Basskikki
06.02.2003, 03:59
hier also ein kleiner brainwalk zum thema laufen.
*-----*
rastlos, ich suche
ohne ein klares ziel, welches die suche anstachelt.
es ist eher eine unterschwellige suche, unbewusstes hoffen, auf etwas zu treffen, was mein bewusstsein für momente ergänzt, vielleicht sogar komplettiert , ohne dass danach ein emotionaler stillstand folgt. eine anregung, die durch das finden einer solchen - im moment noch völlig undefinierbaren- sache oder begegnung lebt. ein impuls, welcher wieder bewegung in den geist bringt.
nicht dass mein geist jetzt stillstünde, nein, zu tun hat er genug.. und er freut sich darüber, dass keiner weiß, was wann wie passiert.
eine begegnung also, die einem das gefühl verleiht, man könne dem gegenüber vertrauen, ein alter ego. wonach wohl jeder sucht.. aber eben diese suche kann die ganze angelegenheit verkrampfen lassen, augen sind auf ein imaginäres ziel gerichtet, ich würde gerne das, das und das finden. und der tunnelblick lässt einen dann leicht die bäume an den Straßenrändern übersehen. die können noch so schön sein, der blick ist stur geradeaus gerichtet. das ziel vor augen, schneller, schneller, und plötzlich landet man an einem baum, bumm, es knallt, und das ziel rauscht davon. so nicht.
warum den blick in eine richtung lenken? nach vorne zu schauen, klar, da läuft man hin, ist schön und gut. bloß nicht zurückblicken, dahinten liegt die vergangenheit, und wenn sie immer noch gegenwart sein sollte, würde man nicht loslaufen. nur ab und zu sollte man auch mal einen blick nach rechts, links, oben und unten wagen, um zu sehen ob die sonne noch da ist. und nach hinten zu blicken schadet auch nichts, vielleicht sind ungewollte mitläufer hinter dir und du checkst es einfach nicht. oder du hast etwas verloren, dann geh zurück.. und dann zurück in die zukunft. also augen auf !
aber was sucht man da jetzt? angebote gibt es viele, man probiert mal hier, mal da, selektiert.. wird eventuell auch selektiert. aber das probieren resultiert doch aus einem hunger oder einem appetit auf irgend etwas, dem man sich durchs probieren annähern will.. oder? ist man sich einer sache dann absolut sicher, wenn man sie vorher probiert oder wenn sie einem auf anhieb ins auge springt und von der ersten sekunde an einfach stimmt?
sucht. aufforderung oder ein substantiv.. ? einige zeitgenossen scheinen tatsächlich unter suchsucht zu leiden. ich bevorzuge da die sehnsucht. denn wer nix sieht, findet nix. da kann er suchen wie er will..
muss man erst verstehen, was man sucht, um zu finden, oder stöbert man lieber mit einem losen konzept in der weltgeschichte herum? wer suchet, der findet.. aber wer ES sucht, könnte sich verrennen oder gar vergehen, denn ES suchen viel zu viele. und dabei verbohrt man sich so, dass man selbst nicht mehr gefunden wird. schade eigentlich..
liebe oder erfüllung oder glück oder zufriedenheit.. die häufigsten treffer bei www.waszurhöllesucheicheigentlich?.com . ich fange mal klein an und suche einen weg mit vielen kreuzungen in alle richtungen. vielleicht wird einer davon ja meiner.
stell dir vor, du suchst und suchst und irgendwann findest du auch.. und dann bist du so erschöpft, dass du keine kraft mehr hast, dich daran zu erfreuen, einzig und allein der fakt, DASS du gefunden hast, zählt... aber was du nun eigentlich damit anfangen sollst, anfangen, nicht darauf ausruhen, das weißt du auf einmal gar nicht mehr.
augen auf.
manchmal läuft man im kreis und findet dabei seine spuren im sand wieder.. oder den schuh, den man ein paar runden vorher weggeworfen hat, weil die Füße schon ganz wund waren von kreislaufen. wenn man den kreis rückwärts läuft, müsste man doch an der stelle wieder rauskommen, wo der kreis anfängt.. dumm nur, dass man diesen punkt so schwer erkennen kann. und man überlegt, aus welcher motivation heraus man losgelaufen ist, und wann man merkte, dass man im kreis geht. ein schlechter rat wäre es wohl, den radius um ein paar meter zu verkürzen, denn dann stünde man im kreismittelpunkt und müsste auf der stelle laufen.
Fuß raussetzen und weitergehen, oder strg-alt-entf drücken und neu starten. booten, schuhe noch mal anziehen- möglichst die eigenen- und den weg abgehen. lagen da vielleicht imaginäre steine im weg?
irgendwann kommt jeder mal irgendwo an, sei es ein ziel oder ein wegweiser, dann sollte man immer noch ein stück weitergehen, nicht abrupt stehenbleiben.
eventuell findet man dann etwas, einen hinweis, eine andere spur, der man ein stück folgen kann, einen anderen weg, den man begehen kann.. irgend etwas findet sich, augen auf. und man erkennt womöglich, dass man etwas gefunden hat, was man explizit gar nicht gesucht hat, womit man sich unter umständen aber trotzdem anfreunden und erfreuen kann.
