Engel
07.08.2004, 20:51
Nach dem Vorfall im Wald, folgten zwei Sitzungen mit dem Psychologen. Der war der gleichen Meinung wie ich, dass das Militär weder mir, noch umgekehrt von Nutzen sein würde. Gerade nach diesem Vorfall, habe ich aufgehört, dass zu tun, was andere mir sagen und darum hätte ich in der RS an diesem Vorsatz festgehalten. Es gibt genug zu alte Pubertierende, denen die RS richtig gut tun würde, z.B. meinem Halbbruder, der sich alles in den Arsch schieben lässt, aber dass ist ein anderes Thema.
Leider gab es immer noch Phasen, in denen ich verschiedene Medikamente mit Alkohol und Energy-Getränken runterspülte und dann mit lauter Musik und dem Pulsschlag in meinem Kopf nachts durch den Wald lief oder vor lauter Depressionen mir weitere Schnittwunden zufügte.
Auch der Hass wuchs weiter in mir. Ich hatte vor nichts und niemandem mehr Respekt. Ich riss dutzende Holzpfähle aus dem Boden, zerstörte und demolierte und der Höhepunkt war, als ich an meinem Lieblingsplatz in Wald ein Feuer legte. Ich konnte mich selber am besten verletzen, in dem ich die Dinge zerstörte, die ich liebte.
So konnte es nicht mehr weiter gehen. Ich zog Ende
April in die Stadt, in meine eigenen vier Wände. Ich stieg im Job weiter auf und lies mir die ersten Piercing’s machen und mein erstes Tatoo stechen, die ersten Schritte in mein neues Leben.
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[Editiert durch Engel ein Montag, August 9, 2004 @ ][/size]
Leider gab es immer noch Phasen, in denen ich verschiedene Medikamente mit Alkohol und Energy-Getränken runterspülte und dann mit lauter Musik und dem Pulsschlag in meinem Kopf nachts durch den Wald lief oder vor lauter Depressionen mir weitere Schnittwunden zufügte.
Auch der Hass wuchs weiter in mir. Ich hatte vor nichts und niemandem mehr Respekt. Ich riss dutzende Holzpfähle aus dem Boden, zerstörte und demolierte und der Höhepunkt war, als ich an meinem Lieblingsplatz in Wald ein Feuer legte. Ich konnte mich selber am besten verletzen, in dem ich die Dinge zerstörte, die ich liebte.
So konnte es nicht mehr weiter gehen. Ich zog Ende
April in die Stadt, in meine eigenen vier Wände. Ich stieg im Job weiter auf und lies mir die ersten Piercing’s machen und mein erstes Tatoo stechen, die ersten Schritte in mein neues Leben.
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[Editiert durch Engel ein Montag, August 9, 2004 @ ][/size]