Vollständige Version anzeigen: SPD und Adler-Fans begrüßen Stadion im Bösfeld - Aus den Medien - MArena - Die inoffizielle Site zur Mannheim Arena



Admin
08.09.2003, 15:52
Mannheim, 20. April 2001

Auf Erleichterung und begeisterte Zustimmung der Adler-Fan-Initiativen bei ihrem monatlichen Treffen in Mannheim stieß gestern die Nachricht von der Festlegung der Adler-Eigentümer Dietmar und Daniel Hopp auf den Standort Bösfeld.
Überbringer der Nachricht waren SPD-Fraktionschef Dr. Frank Mentrup, der SPD-Kreisvorsitzende Manfred Falkenberg und Geschäftsführer Helmut Lupke, die eigentlich gekommen waren, die verschiedenen Standortvarianten mit den rund 35 anwesenden Vertretern der insgesamt 45 Fan-Initiativen mit jeweils 12 bis über 60 Mitgliedern zu diskutieren.

Gerne nahmen die Fansprecher Hermann Schmitt und Ute Lochbühler auch ein schriftliches Gesprächsangebot von Bürgermeister Dr. Peter Kurz für Anfang Mai an. Die Fans äußerten die Hoffnung, vielleicht im Bösfeld bereits deutlich vor 2005 über ein neues Stadion zu verfügen und beklagten die gerade bei den derzeitigen Play-Off-Spielen offen zu Tage tretenden Mängel am derzeitigen Standort von Warteschlangen im Regen über ungenügende sanitäre Anlagen bis zum mangelnden Platzangebot. Über 30 der insgesamt 45 Fan-Initiativen sind übrigens in der Region zwischen Bruchsal, Darmstadt, Heidelberg und Frankenthal beheimatet, insofern spielte die gute verkehrstechnische Anbindung des Bösfeldes für die positive Betrachtung dieser Entscheidung eine große Rolle.

Sehr erleichtert in mehrfacher Hinsicht äußerte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Frank Mentrup. Die SPD hielt das Bösfeld schon lange für den richtigen Standort, der sowohl von der wirtschaftlichen als auch von der zeitlichen Umsetzung realistisch ist. Um die von der CDU seit Herbst betriebene Vorfestlegung auf den Standort Bahn-Insel zu vermeiden, hatte die SPD in den letzten Monaten von öffentlichen Diskussionen abgesehen und in persönlichen Gesprächen mit den Vertretern aus Politik, Verwaltung und ausführlichen Einzelgesprächen mit den Eigentümern Dietmar und Daniel Hopp und anderen Vertretern der Adler die Vor- und Nachteile der verschiedenen Standorte diskutiert:: "Zumal am Ende Investoren und Betreiber die wirtschaftliche Verantwortung übernehmen müssen. Dass jetzt die CDU einen 180-Grad-Schwenk zurück zur Vernunft hinlegt, ist sehr begrüßenswert." Bei den weiteren Verhandlungen sitzen jetzt gleichwertige Partner am Tisch: Die Stadt Mannheim steht bei der Infrastruktur in der Pflicht, als Investoren und vielleicht sogar als Betreiber treten die Adler-Eigentümer auf. Jetzt müssen die dabei nötigen Abstimmungen fair ausgehandelt und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden. Erleichtert zeigt sich Mentrup auch, dass jetzt die Bahn-Insel als "interessantestes Areal für Ansiedlung hochwertiger Arbeitsplätze in der gesamten Region" weiter zur Verfügung steht.

Mentrup dankte der Verwaltung für die Vorbereitung dieser Entscheidung durch rechtzeitige Standortuntersuchungen, Machbarkeitsstudien und frühzeitige Grundstückskäufe. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Umsetzung der Stadionpläne nun in großer Übereinstimmung zwischen den parteipolitisch wie sportpolitisch Verantwortlichen in Gemeinderat und Verwaltung einerseits und der Betreiber- und Investorenseite auf der anderen Seite zügig vonstatten geht.


SPD-Gemeinderatsfraktion

Dr. Frank Mentrup
Vorsitzender

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