Vollständige Version anzeigen: «wickenheiserfan» - Coolest game in town! - elchgehege.de.tf - Das EHC Dortmund-FanForum



Wicky
13.01.2003, 14:58
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Seit Jahren spottet die Fanarbeit des EHC Dortmund jeglicher Beschreibung, ja ist eigentlich gar nicht vorhanden. In all den Jahren, in denen ich nun Mitglied des EHC bin, gab es ein lumpiges Fantreffen des Vereins. Man war nie in der Lage oder nicht daran interessiert, auf die eigenen Fans einzugehen. Sie wurden vielmehr immer nur als Teil des Finanzplans betrachtet. Eintrittsgelder und Fanartikelverkauf sind bis heute wichtiger als die Pflege der Beziehung zu den eigenen, dringend benötigten und letzten treuen Fans. Um das Problem zu lösen oder vielmehr, um es sich vom Hals zu schaffen, wurde bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung ein Fanbeauftragter ernannt. Mit dem – allerdings im Fußball „fanerfahrenen“ – Holger Sitter erhoffte man sich, die lästigen Belange der Fans von den eigenen auf die Schultern des neuen Fanbeauftragten einfach umzulagern. Man sagte ihm jede erdenkliche Unterstützung seitens des Vereins zu. Heute wissen wir, daß dieses Unternehmen mehr als nur berechnend war und daß es einmal mehr gescheitert ist. Welch unrühmliche Rolle Vizepräsident Bobon dabei spielt, zeigt einmal mehr seine aktive Nicht-Präsenz bei potentiellen Dortmunder Sponsoren. Auf Nachfrage von Sitter im VIP-Raum sagte er allen ernstes: „Ja, da sollten wir mal wieder einen Termin machen“. Unfassbar! Mit dem sportlichen Verlauf der Saison war es selbst für den besten und fleißigsten Arbeiter nicht möglich, etwas in der Fanszene zu bewirken. Sah es nach guter Vorarbeit des FB zu Beginn der Saison noch mit einem Sommerfest für die Fans und einem schönen Heimauftakt gegen Hamm hoffnungsvoll aus, so mußte man schnell erkennen, in welche Richtung es sportlich gehen sollte. So waren alle Bemühungen einiger Fans und des Fanbeauftragten, mit einem "Aufbruch 2002" etwas erreichen zu wollen, früh zum Scheitern verurteilt und wurden gar der Lächerlichkeit preisgegeben, weil man diesen bedauernswerten Menschen über die sportliche Situation völlig im unklaren ließ. Seitens des Vereins wurde es immer ruhiger, seitens der Fans immer lauter. Erst als die ersten ernstzunehmenden "Rieger Raus"-Rufe aufkamen, sah sich der Verein unter hektischem Aktionismus zum Handeln gezwungen. Und nun durften auch die treudoofen Helferlein wieder mit anpacken. Hundert Freikarten sollten an die Fans verteilt werden, die Mannschaft „musste“ sie bezahlen weil sie sich mit dem Potenzial nicht besser verkaufen konnte. Plötzlich gab es das “Fans on Ice“, die Mannschaft sollte mit den Fans gemeinsam aufs Eis und ein nettes Training gemeinsam absolvieren. Später lud man die Fans zu einem Essen ein, der Verein übernahm die Getränke. Der Gedanke war gut, leider kam er viel zu spät und ohne ein Wort des Bedauerns. Und um alles noch viel schlimmer zu machen, war gerade mal eine Hand voll Spieler anwesend. So auch einen Tag später. Fans und Mannschaft sollten gemeinsam in einem Bus nach Herford fahren, es sollte einen Austausch geben.Wieder wurde der Fanbeauftragte in die Schusslinie katapultiert, weil der große "Medienvorsitzende" dafür keinerlei Rückrat und Gespür besitzt. Im Bus eine Hand voll Spieler und gerade einmal deren 12 waren später auf dem Eis. Diese beiden Aktionen zeigten deutlichst, wie es zwischen Fans und Verein wirklich bestellt ist. Es kam alles zu einem Zeitpunkt, an dem das berühmte Kind schon in den Brunnen gefallen war und, was noch viel schlimmer ist, es bestand überhaupt kein Interesse seitens der Spieler, an diesen Aktionen teilzunehmen. Wie gesagt. Bis auf wenige Ausnahmen... Die Situation ist verzwickt. Den letzten Kredit haben die niveauvoll auf hohem Roß thronenden Verantwortlichen jedenfalls längst verspielt. Der gute Ansatz am Anfang der Saison ist vertan und es besteht kaum Hoffnung