Vollständige Version anzeigen: tagi bericht zum "spiel des jahres" - Bande Basel Hauptforum - Gepflegt & Arrogant



irgendwer
29.08.2003, 09:21
http://www.tagi.ch/dyn/news/zuerich/301848.html
Aussendienst
29.08.2003, 09:38
Konzentriered Euch mol ufs Spiel !!!!!!!!!!
Muess ich do wieder an alles denke ???
BBR
29.08.2003, 10:17
@aussendienst
ich will hüt goal gseh vo dir oder sunscht fairi attackene!!!
Aussendienst
29.08.2003, 10:33
Ich wird hyt Fair spiele....aber in de Kopfball-Duell wird ich kei Rücksicht neh....
Ich hoff unseri Defensive bekunnt dr Ball füüre....
Technopapst
29.08.2003, 10:38
Hier der Bericht:

Tages-Anzeiger vom 29.08.2003
GC: Hooligans für mehr Sicherheit

GC-Sicherheitschef Landolt: « Wir wollen Hooligans integrieren.»


Die Grasshoppers gewähren gewalttätigen Fans Einlass in den Hardturm - obwohl sie nationales Stadionverbot haben. Ausgerechnet so soll die Sicherheit erhöht werden.

Von Lukas Häuptli

Sie sind die ganz Bösen, die Mitglieder der «Bande Basel». In der Szene gelten sie als schlimmste «Hools» der Schweiz, gemäss Zentralstelle für Hooliganismus der Stadtpolizei Zürich «stehen sie der Kategorie C nahe». Kategorie C bedeutet: gewalttätig.

Die «Bande» selbst sieht sich zwar nur als «gepflegt und arrogant». Ihr Ziel aber ist klar: Schlägereien und Krawalle in und um Schweizer Fussballstadien. Ihre Auftritte bebildert sie im Internet denn auch ausführlich - etwa den am 16. Mai dieses Jahres auf dem Zürcher Hardturm. GC spielte gegen Basel, der Meisterschafts-Countdown endete 2:2, die Zürcher sicherten sich damit praktisch den Titel.

«Fairer Kampf 16 gegen 16»
Unter den knapp 18 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion befanden sich damals auch acht Hooligans aus Basel - obwohl gegen sie zuvor ein landesweites Stadionverbot ausgesprochen worden war. Es waren Mitglieder der selbst in der Fanszene gefürchteten «Bande Basel» sowie von «Inferno», einer anderen gewaltbereiten Gruppierung aus Basel. Die Grasshoppers hatten den acht - trotz der Brisanz des Spiels - absichtlich Einlass ins Stadion gewährt. «Sie mussten sich verpflichten, während des Matchs ruhig zu bleiben», sagt Peter Landolt, der als Stadion- und Event-Manager von GC auch für die Sicherheit im Hardturm verantwortlich ist. «Mit ihrer Präsenz war die Bande Basel mitverantwortlich dafür, dass es keine Krawalle gab.» Solche seien nämlich angekündigt gewesen; andere Basler Hooligans hätten den Abbruch des Spiels (und damit eine GC-Niederlage am grünen Tisch) provozieren wollen. An jenem Freitagabend blieb die Lage im Stadion tatsächlich mehr oder weniger friedlich. Nach dem Spiel aber lieferte sich vor dem Hardturm die «Bande Basel» mit den GC-Hooligans der «Hardturm-Front» wüste Prügeleien. Die Polizei schritt nicht ein, es war laut Landolt «ein fairer Kampf 16 gegen 16».

Landolt schliesst nicht aus, dass er auch am Sonntag, wenn GC erneut gegen Basel spielt, Basler Hooligans trotz Stadionverbot in den Hardturm lässt - zur Erhöhung der Sicherheit. Es ist auch kaum Zufall, dass ein GC-Team mit den Ex-Internationalen Mats Gren, Stefan Huber und Andy Ladner heute Abend auf dem Hardturm-Hauptfeld gegen die «Bande Basel» Fussball spielt. Landolt: «Wir wollen die Hooligans nicht nur bestrafen, sondern auch erziehen. Und sie so integrieren.» Überhaupt pflegt der GC-Sicherheitschef eine ungewöhnliche Nähe zu Hooligans: Für einen Exponenten der «Hardturm-Front» organisierte er gar den Polterabend.

Kritik aus Basel
Die Zürcher Stadtpolizei will GCs Umgang mit den Hooligans nicht kommentieren. Immerhin begrüsst die Zentralstelle für Hooliganismus das Fussballspiel von heute Abend. Weniger Verständnis für Landolts Nähe zu der «Bande Basel» hat man in Basel selbst. «Wir finden es zwiespältig, wenn ein einziger Verein landesweite Stadionverbote aufhebt», sagt Josef Zindel, Pressesprecher des FC Basel. Das könne eine Kettenreaktion auslösen. «Auf einmal verweisen Personen mit einem Verbot darauf, dass GC sie in den Hardturm eingelassen hat.» Nach dem Match im letzten Mai teilten die Basler Vereinsverantwortlichen ihre Bedenken denn auch der Swiss Football League und den Grasshoppers mit - und baten diese, bei künftigen Aktionen mit Basler Hooligans vorgängig den FCB-Sicherheitsdienst zu kontaktieren.

Enrico Meier, Chef der Hooliganismus-Gruppe bei der Basler Kantonspolizei, weist darauf hin, dass in Basel Stadionverbote konsequent vollzogen werden. «Es kann nicht sein, dass man auf einmal Ausnahmen macht. Das desavouiert alle Vereine, die an den Verboten festhalten.»

Die landesweiten Stadionverbote, welche die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) verhängt, sind «im Prinzip absolut verbindlich», wie Rolf Suter, stellvertretender Direktor und Sicherheitsbeauftragter der SFL, sagt. Allerdings erklärt er gleichzeitig, dass die rechtlichen Mittel gegen Hooligans in der Schweiz sehr bescheiden sind. «Von gewalttätigen Fans dürfen wir aus Datenschutzgründen nicht einmal Fotos führen. Unser Land ist diesbezüglich eine absolute Insel in Europa und hat einen gewaltigen Nachholbedarf.»
Vit'ABC
29.08.2003, 13:05
Viel Glück heute Abend und haut dem Huber die Bude voll :p

bis am Sonntag

Vit'ABC
Holländer
29.08.2003, 22:48
Gratulation an die Bande für das "niederschmetternde" Resultat gegen die Zürcher!!! :p

Basel ist stolz auf Euch !!

Am Sonntag gibts einen weiteren Basler-Sieg... :D

Die Ultras grüssen Euch.

SIGN: ULTRA BOYS BASEL :prost:
- Modified by Octane Software Development | More vB Archives