Vollständige Version anzeigen: Grünes Licht für Mammutprojekt im Bösfeld - Planung und Realisierung - MArena - Die inoffizielle Site zur Mannheim Arena



Admin
04.09.2003, 22:48
[B]Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe macht den Weg für die Arena frei[/B]


Den Baubeginn für die Multifunktionsarena im Bösfeld verkündeten Oberbürgermeister Widder sowie der SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp und Sohn Daniel bei einer Pressekonferenz am 16. Juli im Mannheimer Rathaus. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe, den Eilantrag von Gegnern der Arena zurückzuweisen, hat den Weg für den endgültigen Baubeginn frei gemacht.

Für Oberbürgermeister Widder ist der Baubeginn der Arena das dringend benötigte Aufbruchsignal für die Wirtschaft. "Dank der Investitionen der Familie Hopp ist die Grundlage für zukünftig erstklassigen Eissport in Mannheim geschaffen worden" stellte Widder fest. Der Zustand der kommunalen Finanzen habe keinen Spielraum für ein derartiges Großprojekt gelassen, von dem sich der Mannheimer OB eine Stärkung des Wettbewerbs der Regionen und Strahlkraft über die Region hinaus verspricht. Widder unterstrich die Bedeutung des rund 200-Millionen-Projekts für den Arbeitsmarkt. Die Anzahl neuer Arbeitsplätze, die durch die Arena mittelbar und unmittelbar entstehen würden, siedelt er im dreistelligen Bereich an.

Auch Dietmar Hopp sieht mit dem Projekt die Zukunft des Eissports gesichert, aber auch Handball und Basketball sollen profitieren. Die Sportarena, so ist sich Hopp sicher, "wird Leben und Bewegung in die Region bringen". Er hob die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt hervor und appellierte an das Demokratieverständnis der Arena-Gegner, die den Gerichtsbeschluss akzeptieren und die Schlammschlacht gegen ihn und den Mannheimer Oberbürgermeister beenden sollten.

"Das Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe versetzt uns in die Lage, zu bauen", stellte Mannheims Baudezernent, Bürgermeister Lothar Quast, klar. Gleichzeitig sei es als Prüfstein für die Ernsthaftigkeit des Bauvorhabens zu werten.

Die Einzelheiten der Finanzierung erläuterte Sportdezernent Bürgermeister Dr. Peter Kurz: Die Stadt Mannheim sei mit 36 Millionen an dem Projekt beteiligt, das im September 2005 – rechtzeitig zum Beginn der Eishockeysaison 2006 - fertiggestellt sein soll. Die Summe wird in einem Zeitraum von 30 Jahren mit einer Verzinsung von 3 Prozent beglichen. Das entspricht einer Jährlichen Zahlung von 1,3 Millionen Euro. Die letzte Zahlung wird im Jahre 2035 fällig.

MANNHEIM.DE - 16.07.2003

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