auf Besserung. Zumal Präsident Rieger nur darauf bedacht ist, sich und seine Kollegen aus der berechtigten Kritik herauszuhalten, koste es was es wolle! Ja nichts zugeben, ja kein Schritt mal hin zur Menschlichkeit und eingestehen von gemachten Fehlern! Gravierende Fehleinschätzungen können nicht so ohne weiteres revidiert werden. Nur um ein Beispiel zu bringen: Der verdienstvoll aus dem EHC-Spielbetrieb ausgeschiedene Schorsch Vermöhlen hat inzwischen erfolgreich eine 2.Eishockeykarriere als Schirri gestartet. Im Rahmen seiner Tätigkeit kommt er in viele Stadien, wo er Junioren sieht und deren Talent aktiv beurteilen kann, aber weder Rieger, noch Picker oder Bracht, geschweige denn „Unternehmer“ Bobon kamen auf die Idee, Vermöhlen für ein paar Euros als EHC-Talentsichter zu verpflichten. Unfassbar! Mit solcherart eklatanter Blindheit wird das jedenfalls nichts mit dem Dortmunder Eishockey. Dem ganzen setzt nun ein Bericht in den Eishockey-News die Krone auf. Ich finde es traurig, daß solche Informationen erst in den News zu lesen sind. Aber wen wunderts, unsere Internet-Seite passt sich selbstredend der Saison an. Einige Aussagen in diesem Text sind höchst interessant. Einige höchst fragwürdig. Urteilt selbst:[/i]

[quote]Jetzt Schaulaufen für die nächste Saison - Club-Führung der abgeschlagenen Dortmunder nimmt Spieler in die Pflicht
Dortmund. Vom Play-off-Zug sehen die Dortmunder Elche inzwischen nur noch die Rücklichter. Zwar gibt es noch das "Prinzip Hoffnung", doch den Vorstand beschäftigt schon längst die neue Spielzeit. Das Team nehmen Trainer und Vorstand aber weiter in die Pflicht, denn die kommenden Wochen sind auch eine Art Schaulaufen für die nächste Spielzeit. "Ich erwarte, dass das Team die Saison mit Anstand zu Ende spielt und zumindest kämpferisch alles gibt", so EHC- Präsident Peter Rieger, der seinen Blick bereits nach vorne gerichtet hat. "Hinter uns liegt ein schwieriges Jahr, das ganz im Zeichen der finanziellen Konsolidierung stand. Das ist uns gelungen, jetzt muß das Hauptaugenmerk wieder auf der sportlichen Ebene liegen." Der nicht zuletzt durch das Spielen der U21 in der Förderliga durch den Wirtschaftsrat des Clubs erzwungene Sparkurs forderte in der laufenden Saison in der Regionalliga seinen Preis. Das Aufsteigen von Dortmund zum Leistungszentrum und die Erfolge der Nachwuchsabteilung sorgen nun dafür, dass etwas größere finanzielle Sprünge wieder möglich werden. Zwei wesentliche Entscheidungen des Vorstandes konnte der Dortmunder Vorsitzende bereits verkünden: Der Vertrag mit Dirk Sobottka wurde bereits jetzt bis zum Ende der kommenden Saison verlängert. "Sportlich soll es auf jedem Fall in der Regionalliga weiter gehen", nennt Pressesprecher Werner Bracht einen Hauptgrund für die frühzeitige Zusage Sobottkas. " Um hierfür die sportlichen Vorraussetzungen zu schaffen, wird er bereits jetzt beginnen ein Team zusammen zu stellen, das den Anforderungen der Liga genügen wird." Dabei helfen soll ein neuer sportlicher Leiter. Seit dem Ausscheiden von Klaus Picker wird das Amt kommissarisch von Igor Cilik verwaltet, eine aus Sicht der Vereinsführung nicht länger durchzuhaltene Lösung. "Wir sind auf der Suche und hoffen eine Person zu finden, die sich kompetent in der Szene der Eishockeyligen bewegt und entsprechende Kontakte hat," umreißt Peter Rieger das Anforderungsprofil. Im Trikot des Neusser EV, statt in dem der Elche wird bis zum Saisonende Jan-Sebastian Fries auflaufen. Fries wollte schon zu Saisonbeginn an den Niederrhein wechseln, hatte aber in Dortmund allerdings einen gültigen Vertrag. "Wir wollen Jan in der jetzigen Situation nicht den Weg verbauen, sich sportlich weiter zu entwickeln, auch wenn wir ihn nur schweren Herzens gehen lassen," erläutert der Vorsitzende der Elche.
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[Editiert durch Wicky ein Montag, Januar 13, 2003 @ ][/size]
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