zu lassen".
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