Admin
08.09.2003, 22:35
Mannheimer Morgen – 07.12.2002
Hopp bezahlt die Arena ohne die Banken
[i]Gesellschafter rechnet mit den ersten Eishockey-Spielen zu den Play Offs 2004/2005 [/i]
Die Familie Hopp finanziert den Arena-Bau aus "Eigenmitteln ohne Bank." Für Daniel Hopp eindeutig "unser Vorteil", wie er dem "MM" auf Anfrage sagte. So fallen weder Zins noch Tilgung an. Die Hopps schießen Geld für das Projekt auf 30 Jahre für Mannheim vor, die Stadt muss 65 Millionen Euro in Raten zurück zahlen. Außerdem übernimmt die Kommune mit 35,7 Millionen Euro die Infrastruktur rund um die Halle sowie etwa zehn Millionen Euro Selbstbeteiligung an der Stadtbahn ins Bösfeld.
Daniel Hopp will sich nicht auf einen genauen Termin für die Fertigstellung der Arena festlegen, rechnet aber damit, dass die Adler zu den Play Offs 2004/2005 dort starten können: "Der normale Ablauf eines solchen Bauvorhabens sind 18 bis 20 Monate."
Allerdings, räumt der Adler-Gesellschafter und Arena-Bauherr ein, wäre es nicht angenehm, während einer Saison umzuziehen - auch wegen der Fans. Hopp ist trotzdem zuversichtlich, dass alles klappen könnte: "Im August sieht man ja schon ab, wie es läuft. Wir könnten dann Karten bis zu den Play Offs verkaufen für den Friedrichspark und Karten für die Endrunde in der Arena."
Ausdrücklich lobt Hopp die Stadt, "das war eine wertvolle und gute Zusammenarbeit". Man habe ganz deutlich den Willen der Verantwortlichen erkannt, "das Projekt sauber und zügig voranzubringen". Daniel Hopp findet es deshalb auch "unfair", wenn jetzt von Gegnern der Arena Vorurteile geschürt würden. Etwa, dass die Kosten für die Infrastruktur nur für die neue Halle ausgegeben würden. Der Maimarkt bekäme eine neue Anbindung an die Stadt, ein neues Wohngebiet würde erschlossen, "es stimmt einfach nicht, dass nur wir und die Halle davon profitieren würden." Die Multifunktionshalle sei zudem für alle möglichen kulturellen und sportlichen Ereignisse gedacht, von denen die Region profitieren werde, betont Daniel Hopp.
Hopp bezahlt die Arena ohne die Banken
[i]Gesellschafter rechnet mit den ersten Eishockey-Spielen zu den Play Offs 2004/2005 [/i]
Die Familie Hopp finanziert den Arena-Bau aus "Eigenmitteln ohne Bank." Für Daniel Hopp eindeutig "unser Vorteil", wie er dem "MM" auf Anfrage sagte. So fallen weder Zins noch Tilgung an. Die Hopps schießen Geld für das Projekt auf 30 Jahre für Mannheim vor, die Stadt muss 65 Millionen Euro in Raten zurück zahlen. Außerdem übernimmt die Kommune mit 35,7 Millionen Euro die Infrastruktur rund um die Halle sowie etwa zehn Millionen Euro Selbstbeteiligung an der Stadtbahn ins Bösfeld.
Daniel Hopp will sich nicht auf einen genauen Termin für die Fertigstellung der Arena festlegen, rechnet aber damit, dass die Adler zu den Play Offs 2004/2005 dort starten können: "Der normale Ablauf eines solchen Bauvorhabens sind 18 bis 20 Monate."
Allerdings, räumt der Adler-Gesellschafter und Arena-Bauherr ein, wäre es nicht angenehm, während einer Saison umzuziehen - auch wegen der Fans. Hopp ist trotzdem zuversichtlich, dass alles klappen könnte: "Im August sieht man ja schon ab, wie es läuft. Wir könnten dann Karten bis zu den Play Offs verkaufen für den Friedrichspark und Karten für die Endrunde in der Arena."
Ausdrücklich lobt Hopp die Stadt, "das war eine wertvolle und gute Zusammenarbeit". Man habe ganz deutlich den Willen der Verantwortlichen erkannt, "das Projekt sauber und zügig voranzubringen". Daniel Hopp findet es deshalb auch "unfair", wenn jetzt von Gegnern der Arena Vorurteile geschürt würden. Etwa, dass die Kosten für die Infrastruktur nur für die neue Halle ausgegeben würden. Der Maimarkt bekäme eine neue Anbindung an die Stadt, ein neues Wohngebiet würde erschlossen, "es stimmt einfach nicht, dass nur wir und die Halle davon profitieren würden." Die Multifunktionshalle sei zudem für alle möglichen kulturellen und sportlichen Ereignisse gedacht, von denen die Region profitieren werde, betont Daniel Hopp.