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rastlos, ich suche
ohne ein klares ziel, welches die suche anstachelt.
es ist eher eine unterschwellige suche, unbewusstes hoffen, auf etwas zu treffen, was mein bewusstsein für momente ergänzt, vielleicht sogar komplettiert , ohne dass danach ein emotionaler stillstand folgt. eine anregung, die durch das finden einer solchen - im moment noch völlig undefinierbaren- sache oder begegnung lebt. ein impuls, welcher wieder bewegung in den geist bringt.
nicht dass mein geist jetzt stillstünde, nein, zu tun hat er genug.. und er freut sich darüber, dass keiner weiß, was wann wie passiert.
eine begegnung also, die einem das gefühl verleiht, man könne dem gegenüber vertrauen, ein alter ego. wonach wohl jeder sucht.. aber eben diese suche kann die ganze angelegenheit verkrampfen lassen, augen sind auf ein imaginäres ziel gerichtet, ich würde gerne das, das und das finden. und der tunnelblick lässt einen dann leicht die bäume an den Straßenrändern übersehen. die können noch so schön sein, der blick ist stur geradeaus gerichtet. das ziel vor augen, schneller, schneller, und plötzlich landet man an einem baum, bumm, es knallt, und das ziel rauscht davon. so nicht.
warum den blick in eine richtung lenken? nach vorne zu schauen, klar, da läuft man hin, ist schön und gut. bloß nicht zurückblicken, dahinten liegt die vergangenheit, und wenn sie immer noch gegenwart sein sollte, würde man nicht loslaufen. nur ab und zu sollte man auch mal einen blick nach rechts, links, oben und unten wagen, um zu sehen ob die sonne noch da ist. und nach hinten zu blicken schadet auch nichts, vielleicht sind ungewollte mitläufer hinter dir und du checkst es einfach nicht. oder du hast etwas verloren, dann geh zurück.. und dann zurück in die zukunft. also augen auf !
aber was sucht man da jetzt? angebote gibt es viele, man probiert mal hier, mal da, selektiert.. wird eventuell auch selektiert. aber das probieren resultiert doch aus einem hunger oder einem appetit auf irgend etwas, dem man sich durchs probieren annähern will.. oder? ist man sich einer sache dann absolut sicher, wenn man sie vorher probiert oder wenn sie einem auf anhieb ins auge springt und von der ersten sekunde an einfach stimmt?
sucht. aufforderung oder ein substantiv.. ? einige zeitgenossen scheinen tatsächlich unter suchsucht zu leiden. ich bevorzuge da die sehnsucht. denn wer nix sieht, findet nix. da kann er suchen wie er will..
muss man erst verstehen, was man sucht, um zu finden, oder stöbert man lieber mit einem losen konzept in der weltgeschichte herum? wer suchet, der findet.. aber wer ES sucht, könnte sich verrennen oder gar vergehen, denn ES suchen viel zu viele. und dabei verbohrt man sich so, dass man selbst nicht mehr gefunden wird. schade eigentlich..
liebe oder erfüllung oder glück oder zufriedenheit.. die häufigsten treffer bei www.waszurhöllesucheicheigentlich?.com . ich fange mal klein an und suche einen weg mit vielen kreuzungen in alle richtungen. vielleicht wird einer davon ja meiner.
stell dir vor, du suchst und suchst und irgendwann findest du auch.. und dann bist du so erschöpft, dass du keine kraft mehr hast, dich daran zu erfreuen, einzig und allein der fakt, DASS du gefunden hast, zählt... aber was du nun eigentlich damit anfangen sollst, anfangen, nicht darauf ausruhen, das weißt du auf einmal gar nicht mehr.
augen auf.
manchmal läuft man im kreis und findet dabei seine spuren im sand wieder.. oder den schuh, den man ein paar runden vorher weggeworfen hat, weil die Füße schon ganz wund waren von kreislaufen. wenn man den kreis rückwärts läuft, müsste man doch an der stelle wieder rauskommen, wo der kreis anfängt.. dumm nur, dass man diesen punkt so schwer erkennen kann. und man überlegt, aus welcher motivation heraus man losgelaufen ist, und wann man merkte, dass man im kreis geht. ein schlechter rat wäre es wohl, den radius um ein paar meter zu verkürzen, denn dann stünde man im kreismittelpunkt und müsste auf der stelle laufen.
Fuß raussetzen und weitergehen, oder strg-alt-entf drücken und neu starten. booten, schuhe noch mal anziehen- möglichst die eigenen- und den weg abgehen. lagen da vielleicht imaginäre steine im weg?
irgendwann kommt jeder mal irgendwo an, sei es ein ziel oder ein wegweiser, dann sollte man immer noch ein stück weitergehen, nicht abrupt stehenbleiben.
eventuell findet man dann etwas, einen hinweis, eine andere spur, der man ein stück folgen kann, einen anderen weg, den man begehen kann.. irgend etwas findet sich, augen auf. und man erkennt womöglich, dass man etwas gefunden hat, was man explizit gar nicht gesucht hat, womit man sich unter umständen aber trotzdem anfreunden und erfreuen kann.
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