Admin
08.09.2003, 22:19
Mannheimer Morgen – 18.09.2002
Arena als "Kennzeichen der Region"
Familie Hopp stellt Multifunktionshalle vor / Stadt bringt Finanzierungskonzept auf den Weg
[img]http://www.marena.de/assets/images/Marena_Thumbnail.jpg[/img] "Arena Mannheim" im Bösfeld.
Das Geheimnis um die "Arena Mannheim" im Bösfeld ist gelüftet. Die Multifunktionshalle soll von einem markanten, glänzenden Aluminium-Dach geprägt sein. Das Gebäude, in dem die Eishockey-Adler ab Ende 2004 spielen wollen, erhält nach den gestern vorgestellten Planungen außerdem eine Glasfassade. "Mannheim wird mit dieser Halle zum Zentrum des Eissports in Deutschland", sagte Oberbürgermeister Gerhard Widder.
Der Bau des 70 Millionen Euro teuren Gebäudes soll im November beginnen. SAP-Mitgründer Dietmar Hopp, der die Halle vorfinanziert, will jedoch erst zum Spatenstich schreiten, wenn die Gerichte grünes Licht gegeben haben. "Es wird nicht mit dem Bau begonnen, so lange ein Verfahren anhängig ist", sagte Hopp. Die Gegner der Arena haben eine Normenkontrollklage angekündigt. Gleichzeitig sprach er von einer sorgfältigen Planung, die es ermögliche den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Familie Hopp wird privat 70 Millionen Euro bereit stellen, weitere zehn Millionen für eine Trainingshalle kommen aus der Hopp-Stiftung. Die Stadt hat sich verpflichtet, 65 Millionen Euro über 30 Jahre zurückzuzahlen, Zinsen fallen keine an. Dann geht die Halle in den Besitz Mannheims über. Das wirtschaftliche Risiko liegt bis dahin bei der Betriebs-GmbH mit Geschäftsführer Daniel Hopp. Neben 35 Eishockeyspielen sollen hier mindestens 35 weitere Veranstaltungen wie Konzerte, Boxkämpfe und Messen stattfinden. Dietmar Hopp verwies nochmals darauf, dass durch die Arena 200 neue Arbeitsplätze geschaffen würden. "Wir sind nicht größenwahnsinnig, sondern stolz, etwas für die Region tun zu können," entgegnete er den Kritikern.
OB Widder unterstrich, dass es ohne ein neues Stadion in Zukunft keinen Eishockey-Sport mehr in Mannheim geben würde. Die Stadt sei nicht in der Lage, solch ein Mammutprojekt alleine zu stemmen. Solche Versuche seien in der Vergangenheit immer wieder an den Kosten gescheitert. Der geplante Sportpark passe außerdem ausgezeichnet in das Messekonzept der Stadt und sei Grundvoraussetzung für die gemeinsame Bewerbung mit Stuttgart um Olympia 2012. Das "herausragende Bauwerk" werde für Besucher "Kennzeichen einer prosperierenden Region". Sportbürgermeister Dr. Peter Kurz sprach von einem "Veranstaltungszentrum, das höchsten Ansprüchen genügt". Für die Infrastrukturmaßnahmen muss die Stadt 35,7 Millionen Euro zahlen. Der Hauptausschuss segnete das Finanzierungskonzept ohne Gegenstimme ab. Unklar ist noch, so Baubürgermeister Lothar Quast, ob die Stadtbahnanbindung bis Spielbeginn Ende 2004 fertig gestellt werden kann.
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[Editiert durch Admin ein Montag, September 8, 2003 @ 22:49][/size]
Arena als "Kennzeichen der Region"
Familie Hopp stellt Multifunktionshalle vor / Stadt bringt Finanzierungskonzept auf den Weg
[img]http://www.marena.de/assets/images/Marena_Thumbnail.jpg[/img] "Arena Mannheim" im Bösfeld.
Das Geheimnis um die "Arena Mannheim" im Bösfeld ist gelüftet. Die Multifunktionshalle soll von einem markanten, glänzenden Aluminium-Dach geprägt sein. Das Gebäude, in dem die Eishockey-Adler ab Ende 2004 spielen wollen, erhält nach den gestern vorgestellten Planungen außerdem eine Glasfassade. "Mannheim wird mit dieser Halle zum Zentrum des Eissports in Deutschland", sagte Oberbürgermeister Gerhard Widder.
Der Bau des 70 Millionen Euro teuren Gebäudes soll im November beginnen. SAP-Mitgründer Dietmar Hopp, der die Halle vorfinanziert, will jedoch erst zum Spatenstich schreiten, wenn die Gerichte grünes Licht gegeben haben. "Es wird nicht mit dem Bau begonnen, so lange ein Verfahren anhängig ist", sagte Hopp. Die Gegner der Arena haben eine Normenkontrollklage angekündigt. Gleichzeitig sprach er von einer sorgfältigen Planung, die es ermögliche den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Familie Hopp wird privat 70 Millionen Euro bereit stellen, weitere zehn Millionen für eine Trainingshalle kommen aus der Hopp-Stiftung. Die Stadt hat sich verpflichtet, 65 Millionen Euro über 30 Jahre zurückzuzahlen, Zinsen fallen keine an. Dann geht die Halle in den Besitz Mannheims über. Das wirtschaftliche Risiko liegt bis dahin bei der Betriebs-GmbH mit Geschäftsführer Daniel Hopp. Neben 35 Eishockeyspielen sollen hier mindestens 35 weitere Veranstaltungen wie Konzerte, Boxkämpfe und Messen stattfinden. Dietmar Hopp verwies nochmals darauf, dass durch die Arena 200 neue Arbeitsplätze geschaffen würden. "Wir sind nicht größenwahnsinnig, sondern stolz, etwas für die Region tun zu können," entgegnete er den Kritikern.
OB Widder unterstrich, dass es ohne ein neues Stadion in Zukunft keinen Eishockey-Sport mehr in Mannheim geben würde. Die Stadt sei nicht in der Lage, solch ein Mammutprojekt alleine zu stemmen. Solche Versuche seien in der Vergangenheit immer wieder an den Kosten gescheitert. Der geplante Sportpark passe außerdem ausgezeichnet in das Messekonzept der Stadt und sei Grundvoraussetzung für die gemeinsame Bewerbung mit Stuttgart um Olympia 2012. Das "herausragende Bauwerk" werde für Besucher "Kennzeichen einer prosperierenden Region". Sportbürgermeister Dr. Peter Kurz sprach von einem "Veranstaltungszentrum, das höchsten Ansprüchen genügt". Für die Infrastrukturmaßnahmen muss die Stadt 35,7 Millionen Euro zahlen. Der Hauptausschuss segnete das Finanzierungskonzept ohne Gegenstimme ab. Unklar ist noch, so Baubürgermeister Lothar Quast, ob die Stadtbahnanbindung bis Spielbeginn Ende 2004 fertig gestellt werden kann.
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[Editiert durch Admin ein Montag, September 8, 2003 @ 22:49][/size]