Admin
08.09.2003, 22:40
Mannheimer Morgen – 10.12.2002
In der Pflicht
Die Begeisterung für die Arena scheint keine Grenzen mehr zu kennen. Rathaus-Spitze und Wirtschaft loben unisono das Projekt, das trotz aller Unkenrufe eine große Chance für Mannheim und die Region bietet. Spitzen-Eishockey, Sport-Höhepunkte und Musik-Events von internationaler Klasse können hier über die Bühne gehen und den Standort Quadratestadt noch attraktiver machen. Dies sieht auch eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung so, wie das "MM"-Bürgerbarometer erst vor kurzem zu Tage förderte. Aber die Mannheimer schrieben bei unserer Umfrage den Verantwortlichen auch ins Stammbuch, dass ihnen die Finanzierung Bauchschmerzen bereitet. Ohne das einzigartige Engagement der Familie Hopp wäre das Projekt ohnehin nicht zu schultern.
Es ist die desolate Haushaltssituation der Stadt, die Fragezeichen hinter das ehrgeizige Projekt setzt. Allein nächstes Jahr fehlen 58 Millionen Euro im Haushalt. Trotzdem hält der Oberbürgermeister die Finanzierung der Arena für gesichert. Es ist sein gutes Recht, Prioritäten bei der Stadtentwicklung zu setzen. Ob es allerdings reicht, andere Maßnahmen zu verschieben, wird die Zukunft zeigen. Widder hat sein Wort gegeben, dass in andere Bereiche wegen der Arena nicht eingegriffen wird. Daran muss man ihn messen.
In der Pflicht
Die Begeisterung für die Arena scheint keine Grenzen mehr zu kennen. Rathaus-Spitze und Wirtschaft loben unisono das Projekt, das trotz aller Unkenrufe eine große Chance für Mannheim und die Region bietet. Spitzen-Eishockey, Sport-Höhepunkte und Musik-Events von internationaler Klasse können hier über die Bühne gehen und den Standort Quadratestadt noch attraktiver machen. Dies sieht auch eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung so, wie das "MM"-Bürgerbarometer erst vor kurzem zu Tage förderte. Aber die Mannheimer schrieben bei unserer Umfrage den Verantwortlichen auch ins Stammbuch, dass ihnen die Finanzierung Bauchschmerzen bereitet. Ohne das einzigartige Engagement der Familie Hopp wäre das Projekt ohnehin nicht zu schultern.
Es ist die desolate Haushaltssituation der Stadt, die Fragezeichen hinter das ehrgeizige Projekt setzt. Allein nächstes Jahr fehlen 58 Millionen Euro im Haushalt. Trotzdem hält der Oberbürgermeister die Finanzierung der Arena für gesichert. Es ist sein gutes Recht, Prioritäten bei der Stadtentwicklung zu setzen. Ob es allerdings reicht, andere Maßnahmen zu verschieben, wird die Zukunft zeigen. Widder hat sein Wort gegeben, dass in andere Bereiche wegen der Arena nicht eingegriffen wird. Daran muss man ihn messen.